Unsanft stößt jemand seine Pfote in meine Flanke. "Aufstehen, fauler Fellball! Wir müssen los!" Die Stimme kommt von Dornenkralle, der vor meinem Nest steht. Langsam stehte ich auf und beginne, mir die Moosfetzen aus dem Pelz zu lecken. Dann verlasse ich den Kriegerbau.
Die aufgehende Sonne taucht das Lager in ein fahles Licht und Dornenkralle und Prinzessin stzen schon am Frischbeutehaufen.
"Wollen wir noch etwas essen?", fragt Dornenkralle. Prinzessin nicht und ich nehme mir ein Kaninchen, welches ich mit den beiden teile, vom Frischbeutehaufen. Anschließend tappen wir aus dem Lager in den morgendlichen Wald. Leichter Nebel wabert um die Baumstämme herum und ein leichter Duft von frischen Blättern erfüllt die Luft. Der getigerte Kater murmelt:"Blattfrische ist nah". Er schüttelt seinen Pelz, wo kleine Wassertropfen waren.
Als wir am Kiefernwald ankommen, ist der Nebel fast verschwunden und die Blattfallsonne scheint warm durch das Nadeldach. Das schrille Jaulen der Monster am Baumsägeort hallt durch den stillen Wald. Als wir am Waldrand ankommen, übernimmt Prinzessin die Führung. Dicht an eine Zaun gedrängt laufen wir der Kätzin hinterher, bis die plötzlich anhält. Sie ist angespannt, miaut dennoch mit fester stimme:"Hier ist mein Nest. Ich gehe zu meinen Hausleuten. Ihr könnt euch da in dem Baum verstecken und warten bis sie kommen". "Nun gut, einen besseren Plan haben wir nicht", murmel ich. Ohne ein weiteres Wort dreht Prinzessin sich um und bleibt vor einem durchsichtigen Ding stehen. Anschließend jault sie ein paar mal laut auf. Die Zweibeiner lassen nicht lange auf sich warten und schon ist die Kätzin in dem Zweibeinernest verschwunden. Ich und Dornenkralle Nocken uns gegenseitig zu und klettern anschließend auf eine kleine Birke im Zweibeinergarten.
Langsam kriecht die Sonne zu ihrem höchsten Punkt, hinter uns ertönt ein lieblichen Miauen und Prinzessin schlendert auf die Birke zu. Sie schaut kurz zu uns hinauf und geht zum Zaun am Waldrand. Sie springt hinauf und setzt sich auf einen Balken. Ich will schon etwas miauen, da sehe ich den durchdringen Blick von Dornenkralle, der mir sagt, das ich leise sein soll. "Sie ist der Köder. Wenn die Steuer sie sehen, werden sie sie bestimmt nicht ignorieren", miaut dieser. Ich bleibe still auf meinem Ast sitzen und beobachte Prinzessin dabei, wie sie sich putzt.
Wir warten nun schon einen halbem Tag, doch nichts rührt sich. Ich will schon etwas miauen, als es im Gebüsch raschelt und fünf Katzen heraustreten.
"Na? Was haben wir den da?", knurrt ein grauer Kater. Eine gelb-braune Kätzin antwortet:"Ein Hauskätzchen! Und es macht es sich auf unserem Territorium gemütlich!" Prinzessin lässt ein knurren von sich hören: das aber abrupt aufhört, als ich rufe:"Das ist nicht der BlutClan! Sie gehören nicht zu mir!" Ich springe vom Baum auf den Zaun und fauche:"Ich denke nicht das dies zu eurem Territorium gehört!" Angriffslustig sträube ich das Fell und peitsche mit dem Schwanz hin und her. "Ohh! Als ob wir vor einem Knirps wie dir angst hätten! Lauf lieber schnell zurück zu deiner Mutter, wo du kleiner, mäusehirniger Fellball hingehörst!", spottet ein großer, schwarzer Kater. Mit einer schwanzbewegung bedeute ich Dornenkralle, ebenfalls herunter zu springen. Die streuner mustern uns. "Die haben doch eh keine Chance! Verschwindet, oder wir töten euch!", knurrt die gelb-braune. Mit einem Ohrenzucken befehle ich Prinzessin, sei soll schnell in ihr Nest gehen. Sie folgt meinem Befehl. Ich werde sie beschützen! Selbst wenn ich sterben dafür sollte! Kurz bin ich über meine Gedanken erschrocken, verdränge sie und konzentriere mich auf den bevorstehenden Kampf.
"Nun? Ihr wollt also unbedingt sterben? Greift an!" Der graue Kater jault und stürzt sich auf mich, als ich und Dornenkralle von Zaun gesprungen sind. Geschickt weiche ich aus, doch pralle gegen den schwarzen Kater. Dieser ergreift seine Chance und zerkratzt mir meine Schnauze. Ich trete ihn mir den Hinterläufen ins Gesicht, sodass er taumelt und beiße gleichzeitig in die eine Pfote des grauen. Eine einäutige, rote Kätzin rammt mich von der Seite, flieht aber sofort, als ich ihr den Bauch zerkratze und ich ein paar mal meine Krallen über ihre Schnauze ziehe. Als ich einen harten schlag auf den Kopf bekomme, explodiert er fast vor Schmerz. Ich sehe alles nur nicht verschwommen, eine Schatten. Dann spüre ich eine brennenden Schmerz in meiner Flanke. Schnell schüttle ich meine Kopf, um wieder klar sehen zu können. Ich ziehe meine Krallen durch das Gesicht des Grauen Katers, der vor Schmerz aufjault. Ich spring auf seine Rücken und zerkratze ihn so lange, bis auch dieser flieht. Der große schwarze ist auch verschwunden. Ich Blicke mich um. Die gelb-brsune Kätzin und ein weißer Kater haben Dornenkralle an den Zaun gedrängt. Der junge Krieger blutet sehr stark und hat damit zu kämpfen, nicht zusammen zu brechen. Plötzlich sehe ich, wie der große, Schwarze Kater sich nähert. Er hat die Pfote erhoben, um Dornenkralle die Kehle zu zerfetzen. Doch bevor er sein zieht treffen kann, werfe ich mich dazwischen und der heftige schlag trifft mich. Ein sehr starker Schmerz durchfährt meinen genannten Körper, gefolgt von einer unangenehmen zaubheit meiner Körpers. Ich sehe, wie sich eine Pfütze Blut unter meinem Pfoten immer größer wird und aus meiner Wunder heraus strömt. Der schwarze Kater schaut mich nur schockiert an, wird aber von Dornenkralle angesprungen und vertrieben. Ein paar weitere, gezielte Schläge von dem Jungen Krieger uns die beiden anderen Streuner flüchten ebenfalls. Ich stehe weiter vor dem Zaun. Zu geschwächt und schockiert um mich zu bewegen. Dornenkralle dreht sich zu mir um. Mit weit aufgerissenen Augen starrt er mich an. Dann geben meine Beine unter mir nach und ich lande in der Pfütze meines eigenen Blutes. Erschrocken läuft Dornenkralle in den Wald. Ich kann ihn verstehen... Ich werde eh sterben und sie wie ich aussehe, will keiner mir zu nahe kommen. Ich schließe meine Augen, bewusst das der Tod auf mich wartet und gleite in die beruhigende Dunkelheit ohne Schmerzen.
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Ein neues Kapitel! Jetzt freuen ich alle! (Nicht )
Mir gehen langsam die Ideen aus... Und ich denke, ich sollte hier die FF beenden
Ein trauriges Ende! #TinyForEver
Na dann! Bis iiirrrgendwaann und Noch ne jute Nacht!!
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Geißels Rückkehr
Fanfiction//Slow Updates!!\\ Geißel, der Anführer des BlutClans, wurde getötet, doch bekommt seine Seele zurück, um die finsteren Pläne Tigersterns auszuführen. Deshalb muss er sich dem DonnerClan anschließen, doch wird er sich dazu entscheiden den DonnerClan...
