Ein Kind
Beginnt die Sprache zu lieben,
Sich sanft in Poesie zu schmiegen
Zaubert ihm ein Lächeln ins Gesicht,
Bis die Wahrheit langsam zusticht.
Du läufst den Gang entlang,
Alle zieh'n am selben Strang.
Die Menge zieht dich an,
Ohne dass du dich wehren kannst.
Es schreibt für viele Stunden,
Noch niemand hat's gefunden
Und während es das Ende schreibt
Werden die Gedanken Wahrheit.
Du läufst den Gang entlang,
Alle zieh'n am selben Strang.
Die Menge zieht dich an,
Ohne dass du dich wehren kannst.
Das Ende naht, was es geschrieben,
Menschen fangen an, nichts mehr zu lieben.
Das Kind weint und will sich wehren,
Will dem Menschen nur eins lehren.
Die Menge zieht dich an,
Ohne dass du dich wehren kannst.
Es bleibt im Staube sitzen,
Fängt an Wörter einzuritzen.
Nun ist es an der Zeit
Für stille, graue Ewigkeit.
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Gedichtezeit
PuisiWillkommen in einem Gewusel aus allen Gedichten, die ich je geschrieben habe. Ich freue mich sehr über eure Gedanken in den Kommentaren! ___________________________________________ Sprache: deutsch Autorin: Marieke Rath Kategorie: Gedichte (-sammlu...
