Als du am nächsten Morgen aufwachtest, hörtest du aus dem Badezimmer Geräusche. Und als die Tür dann geöffnet wurde, sahst du Jimin mit einem Handtuch um seine Hüfte gebunden, halbnackt rauskommen.
Sofort verdecktest du deine Augen mit deiner Bettdecke, was leider ein großer Fehler war, da er dies mitbekam und langsam auf dich zulief.
"Was ist daran denn so schlimm? Bin ich denn nicht deine Ehemann? Darfst du es denn nicht sehen? Eher gesagt, willst du es denn nicht sehen?" Er grinste dich wieder so komisch an. Er zog dir die Decke runter und du wolltest sie sofort wieder über dich legen, da du mit Unterwäsche eingeschlafen warst und nicht wolltest, dass er dich so sehen konnte.
"Kyaaaaaa- Guck weg! Gib' mir die Decke wieder!"
"Kreisch nicht so rum! Scließlich darf ich dich so sehen. Ich meine, du gehörst mir, ich könnte hier und jetzt alles mit dir machen.~"
"Du hast eine Freundin. Nein. Das geht nicht."
"Ich mach es wann und wo ich will." Widersprach er mir mit seiner drohenden, tiefen Stimme.
Du nicktest. Obwohl du nicht wusstest warum, vielleicht, weil du Dummkopf wiederinmal laut dachtest!
"Gutes Mädchen."
Er musterte dich kurz, schüttelte dann den Kopf und meinte: "Ich gehe dann mal zur Firma. Tja, man sieht sich."
Du lagst noch erschrocken und wie angewurzelt da. Als er die Tür schloss, zerdrücktest du die Decke mehr als zuvor und atmetest tief ein und aus, kniffst die Augen zusammen und schütteltest den Kopf. Du musstest das alles irgendwie vergessen, doch du konntest das ganze nicht verarbeiten...
In einer Stunde warst du fertig. Geschminkt, angezogen und hattest dir noch etwas zum Frühstück gemacht. Dann gingst du los, um zu deinen Eltern zu fahren. Fahren konntest du nicht, da nur Jimin sein eigenes Auto hatte und ihr einen Chauffeur hattet, der dich fahren sollte. Du gabst dem Chauffeur also den Auftrag, dich zu deinen Eltern zu fahren und er brachte dich sofort zu ihnen.
Bedankend stiegst du aus dem Wagen, dessen Tür der Chauffeur aufhielt. Du klingeltest deinem ehemaligen zu Hause, doch anstatt, dass einer der Angestellten die Tür aufmachen würde, war es deine Mutter, die dich sofort umarmte, als sie dich sah.
"Komm' rein, mein Engel, komm!"
Du tratst ein und begrüßtetest deinen Vater, der auf dem Sofa saß und seine Zeitung las.
"Willkommen zurück, (Y/N). Meinte er und du verbeugtest dich. Danach zog dich deine Mutter mit sich, in die Küche und durchbohrte dich mit Fragen.
"Wie behandelt er dich? Seid ihr glücklich miteinander? Wie war...? Du weißt schon..."
Du liefst rot an.
"Eomma! Über soetwas möchte ich nicht mit jemandem reden... Und übrigens, haben wir nur eine Nacht im selben Haus verbracht, da kann ich nicht viel über ihn sagen..."
"Aber, (Y/N)! Vor eurer Heirat ward ihr doch in einer Beziehung. Warum willst du ihn noch mehr kennenlernen?"
Dass wir in einer Beziehung waren, stimmte nur teilweise. Denn nach dem Vorfall, als er dich in diesem Familientreffen so behandelte, veränderte dein ganzes Leben. Er war nicht der Jimin, den du vorher kanntest. Er war eine GANZ andere Person. Er spielte nur eine Beziehung vor und tat neben deinen Eltern immer so, als würde er dich mehr als alles andere auf der Welt lieben. Du tatst dies auch, damit diese Hochzeit klappen würde. Nicht nur wegen deinen Gefühlen, die trotz seinen ganzen Dummheiten vorhanden waren, sondern auch, um die Zukunft der Firmen und deinen Eltern. Für die Zukunft deiner Kinder...
"Eomma, ich bin hergekommen, um euch zu sehen, mehr nicht. Ich darf auch nicht lange bleiben, ich äähhm... Habe Jimin gesagt, dass ich nur nach euch schauen werde und dann zurückkommen werde."
"Ach, meine Tochter..." Ihre Augen begannen zu tränen, "Du bist so schnell erwachsen geworden... Ich bin so stolz auf dich. Dann na los, geh schon. Lass deinen Ehemann nicht alleine zu Hause."
"Er ist... bei der Arbeit. Ich werde jetzt zur Firma fahren, eomma. Und ich wollte deshalb auch appa etwas fragen. Wenn du erlaubst..."
Du liefst zu deinem Vater und setztest dich neben ihn auf die Couch.
"Appa? Ich wollte... Dich etwas fragen."
Er nickte, sah dir dabei direkt in die Augen.
"Dürfte ich... Auch in der Firma arbeiten?"
Seine Augen weiteten sich schlagartig.
"Wie bitte?!"
"Ich möchte auch arbeiten. Schons eit längerer Zeit, doch du hättest es mir nie erlaubt. Jetzt kann ich auf beiden Füßen stehen, ganz alleine, ohne jegliche Hilfe. Ich möchte ebenso die Firma leiten, sogar wenn es nur eine Stellvertretende Position ist."
Dein Vater atmete tief durch.
"Sieh, (Y/N). Die Firma leiten jetzt dein Schwager, ich und Jimin.
Jimin ist kein richtiger Leiter der Firma. Er führt nur das aktiv durch, was wir machen wollen. Ich habe bewusst beschlossen, dir die Firma nicht zu überlassen. Du musst das nämlich nicht mehr machen."
"Aber ich will es doch..."
"Ich wiederhole mich nicht." Antwortete er streng.
Du nicktest. "Okay." Und somit verließt du das Haus, um zu Jimin in die Firma zu gehen. Der Chauffeur brachte dich dann auch noch zu ihm. Du suchtest schnell sein Büro auf und öffnetest die Tür, ohne vorher anzuklopfen.
Dann sahst du, dass er nicht alleine in seinem Büro war... Eine Frau war in seinen Armen, die als sie dich sah, sich sofort wieder von ihm trennte.
"Macht ruhig weiter. Ich bin ja nur seine Ehefrau. Mehr nicht." Sagtest du, als du deine Tasche auf das Regal neben dir legtest und dich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch setztest.
"Ich sollte jetzt gehen." Meinte sie, nahm ihre Jacke und Tasche mit und verließ den Raum.
"Was willst du?" Fragte er dich.
"Die Firma."
"Wie bitte?" Fragte er.
"Ich möchte einen Teil der Firma ebenfalls leiten. Wozu habe ich denn bitte geheiratet? Um dir die Firma zu übergeben?! Natürlich nicht."
"Hör zu. Das ist kein Spaß. Und es gibt ebenso kein Zurück mehr, verstanden? Einmal hast du jetzt geheiratet. Gut. Es war Park Jimin, warum nicht? Aber ich hatte dich vorgewarnt. Ich bin nicht so einer, wie du denkst. -Erinnerst du dich noch?"
"Ich habe auch ein Recht auf die Firma!"
"Schätzchen, die Firma gehört mir nicht. Ich bin sozusagen nur der Botschafter der Besitzer."
"Und ich? Ich arbeite ja nichteinmal für die Firma."
"Sie gehört deinem Mann."
"Ja, der Typ, der mit mir verheiratet ist, aber was mit einer anderen hat, meinst du den?"
"Das hättest du dir überlegen sollen, bevor du mich geheiratet hast."
"Warum hat DU dann mit mir geheiratet? Ich meine, du hattest so ein schönes Leben. Und eurer Firma gong es auch gut."
"Geldgründe. Ich wollte in Zukunft die Firma leiten und ebenso, dass die Firma wächst und meine Kinder was davon haben werden. Aber wenn ich mir das so gerade ansehe, dass ich mal mit dir Kinder haben werde..."
Du sahst ihn mit wütenden Blicken an.
"Ich war auch nicht so scharf darauf, Kinder mit dir zu haben..."
Er lachte. "Du bist so lustig... Denkst du ich hätte es nicht bemerkt? Di wolltest erwas von mir, das war wirklich viel zu auffällig von dir. Aber du sollst immer noch wissen, dass du sie nie übertreffen kannst. Sie wird die einzige in meinem Leben sein. Merk dir das. Schreib's dir auf, damit du's nicht vergisst." Du gingst zu ihm und klatschtest ihm eine.
"Dann mach doch wenigstens nicht das, Jimin... Alles, aber nicht das...!"
Sagtest du mit einer rauhen Stimme und warst auf dem Weg zur Tür. Deine Tränen versuchtest du, zu verstecken.
Auf dem Weg zur Tür, kam dir Jimin hinterher und genau, als du die Tür öffnetest, wurde sie von ihm zugeschlagen.
Er drückte dich mit deinem Rücken gegen die Tür und lehnte beide seiner Arme gegen die Tür, sodass du keinen Ausgang hattest.
"Versuch's gar nicht erst."
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Ich zerbreche mir seit Tagen nur noch den Kopf! Gestern eine Spanischarbeit, für die ich nur 2 Tage lernen konnte, heute ein Biotest, für den ich nur einen Tag gelernt habe und morgen Mathe, für die Arbeit habe ich ebenfalls nur einen Tag gelernt. Dazu kommt noch politik am selben Tag... Ich schaff's einfach nicht mehr 😭!
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My Lovely Husband (JiminxReader) -ABGESCHLOSSEN-
FanfictionDen Rest deines Lebens mit Park Jimin zu verbringen...! Niemals hättest du dir das jemals erträumen können. Also stimmtest du naiv und nichtsahnend zu. Doch war es wirklich nicht ein Fehler? Als Jimin sich dann plötzlich zu verändern begann und du h...
