Draco x Reader // 2

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'Ich habe mit der Zeit gelernt. Ich war so naiv. Jedes Kind war naiv. Doch spätestens, wo das Leben in den ersten Abgrund stürzt wird einem bewusst, wie unfair diese Welt hier doch ist. Und sich mühselig wieder hoch zu hangeln, dass dauert am längsten. Vielleicht war ich damals absolut nicht der Mensch der ich heute bin und vielleicht haben einfach die Dinge, wie sie sind mich zu dem gemacht wie ich bin. Alles hätte ich erwartet aber nicht, dass ich wirklich mal mit diesem verschissenen Spasten zusammen sein werde... Aber ich will ja nicht spoilern, haha.'

"Draco du verdammter Wixxer!", schrie ich den Gang runter und Draco sah mich schmunzeld und hinterlistig an. Auch die Zauberer und Hexen wendeten ihren Blick immer wieder von mir zu Draco und umgekehrt. Allerdings blieben dank dem schönen Tomatensaftfleck auf meiner Bluse die meisten Blicke bei mir hängen. 

Draco lachte, zuckte mit den schultern und schritt mit den Worten: "Das Leben ist ebend kein Kinderspiel!" Empört aber lächelnd rollte ich mit den Augen und drängte mich durch die immer noch starrende Menge in Richtung Mädchenklo.

Die maulende Myrthe sah mich recht komisch an, doch ich glotzte nur provokant zurück. Mit meiner Hand schaufelte ich Wasser auf meine weiße Bluse, was den Fleck verlaufen ließ und ihn größer machte.

Mit den Armen stützte ich mich seufzend am Waschbecken ab und betrachtete mich im Spiegel. Das Leben ist kein Kinderspiel. Er hat sogar mal Recht.

Als er mit diesem Lächeln auf much zukam. Wie er mir tief in die Augen schaute und- Für einen Moment dachte ich, er wollte mit mir reden. Hoffnungsvoll sah ich ihn an und- Die Soße ergoss sich über Hals, Brust und Bauch.

Als wäre es nicht ohnehin schon schwer genug für mich, ignoriert er meine Gefühle für ihn und macht alles schlimmer als es ohnehin schon ist.

Damals war ich ein Pummelchen. Draco kam in mein Leben und ich verfiel einer Essstörung. Ich versuchte es zu unterdrücken und machte mich dadurch Psychisch kaputt.

Ich löste mich von meinen Gedanken. Dann stellte ich mich vor den größten Spiegel und zog meine Bluse hoch, um meinen Bauch betrachten zu können. Meine Rippen konnte man mittlerweile von Weitem zählen und die Beckenknochen stacken mehrere Zentimeter hervor. Ich lächelte.

Dann sah ich auf meine Beine. Eigentlich waren sie sehr schlank, dass wusste ich... Doch für mich sahen sie aus wie die Beine einer 200 kg Frau. Und ich hasste es. Sofort ergriff mich wieder die Wut auf mich selbst und die Verzweiflung an mir selber stieg hoch.

Ich hatte mir vorgenommen, stark zu bleiben. Doch ich konnte nur abnehmen, wenn ich ablasse. Ich seufzte, Zog mich hin und her, zum Klo und wieder weg. Und irgendwann übermannte mich die Störung und wie eine Verrückte riss ich die Klotür auf.

Reflexartig steckte ich mir meinen Finger an den Gaumen, so dass uch anfing zu würgen. Immer und immer wieder versuchte ich mir den Mageninhalt aus dem Leib zu kotzen. Und irgendwann mal kam alles raus.

Ich spürte, wie die Magensäure meine Zellen verätzte. Doch ich hatte noch nicht genug. Diesmal nahm ich den Mittelfinger und vergrub diesen in meinem Hals. Diesmal war Alles rausgekommen. Ich lächelte, während mir Tränen voe Schmerz in die Augen stiegen. Doch ich war zufrieden mit mir. SEHR zufrieden.

Ich spülte ab und machte mit zitternden Händen die Tür auf. Ich taumelte zum Waschbecken. Schnell wischte ich mir den Schweiß von der Stirn und sah mich im Spiegel an.

Ich nahm den Zaubestab und wusch meine Bluse. Mein ganzer Körper zitterte vor Erschöpfung.

"Alles gut?" Ich zuckte zusammen und sah mit direkten Weg in das blasse Gesicht Dracos. "J-ja klar." Ich lächelte.

"Ich hasse es verdammt nochmal, wenn du dieses falsche Lächeln aufsetzt." Ich grinste aus Reflex. "Was meinst du, haha?" Er sah mich durchdringend an. "Du weißt was ich meine. Dir geht es nicht gut, man sieht es dir an. Zumindest sehe ich es."

Ich ließ meine Mundwinkel in ihre natürliche Position und meine Augen ließ ich in die normale Lage. Nach unten gerichtet und leer vor Schmerz. Alles tat so weh.

"Mir geht es gut", sagte ich, ohne Emotionen. Draco seufzte: "Nein. Dir geht es nicht gut. Du bist auf einmal so schnell dünn geworden und dein Lächeln wurde immer gespielter. Bitte sag mir alles"

Ich schluchzte. "Ich kann nich." "Doch du kannst." Er ging auf mich zu und umarmte mich. Ich stand reglos dort und weinte. Draco strich mir behutsam durch die Haare.

"Und es tut mir Leid. Du weißt schon. Mit der Tomatensoße. Ich dachte, wir könnten dadurch eher zusammen kommen" Hatte ich mich verhört? Bei Merlins Bart, dass hat er nicht getan, oder? Ich lächelte.

"Im Ernst?" Er sah mir in die Augen. "Ich lüge meine Freundin nicht an und ich werde dir da raus helfen."

Wouhhh endlich mal n HAPPY END!! Joa... Es erzählt auch ein wenig meine eigene Story. Zumindest, was die Anorexie angeht. Der Rest ist Leider nie passiert.

Wird auch nie passieren😒

Feedback?❤

Und danke für fast 10k Reads omg😖😖❤ eig hab ich das mit den wenigen seltenen uploads nich verdient aber dankeee❤

Stay strong little Fighter✨

Wer selber eine Essstörung oder eine Psychisch pabile Depression oder etc hat: BITTE HOLT EUCH HILFE❤🙏 Zur Not redet mit Lehrern oder alleine mit einem professionelen Therapeut. Ihr schafft das❤✨

LG, euer
Lonelyfangirl❤🌚

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⏰ Letzte Aktualisierung: Oct 23, 2017 ⏰

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