☆3☆ Ein neuer Freund

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Zu Fuß gehst du alleine durch eine Großstadt. Die Wolkenkratzer erheben sich in den Himmel, während unter ihnen viele Straßen um sie hergehen. Das Stadtleben zieht an dir vorbei, während du nach einen Laden suchst.
So gingst du an bunte Werbetafeln und Restaurants vorbei.
Bis du vor einem Café stehen bleibst. Dieser Laden zieht dich magisch an. Weshalb du den Türgriff nahmst und die Tür auf drückst. Als du den Laden betrittst, begrüßt dich eine Glocke über den Türrahmen, mit einem schönen klingeln.
Dein Blick wandert durch den ganzen Laden.
Es ist alles recht alt gehalten, die Holztische sind mit kleinen Tischdäckchens bedeckt, woran ein paar Leute sitzen.
Der Boden ist mit Kachomunstern ausgestattet und Blumenmuster verzieren die Tapeten. Du bleibst vor der großen Kuchentheke stehen. Selbst die Plätzchen und Kuchen sind in Blumenmustern geformt. Es gibt sie in den verschiedensten Formen, Größen und Sorten.
Du betrachtest den Laden so intensiv, das du die Gestalt hinter dir nicht bemerkst.
Eine Hand legt sich auf eine deine Schulter.
,,Hey, schön dich wieder zu sehen, (Y/N)."
Erschrocken drehst du dich zu der Person hin.
Es ist der Skelett von deinen letzten Traum.
Erleichtert atmest du aus.

Er lebt.

Mit Freude umarmst du feste ihn.
Er hat es überstanden. Du hattest Angst ihn nie wieder zusehen.
Ein leichten gelben Schimmer bildet sich über seine Backen. ,,Ähm... Ich mein es nicht böse, aber kannst du mich bitte loslassen? Du zerdrückst meine Knochen... Wortwörtlich." kam es schwach kichern aus ihn raus.
,,Oh, tut mir leid." beschämend lässt du ihn los.
Wieso freue ich mich? Er ist nur eine Illusion aus meineTräume. Träume die ich kontrollieren kann. Er kann gar nicht sterben, wenn ich ihn wieder herbeirufen kann.
Aber tief im Inneren willst du es nicht wahr haben.
Noch immer ist ein leichter gelber Schimmer auf seine knochigen Wangen zusehen.

Beschämend schaut er auf den Boden. ,,Wofür war die Umarmung?" fragt er unschuldig.
Schon wieder einer diesen Moment wo du ihn einfach knuddeln willst. Kann er überhaupt aggressiv werden? Wahrscheinlich nicht. Überlegst du.
,,Das ist eine komplizierte Geschichte, die du mir nicht glauben wirst. Ich bin mir unsicher, ob ich dir das erzählen soll." Sagst du mit einem leichten Grinsen.
,,Wieso solltest du mir das nicht erzählen? Ich hatte schon viele außergewöhnliche Sachen erlebt und gehört. Du kannst mir vertrauen."
Du überlegst eine Weile. Du bist dir nicht sicher ob du den Albtraum wirklich erzählen sollst. Er würde vielleicht nie wieder mit dir sprechen wollen, und dich als eine Psychopathin abstempeln, die eine verrückte Fantasy hat.
,,Versprich mir bitte, das du mich nicht für eine Geistekranke hälst." Er hebt ein Arm hoch. ,,Versprochen!" Du seufzt noch einmal, bevor du mit der Erzählung beginnst.
Du erzählst ihm alles, was du gesehen und gefühlt hast im Albtraum, auch Wer Kathrin war. Er hört dir Aufmerksam zu. Doch am Schluss, als du von der unbekannte Stimme und das Auge erzählt hast, wird sein Blick etwas finster.
Besorgt schaust du ihn an. ,,Was ist los?" Vorsichtig fragst du ihn auch. ,,Liegt es daran, das ich geträumt habe, das du stirbst?"
Vielleicht war es doch nicht gut gewesen ihm das zu erzählen.
Er schüttelt seinen Kopf. ,,Nein. Es liegt nicht daran. Es ist nur..." Er blieb stumm. Er versucht Augenkontakt zumeiden.
,,Bitte erzähl es mir." Bittest du ihn. Manchmal hasst du deine Neugier, aber es hat was mit deinen Albtraum zutun. Du hattest seit Jahren keinen gehabt und während eines kurzen Nickerchen taucht einer auf. Sowas ist doch überhaupt nicht möglich.
,,Ich habe dir über meinen unangenehmen Traum erzählt. Es fiel mir schwer dir das zu erzählen und trozdem vertraue ich dir." Lächelst du ihn an.
Kann ich wirklich eine Einbildung vertrauen schenken? Dachtest du nach hinein.
Seine Gesicht entspannt sich ein wenig. ,,Du hast recht, (Y/N)." Er blieb für eine Weile stumm. ,,Kann ich dir wirklich vertrauen?" Du nickst zu ihn. Du vertraust ihn, weshalb er dir auch vertrauen soll. Du würdest nie ein vertrauen ausnutzen, auch wenn viele es bei dir das gemacht hatten, weißt du wie es sich anfühlt hintergangen zu werden.
Er schaut dich eine Weile an und nickt dann. Ihr sitzt euch gegenüber an einen Tisch. Mit Plätzchen und Getränke auf dem, begann er an zu reden. ,,Mein Name ist Dream. Ich bin der Hüter der Träume und der positiven Gefühle." Begann er noch etwas unsicher.
,,Ach deshalb strahlst du so viel positives aus." Sprichst du dazwischen.
Er kichert leicht. ,,Das gehört dazu."
,,Tut mir leid das ich dazwischen sprach. Du kannst fortfahren." Entschuldigt du dich.
Doch sein fröhliches Gesicht verfinstert sich. Er spricht nun ernster.
,,Ich habe einen Bruder, namens Nightmare. Er ist der Hüter von den Albträume und negative Gefühle... Früher war unsere Aufgabe gewesen, der Baum der Träume und des Gleichgewichts zu beschützen. Er trug positive und negative Äpfel. Sie spiegelten die Gefühle und Träume alle Monster und Menschen wieder. Wir durften, nie die anderen Äpfel des anderen berühren. Was für uns auch in Ordnung war... Vorerst." Sein Blick wirkte nun traurig.
,,Nightmare und ich hatten uns sehr gut verstanden. Auch wenn er manchmal mich geärgert hatte, meinte er es nie böse. Wir hatten eine feste Bindung zueinander gehabt, was nie jemanden zertrennen konnte. Wir waren sehr verschieden und trozdem liebten wir uns als Brüder ..." Dream wurde still. Er begann an zu weinen. Du rutscht mit dem Stuhl zu ihn und umarmst ihn.
Es tut dir weh ihn so zusehen. Es ist dir egal, was die anderen im Laden nun denken. Ihr blendet die komplett aus. Nur noch ihr beide wart im Laden.
Er beruhigte sich wieder etwas. So erzählte er vereheult in deinem Arm weiter.
,,Während ich bewundert wurde von unseren Dorfbewohner, wurde Nightmare gehasst. Sie mochten ihn nicht, weil er der Hüter des Negativen war. Doch er war ein sehr netter Skelett. Was leider nur ich damals erfahren durfte. Ich bemerkte es nicht, wie sehr er darunter liet. Er hielt immer mehr Abstand von mir. Als ich den Grund für seine Zurückhaltung merkte, war es zuspät..." In deinen Armen zittert er nun. Was dir Sorgen bereitet.
,,Dream, du musst nicht weiter erzählen. Beruhig dich erstmal."
Er schüttelt seinen Kopf. ,,Ich werde es zuende erzählen." Er wischte sich seine Tränen weg.
,,Eines Tages als ich schreie auf den Hügel vom Baum der Träume hörte. Lief ich zu ihn hinauf. Das erste was ich sah, war der zerstörte Baum. Alle positive Äpfeln waren zerstört. Alle außer zwei... Als ich plötzlich Nightmare sah, konnte ich mich nicht mehr bewegen vor entsetzen. Vor ihn lagen... ängstliche und tote Monster... Er hatte unsere Dorfbewohner getötet... Angst und Verzweiflung erkannt ich in den Gesichtern der Monstern... Nightmare lachte nur. Er war komplett in einer schwarze Masse umhüllt... In ihm gabs keine positive Gefühle mehr. Nur noch negative und Hass... Hass auf mich. Er schwor, alle Positives zu zerstören...
Gestern konntest du ja am eignen Leib erfahren, was er anrichten kann, auch wenn es noch harmlos ist was er sonst noch kann ... Er verbreitet halt Angst und Schrecken um stärker zu werden."
Geschockt wendest du dich etwas von ihn ab. Viele Fragen schwirren dir im Kopf herum. Aber das du ihn nicht überforderst fragst du ihn nur. ,,Wieso will er das alles vernichten?"
Dream löst sich von dir und versucht sich etwas zu beruhigen.
,,Er... er wollte..."
Er weinte wieder. Er bekam kein Wort mehr aus seinen Mund.
Es ist ihn wohl schon schwer gefallen, dir das zu erzählen. Weshalb du es akzeptierst, keine Antwort von ihn zuhören.
,,Du musst nicht antworten. Ich danke dir das du mir das erzählt hast." Lächelst du warm ihn an. Du legst eine Hand auf seine Schulter.
,,Ich bin immer für dich da. Falls du jemanden brauchst."
Du kennst diese Situation.
Du hattest früher niemanden gehabt der dich im Arm genommen hat, als dir schlecht ging.
Bis du Kathrin traffst. Sie war immer für dich da und brachte dich immer zum Lächeln.
Er nickte. Auf seinen verheulten Gesicht bildet sich ein Lächeln.
,,Ich danke dir (Y/N), das ich dir vertrauen kann." Sagte er.
Ihr blieb noch eine Weile stumm und aßt die Plätzchen auf. Du bemerkst, wie es Dream nach einiger Zeit immer besser geht, aber etwas bedrückt ihn noch.
,,Wie wäre es, wenn wir etwas frische Luft schnappen gehen." Bietest du ihn an.
Es wird für ihn bestimmt wieder viel besser gehen, wenn ihr die Beine bisschen bewegt, oder Knochen.
So gingt ihr aus dem Laden durch die Stadt. Die Leute in der Stadt ignorierte den kleinen Skelett. Als ob es das normalste der Welt wäre. Was für dich wieder eine Bestätigung ist, das du träumst.
Es ist alles ein Traum... und Dream ist nur eine Einbildung.
Du findest es irgendwie schade, das Dream keine reale Person ist. Es wäre bestimmt schön, ihn als Freund zuhaben. Doch wieso solltest du so eine Geschichte die er erlebt hatte, dir ausdenken...
Vielleicht ist er doch real.
Vielleicht besucht er gerne Träume von andere Leuten. Das würde auch erklären weshalb du ihn nicht kontrollieren kannst.
Auch wenn der Gedanke etwas merkwürdig für dich rüber kommt. Wenn es so wäre bedeutet es, das Dream ein Stalker wäre.
Du schüttelst dein Kopf, in der Hoffnung die Gedanken weg zubekommen.
,,Dream, kannst du als Hüter in Träume von anderen eintauchen?" Überrascht sah er dich an. Er wollt dir gerade antworten, als ihr vor einer Menschenmenge hält.
Sie jubeln und feuern einen Kampf an. Was euch beiden ein unangenehmes Gefühl bereitet. Ihr geht zwischen den Leuten zur der mittige Kampf. Dort stehen vier Männer mit Lichtschwerter in ihren Händen.
Lichtschwerter?!
Du hast eindeutig zuviel Star Wars in der letzten Zeit geguckt. Stellst du selber fest.
,,Ähh... was ist hier los?" Blickt Dream irritiert zu den Leuten. Du antwortest beschämend.
,,Ich habe zu viel Star Wars in der letzten Zeit geschaut." Er sieht immer noch irritiert aus. Was dich überrascht. ,,Kennst du kein Star Wars?" Er schüttelt seinen Kopf.
Du seufzt. ,,Ich empfehle dir nur nicht dazwischen zu funken. Mit einem Schlag mit dem Schwert bis du in zwei Teilen geteilt."
Dream schaut besorgt zu den kämpfenden Männer. ,,Oh nein... Das ist ja schrecklich."
Sein Blick wandert hoch zu dir. ,,Du hattest doch letztes mal gesagt das du Träume kontrollieren kannst, versuch doch den Kampf zubeenden. Sonst verletzen die sich noch."
Überrascht das er sich das behalten hatte, schaust du zu den kämpfenden Männer.
Er hat recht.
Du magst kein Streit, am schlimmsten wenn es dann um Waffen geht.
Sofort hebst du dein Oberteil, um auf deinen Bauch zusehen. Keine Narbe. Du nahmst es wieder runter und konzentriest dich auf die vier kämpfende Kerle.
Alle vier blieben plötzlich stehen und lassen ihre Schwerter fallen. Sie gingen zu einander und umarmten sich. Dann verwandeln sich die Lichtschwerter in pinken Besen.
Die Männer stiegen auf denen auf und flogen hinauf im Himmel mit Händchenhalten.
Du musst dir selber zustimmen, das die Nummer mit den Hand in Hand echt lustig aussah. Was dich zum kichern brachte.
Bewundert schaut Dream es an. ,,Wow... Du hast es geschafft." Du blickst zu ihn runter.
,,Ach das war ein Klacks." Er lächelt dich an. Es macht dich glücklich ihn wieder lächeln zusehen.
,,Du musst immer auf dein Bauch schauen, wenn du dein Traum kontrollieren willst, oder?" Du nickst.
,,Wie wäre es, wenn ich dir helfe.
Ich kann dir lehren wie du auf Anhieb deinen Traum kontrollieren kannst ohne eine Bestätigung zu haben ... Nur wenn du willst."
Du siehst ihn begeistert an. ,,Das wäre echt super." Es freut ihn, das du sein Angebot gerne annimmst.
,,Aber wir beginnen erst morgen damit." Lacht er.
,,Wieso erst morgen?" Fragst du. ,,Du träumst etwas zulange und ich muss noch einen Freund besuchen."
Er weißt das ich träume?!
Perplex bleibst du stehen.
Deshalb hatte er sich nicht gewundert, als du ihn erzählt hattest das du Träume feststellen kannst.
Er lacht. ,,Ach ja, deine Frage von vorhin. Ja, ich kann Träume von Leuten besuchen." Fassungslos schaust du ihn an.
Bedeutet das er doch keine Einbildung ist?
Nein. Nein. Das ist nicht real. Es gibt keine Monster und verzauberte Äpfeln.
Versuchst du dich selber zu überzeugen.
Auch wenn die Vorstellung schön wäre.
,,Also, verabschiede ich mich von dir." Er öffnet ein Portal hinter sich. Was dich noch mehr wundert.
,,Ach ja, noch was. Bitte versuch Tagsüber nicht einzuschlafen. Da wirst du eher auf Nightmare treffen."
,,Warum Tagsüber?" Er ging langsam von dir ab.
,,Das erkläre ich dir ein anderes mal." Er stieg in seinen Portal und winkte zum Abschied.
So schloss sich die Öffnung und du bist wieder alleine.
So wachst du aus deinen Traum auf. Mit der Erkenntnis wieder in der Realität zusein.

It's just a Dream (Dream x Reader x Nightmare) [German]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt