••33. SSW••
„Du rufst an, wenn du gelandet und sobald du zu Hause bist, verstanden?“, fordert mein Verlobter von mir und streicht mir Tränen aus dem Gesicht.
Die Tage mit Louis gingen viel zu schnell vorbei. Ich bin noch mit nach Cincinnati gefahren und fliege nun wieder zurück nach London. Jetzt müssen wir wieder drei, sogar fast vier Wochen warten bis die Jungs ihre Termine endlich hinter sich gebracht haben und in ihre wohl verdiente Pause gehen. „Ich lande irgendwann Morgens, dann wenn du im Bett liegen und schlafen solltest.“, erwiderte ich und lasse mich von ihm wiederholt in die Arme ziehen.
Louis und ich haben die gesamte Woche nur dann getrennt voneinander verbracht, wenn die Jungs irgendwelche Interviews oder andere Termine hatten. Zu dem Konzert vor drei Tagen bin ich, trotz protest von meinem Verlobten, dass es dort viel zu wuselig und stressig zugeht, mit gegangen und habe mir das ganze von hinten aus angesehen. Obwohl ich nun wieder einiges an Energie und Zuversicht getankt habe, bereitet mir der bloße Gedanke daran, dass ich in London nun wieder zu neunzig Prozent alleine sein werde, tierische Bauchschmerzen. Auch wenn es nicht mehr lange scheint, bin ich mir sicher, dass die Tage sich endlos in die Länge ziehen werden.
„Das ist mir egal. Ich werde eh erst wirklich ruhig schlafen können, wenn ich weiß, dass du Zuhause bist.“, kommentiert er leise. Ich nicke. „Nagut.“ Jetzt mit ihm über dieses Thema zu diskutieren, würde eh nichts bringen.
Einen weile stehen wir da und ich genieße die wärme die von Louis ausgeht. „Ich glaube ich muss langsam los.“, gebe ich von mir als mein Flug zum wiederholten Mal aufgerufen wird, denn dank Louis Promi Bonus durfte er mit durch der Sicherheitskontrolle. „Ja wahrscheinlich, auch wenn ich nichts dagegen hätte, wenn sie ohne dich los fliegen würden.“, gibt er von sich. „Ich auch nicht, aber es ist jetzt schon anstrengend fast neun Stunden zu fliegen.“, erwiderte ich. „Ich weiß, deshalb solltest du auch nun langsam wirklich los.“ Er drückt mir ein langen, intensiven Kuss auf die Lippen, bevor wir uns voneinander lösen und getrennte Wege gehen.
⏭️⏮️
Nach fast neun Stunden, bin ich endlich aus dem Flugzeug raus. Zum Glück dauerte es mit dem Gepäck heute nicht alt so lange, sodas ich mir jetzt einfach nur noch ein Taxi nehmen muss, um nach Hause zu fahren und endlich ins Bett zu kommen. Louis habe ich schnell eine Nachricht geschrieben, dass ich gelandet bin, dass ich ihm gleich auch nur schreiben werde und er mich doch anrufen soll, wenn er aufgestanden ist. „Kiki.“ Etwas verwirrt schaue ich mich um und entdecke Kate, wie sie in schnellen Schritten auf mich zu kommt und mich beinahe umhaut als sie mich so stürmisch umarmt. „Was machst du denn hier? Also nicht, dass ich mich nicht freue dich zu sehen, aber.....“, will ich von ihr wissen und stocke. Ich habe Kate, Sophia und Nelly bloß einmal kurz geschrieben, dass ich mich für Rund eine Woche nach den Jungs abgesetzt habe, allerdings kein Ton darüber verloren, wann ich genau wieder komme - es ist ja auch nicht so, dass einer der drei konkret nachgefragt hat.
„Louis hat mich gebeten, mich ein wenig um dich zu kümmern. Aus dir bekommt man ja nichts raus, wenn man Fragt, was los ist.“, erzählt sie mir. „Es ist Ja auch nicht wirklich etwas. Louis hat sicherlich übertrieben.“ „Er meinte du würdest dich hier einsam fühlen. Vor allem jetzt wo du nicht mehr arbeiten gehst, sondern nur ein paar Stunden dir Woche zu Hause die Rechnungen und Ein- und Ausgänge kontrollierst.“, informiert sie mich, als wir uns lösen. „Naja schon. Irgendwie vielleicht.“ „Wieso hast du denn nichts gesagt?“, will sie von mir wissen, woraufhin ich mit den Schultern zucke. „Naja egal, auf jeden Fall hat Louis mich gefragt, ob ich Lust hätte solange er mit den Jungs noch unterwegs ist, bei euch unter zu kommen.“ Überrascht schaue ich sie an. Sie waren doch sonst nicht alle so über fürsorglich und entscheiden dann auch noch über mein Kopf hinweg. „Und? Hast du Lust?“ Sie nimmt meine Reisetasche. „Die Frage ist eher ob du Lust darauf hast, dass die Nervige kleine Kate bei dir einzieht oder ob es dir lieber wäre, wenn sie alle zwei Tage nach der Uni vorbei kommt und dir Mittwochs den ganzen Tag auf den Zwirn geht.“, erwidert sie. Ich zucke mit den Schultern. „Also von mir aus kannst du auch gleich bei uns bleiben, dann musst du nicht ständig hin und her fahren.“, gebe ich von mir, dann ist das große Haus wenigstens nicht so leer. „Das ist gut, dann muss ich wenigstens nicht aus gefühlte tausend Kisten leben.“
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Just like old times?
FanfictionKiki ist glücklich. Louis ist glücklich. Ihre Beziehung scheint mehr als perfekt. Weder Streit noch Entfernung bringt dunkle Wolken auf. Aber ein Satz kann alles verändern. Plötzlich scheint es, als ob ihre gemeinsame Vergangenheit auch ihre Zukunf...
