Rauch und Feuer
Tod und Hass
Blut beklebt verdorrtes Gras
Mein Gesicht ziert Schmauch und Ruß
Bin verhüllt von Kopf bis Fuß
Roter Punkt sieht helles Haupt
Finger krumm und Rot rauscht auf
Stahlkolosse kalte Angst
Quietschen Rattern stumme Trance
Übelkeit obwohl nicht krank
Schließ die Augen unsichtbar
Lügen treiben diese Welt
Auf die stumm der Schatten fällt
Jetzt spür ich den Wind auf mir
Mach die Augen zu und frier
Licht stürmt funkelnd meine Sinne
Unter mir die höchste Zinne
Einer Festung alt und stur
Traurig weiß ich meinen Schwur
Brüllend tragen mich die Geister
Brodeln weiter immer weiter
Dann ein mächtiges Gebrause
Wo ich an den Heeren schmause
Bin der Held der Kämpe aller
Bin bei heißem Rohrgeknatter
Schlachte mich durch Säbelschwinger
Ziehe jeden Abzugsfinger
Meine Zeit geht nie zu Ende
Meine Sicht zeigt keine Wende
Diese Welt war immer Krieg
Dies ist wo mein Name liegt.
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Gedichtesammlung
PoetryEin kleines, rundes Fenster in meinen Kopf, auf Produkte der Phantasie und Erinnerung. Wie viel davon hat einen Realitätsbezug?
