Kapitel 8

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"Hand" kommandierte sie, wortlos reichte ich sie ihr.
Sophia zog eine ihrer unzähligen Haarspangen aus ihren Haaren, überrascht viel mir die messerscharfe Klinge auf, die trug man etwas dergleichen in den Haaren. Sie hatte eine Haarspange so schaf geschliffen das man damit mit Leichtigkeit jemanden Umzubringen konnte.

Blitzschnell zog sie die Klinge über meine Handfläche sodass eine feiner rote Linie entstand. Überrscht zuckte ich zurück. "Hingehen vor die Schnauze halten." Ordnete Sophia an. Zögerlich folgte ich ihren Worten und hielt dem knienden Monster meine Hand entgegen.

Es näherte sich ihr zögerlich. "Benimm dich" hörte ich hinter mir Sophia in dem selben donnern in der Stimme wie auch schon vorher. Der Skagul zuckte zusammen und leckte mit seiner rauen Zunge zögerlich über meine Hand. Der Schnitt verschwand wie als wäre er nie gewesen. "Skagul Speichel ist Heilend" hörte ich hinter mir eine Erklärung.

Ich drehte mich zu Sophia um und legte den Kopf schief "Woher weißt du das alles?" Fragte ich sie. Sie lächelte so kalt das es mir schauer über den Rücken jagte.
"Ich bin in der Netherwelt schon sehr lang unterwegs, man lernt schnell wenn man am leben bleiben will. Sie hat mich mehr erzogen als unsere Familie es je hat Schwester. Ich bin eine West." Sie drehte sich um und gab mir mit einer knappen Geste ihr zu folgen. Der Skagul hinter mir folgte uns durch die Straßen Londons und die Menschen schienen Blind zu sein vor dem was an ihrer Seite in  ihren Schatten lauerte. 

"Sophia warum fallen wir nicht auf ?" Fragte ich "Sieh-mich-nicht-an Zauber, die meisten beherrschen ihn von Geburt an und wenn nicht ist es das erste was sie lernen." Kam die Antwort. Schweigend gingen wir durch die Straßen sie mit einem Puppengroßen Jungen auf der Schulter, ich mit einem gigantischen Biest an meiner Seite.

Meine Schwester riss ihren Kopf zur Seite und knurrte wie eine Raubkatze in Richtung eines der Hausdächer. Ich sah auf das Dach und erhaschte einen Blick auf eine fliehende Gestalt.

"Ah Sophia meine liebe, Juliet wie gehts euch zweien.", begrüßte uns Tante Adriana als sie uns mir auf der Straße entgegenkam, "und was macht ein Skagul hinter dir ?" fügte sie an mich gewandt an. "Contrakt, gut" antwortete abgehackt Sophia an meiner Stelle bevor sie wortlos an meiner Tante wortlos  "Ein Contrakt, Skaguls sind Feenwesen die West hatten immer eine Affinität dazu, das scheint auch bei dir der Fall zu sein. Komm trinken wir eine Tasse Tee gemeinsam, deine Schwester verbringt lieber Zeit damit Köpfe rollen zu lassen außerdem ist sie ein Vertreter der Kaffeefraktion, fürchterlich"

Köpfe rollen zu lassen, ich schwebte in der wagen Hoffnung das sie es nicht wörtlich meinte, in Anbetracht der Erlebnisse in der letzten Zeit würde es mich aber nicht verwundern wenn es bitterer ernst war. Hätte man mir vor drei Tagen etwas dergleichen gesagt hätte ich es für einen ausnehmend schlechten Witz gehalten.  

Tante Adijana zog mich mit sich in das nächste Etablissement "Juliet, ich würde dich gerne aus London rausholen, es ist zu gefährlich hier." Sagte meine Tante. Meine Hand krampfte sich um an die Stuhllehne "London ist eine gefährliche Stadt, ohne ausreichend Schutz kann es hier sehr gefährlich werden. Bisher konnte die Präsenz von mir, Sophia und zugegeben die Tatsache das Selias Rhyscal ebenfalls an deiner Sicherheit interessiert war, aus mir unbegreiflichen Gründen, ein gewisses maß an Schutz liefern. Aber es gibt immer Personen die sich nicht von Namen an ihren Zielen abbringen lassen besonders wenn es sich dabei um etwas wie etwas aus dem besitzt. Wenn wir nichts ausrichten können dann ist ein Skagul maximal eine Extrabsicherung" beendete Tante Adrijana nachdenklich bevor sie ihren Fächer zusammenklappte und auf den Tisch legte.

"Was kann ich ihnen Bringen meine Damen?"  fragte uns plötzlich jemand von der Seite. Fast wäre ich überrascht aufgesprungen, errinnerte mich aber rechtzeitig das ich in einem Cafè saß.
"Zwei Stück Apfelkuchen und einmal einen Darjeeling und einen Earl Grey bitte" bestellte meine Tante. Der Kellner nickte und zog vondannen. Ich wandte mich wieder an meine Tante.

Wir schwiegen uns an bis der Kellner kam und uns unsern Tee und den Kuchen brachte. Meine Tante schien sichtlich mit sich zu ringen "Ich will dich auf die Sea Magic bringen.", begann sie," Es ist ein Schiff das unter den Nether als neutraler Grund gilt dort währst du vorerst sicher."

"Weil ich es geschafft habe Selias Rhyscal zu verscheuchen nachdem er meinen Verlobten umgebracht hatte, Tante Adrijana du weißt besser als ich das wir das Geld das er in die Familie gebracht hätte sehr vonnöten gewesen wäre und ich leider keine unwiderstehliche Schönheit bin." gab ich Theatralisch die Arme in den Himmel schmeißend von mir. "Hässlich meine liebe bist du nun auch nicht" merkte Tante Adriana an "Du bist nur nicht jedermanns Geschmack, und dich für Geld regelrecht zu verkaufen an einen schlechten Gigolo dazu. Nein hätte er es nicht getan wäre ich es gewesen." Sie nahm einen Schluck ihres Tees und sah mir zum ersten mal das ich mich daran erinnern kann direkt in die Augen "Viel interessanter ist die Tatsache das einer der famosesten Killer der Netherwelt sich die Mühe gemacht hat dich vor anderen Verfolgern zu schützen, bis du ihn vergrault hast. Ich frage mich immer noch warum ein Mann seines Kalibers nicht einfach den Kopf abgehackt hat und das Ding mitgenommen." "Tante Adrijana" unterbrach ich sie "Ich will Kuchen essen" "Oh, ja stimmt, Kuchen"

"Tante Adrijana, wahnsinnig interessant aber mich würde viel mehr interessieren warum diese Leute es überhaupt auf diese Liste abgesehen haben. Warum wollen so viele Leute eine alte Zigarettenschachtel aus Silber in die ein paar Namen eingeritzt sind?" unterbrach ich meine Tante, die nahm einen weiteren Schluck Tee "Das meine liebe Nichte brauchst du nicht zu wissen, alles was wichtig ist, ist das sie dir keiner Abnimmt...."  erwiderte Tante Adrijana"Gut Wahnsinn, man hat mir ein Monster auf den Hals Gejagt das nur davon abgehalten wurde mich in Stücke zu reißen weil zufälligerweise meine jüngere Schwester einen kleinen Jungen an der Hand hat der sich in einen schattenähnlichen Rauch verwandeln kann und mir geholfen hat als sie vorbeigekommen ist. Und weißt du was das beste ist ich habe einen verdammt fähigen Killer, nach deinen Worten, der mir im Nacken liegt und andere davon abhält sich an mich ranzumachen damit er an die Schachtel kommt, mit mir flirtet damit ich ihm den Aufenthaltsort der Schachtel verrate und der mich wahrscheinlich genau so schnell wie meinen jetzt Toten Ex-Verlobten in ein Grab befördert sobald er hat was er will. Da sagst du mir ich soll Ruhig bleiben und keine Fragen stellen warum das alles passiert." mir war der Kragen Geplatzt und meine Nerven lagen Blank. Wollte mir den keiner Sagen was hier los war? Verdammt, war es so viel gefordert zu wissen warum man hinter mir her war und die Tatsache das ich noch am Leben war von einem Killer abhängt dem ich eine Verpasst hatte. Einem Mann der ein Kriegslord gewesen sein sollte, eine gefürchtete Person.

Ich fragte mich ob das alles überhaupt die Realität war oder nicht ein schlechter Traum oder Scherz. Etwas raues leckte mir über die Hand und der Skagul der versucht hatte Umzubringen sah mich mit großen Augen an. Ich streichelte ihm über seinen riesigen Kopf.  

 Die silberne SchachtelWo Geschichten leben. Entdecke jetzt