Kapitel 29: Streit

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"Ich brauche Hilfe!" Die Stimme von Hinata riss mich aus der unendlich wirkenden Dunkelheit. "YUKI!" Ich erkannte Kakashis Stimme. "Bring sie in das Zimmer." hörte ich die beunruhigte Stimme von Tsunade. Ich wurde Hinata abgenommen und von jemand anderem ins Zimmer getragen. "Leg sie auf das Bett, Kakashi." sagte Tsunade. Als ich ein Bett unter mir spürte, versuchte ich langsam meine Augen zu öffnen, was mir nach dem dritten Versuch auch geling. Ich sah mich langsam im Zimmer um. "Kakashi?" fragte ich mit kratziger Stimme, als ich ihn nirgendwo sehen konnte. "Ich bin hier kleines, ich bin hier." sagte er und hielt meine Hand. Ich sah ihn an und nickte. "Schau mal bitte hier her." hörte ich eine Stimme sagen, und leistete ihr folge. Nachdem Tsundade einige Tests durch geführt hatte, sah sie mir ins Gesicht. "Also, du hast hohes Fieber, eine starek Erkältung und eine Lungenentzündung. Außerdem scheint es, als hattest du einen Nervenzusammenbruch, deshalb wurdest du auch unmächtig." Ich nickte nur. "Du hast strenge Bettruhe. Ich will nicht sehen, wie du auch nur einen einzigen Schritt machst." sagte sie Streng zu mir. "Hai, Tsunade-Sama." sagte ich mit krätzender Stimme. Zufrieden lächelte sie. "Und du solltest nicht so viel Sprechen." mit diesem Satz verließ sie das Zimmer. "Was ist los?" fragte ich Kakashi. "Was meinst du?" fragte er mich. "Ich kenne diesen Gesichtsausdruck. Irgendwas ist passiert. Ich finde es sowieso herraus, also sag es mir bitte." sagte ich mit leiser Stimme. Er seufste geschlagen. "Sasuke und Naruto haben mit einander gekämpft. Beide haben gefährliche Jutzus benutzt. Ich weiß mit den beiden nicht mehr weiter." Er fuhr sich mit den Händen über das Gesicht. "Mach dir keine Sorgen. Naruto würde niemals jemanden weh tun, und Sasuke hat ihn und Sakura gern." sagte ich lächelnd zu ihm. "Ok. Ruh dich erstmal aus. Ich komme morgen wieder." sagte Kakashi. "Ok." sagte ich leise, und legte mich gemütlich hin. Im halbschlaf bekam ich mit, wie er das Licht losch und flüsterte "Gute Nacht, meine Kleine." lächelnd antwortete ich "Gute Nacht... Oto-San." und driftete dann ins Land der Träume. 

Als ich am nächsten Morgen auf wachte, ging es mir schon viel besser. Tsunade erlaubte mir, das Krankenhaus zu verlassen, unter der Bedingung, dass ich sobald mir schwindelig wurde, sofort zu ihr kommen würde. Natürlich hatte ich sofort eingewilligt. Das ganze war schon ein paar Tage her, und zwischen Sasuke und mir liefen die Dinge immer schlechter. Er verschloss sich mir komplett und wir stritten immer mehr. "Ich sage doch nur, dass du dich mir komplett verschließt!" schrie ich ihn an. "Ach ja? Vielleicht will ich das ja auch?! Du gehst mir echt auf die Nerven!" schrie er zurück. Ein Streit war bei uns zum Alltag geworden. "Ich will nich Streiten, Sasuke. Aber bitte verstehe mich! Es-" Er unterbrachmich, indem er eine Vase dicht neben meinem Kopf gegen die Wand schleuderte. Stark zuckte ich zusammen. "ICH WILL ES NICHT HÖREN!! Verschwinde! Ich will dich nicht sehen!" rief er mir zu. Mit Tränen in den Augen sah ich ihn an. "Ok. Aber komm später nicht wieder zu mir und entschuldige dich!" schrie ich ihn an, und lief aus dem Haus. "Yuki!" konnte ich ihn hinter mir hören. Ich lief weiter und ignorrierte ihn. Die Sonne, die schon tief am Himmel hing, erleuchtete mir mit ihren letzten Strahlen den Weg. Wie immer lief ich zum Trainingsplatz. Dort lies ich mich unter dem großen Baum nieder und fing an stärker zu Weinen. (Lied oben)  Ich fing an zu Singen, wie eigendlich immer. Ich hörte Schritte, doch ignorrierte sie. Ich lehnte mich gegen den Baum und schloss die Augen, um meinen Trähnen fluss zu unterbrechen, was jedoch nicht funktionierte. Ich hörte, wie die ersten Tropfen den Boden trafen, und aus ein paar Tropfen, ein ströhmender Regen wurde. Dann spürte ich eine Präzens neben mir, ignorrierte sie jedoch wieder. Ich erkannte das Chakra: Sasuke. Er war bestimmt gekommen um sich zu entschuldigen, doch ich wollte es nicht hören. In den letzten Tagen hatten wir nur gestritten, und immer muste ich wegen ihm Weinen. "Yuki..." sagte er vorsichtig, als ich fertig war mit Singen. Er sprach nicht weiter, er nahm mich einfach in den Arm und drückte mich an ihn. "Ich liebe dich, das weißt du doch. Ich... Ich weiß nicht was-" ich unteerbrach ihn, als ich mein Finger auf seine Lippen legte. "Sag nichts. Bitte." ich lehnte mich gegen ihn, und wir sahen uns gemeinsam an, wie die Sonne vom Horizont verschluckt wurde. 

Gefallender Engel(Naruto ff)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt