Ängstlich schlich ich weiter. Meine Schritte hallten durch die Höhle. Und auch wenn sie sehr leise waren, wünschte ich mir, gar keinen Laut von mir zu geben. Ranken, die von der Decke hingen, schlugen mir ins Gesicht. Da ich überhaupt nichts sehen konnte, konnte ich das aber auch nicht verhindern.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der ich ziellos durch die verwinkelten Gänge irrte, sah ich ein Licht in der Ferne. Sofort lief ich darauf zu und ich hörte sofort das Rauschen von Wasser. Als ich bei den Licht ankam, bemerkte ich, dass mir diese Gegend sehr vertraut war. Es war
der Eingang der Höhle. Ich war wieder komplett am Anfang. Hinter den Wasserfall. Verwirrt sah ich zurück. Ich schüttelte den Kopf. Das konnte nicht sein, dass ich wieder hier landete. Ich war immer in die entgegengesetzte Richtung gelaufen. Zumindest dachte ich das. Ich hatte zwar den Orientierungssinn komplett verloren, aber trotzdem meinte ich, mich nie umgedreht zu haben. Dann schoss mir wieder Lea durch den Kopf. Sie war noch immer in der Höhle. Gerade als ich mit den Gedanken spielte, wieder hineinzugehen, um sie zu suchen, hörte ich ein Keuchen und schnelle, kleine Schritte auf mich durch die Tunnel zukommen. Ängstlich schaute ich in den dunklen Gang und atmete erleichtert auf, als ich dann Lea hinauslaufen sah. Als sie bei mir ankam, ließ sie sich am Boden fallen und versuchte wieder mit zusammengekniffenen Augen zu Atem zu kommen. "Geht's dir gut?" Fragte ich sofort das keuchenden Evoli. J-ja...mir Geht's gut.....aber....w-wie Können wir wieder hier am Ausgang landen...? E-es gab nur einen extrem langen Gang, der in die komplett andere Richtung verlief, wodurch mich dieses Ungeheuer gejagt hat." Lea schien wirklich fertig zu sein. Ich erkannte auch, dass sie einen blutigen Kratzer auf ihrer Flanke hatte, welchen ihr wohl dieses Pokemon, oder was auch immer das war, zugefügt hatte. "Ich denke, wir sollten nachhause gehen" sagte ich, während ich noch immer versuchte, die Ereignisse einfach zu vergessen. So begleitete ich Lea, als sie wieder zu Kräften gekommen war, nachhause und ging dann anschließend selbst heim. Wir beide hatten uns geschworen, kein Wort davon zu erzählen, weil uns unsere Eltern sonst vermutlich nie wieder dorthin gelassen hätten. Welche Ausrede ihr für ihren Kratzer eingefallen war, wusste ich nicht, aber sie war auch in der Klasse für ihre guten Ausreden bekannt, falls einmal der unwahrscheinliche Fall eintrat, dass sie einmal zu spät war oder ihre Hausaufgaben vergessen hatte.Später kam ich dann schließlich zuhause an. Meine Eltern hatten mich bereits aus der Ferne kommen sehen, hatten aber einen sehr ernsten Gesichtsausdruck. Meine Mutter konnte ich sonst immer mit einem Lächeln im Gesicht sehen, wenn ich nach Hause kam, doch diesmal hatte auch sie einen etwas ernsten und auch besorgten Blick. Irgendetwas war passiert. Ich lief zu dem Feelinara und den Flamara und begrüßte die beiden erstmal freundlich. Sie sahen sich danach etwas misstrauisch in die Augen und anschließend wieder zu mir. "Äähm...ist etwas passiert?" Fragte ich nach einer Weile verunsichert. Meine Mutter seufzte. Naja...es geht um...ein paar Klassenkameraden von dir."
Ich spitzte die Ohren. "Klassenkameraden?" Fragte ich verunsichert nach. "Welche genau meinst du und was haben sie gesagt?" Mein Vater begann nun zu reden:" Also...dieser eine Sam, von den du dauernd erzählst, ist mit seiner Truppe zufällig hier an unserer Höhle vorbeigegangen. Wir haben ihn einmal angehalten und ihn gefragt, ob er wüsste, wo du dich befindest."Man muss wissen, dass ich keinen meiner Elternteile je etwas schlechtes über Sam und seine Truppe erzählt hatte. Ich hatte Angst davor, meinen Eltern von all den Sachen zu berichten. Eigentlich wollte ich es sagen, das hatte ich mir auch vorgenommen. Aber irgendwie schaffe ich es nie, mich zu überwinden. Aber dass meine Eltern nun persönlich mit ihm geredet hatten, machte mich etwas nervös. "Ich hab doch gesagt, dass ich mit Lea etwas umhergehe und pünktlich zuhause bin."
"Lass mich Ausreden!" Meinte das Flamara nun mit ernsterer Stimme. "Also...ich habe gemerkt, dass er ziemlich nervös im Gespräch mit uns war. Und als ich ihn dann direkt darauf angesprochen hatte, wieso er nervös war, antwortete er etwas...seltsames...."
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"Anders"
Fantasy*PAUSIERT BIS VORAUSSICHTLICH ANFANG FEBRUAR 2021* "Was willst du eigentlich? Du bist anders! Du bist nicht wie wir, also verschwinde!" Solche Worte muss ein Evoli Tag für Tag hören. So fragt sich dieses öfters:"Warum bin ich anders?" "Soll ich so s...