Unzählige Kristalle
funkeln auf dem Glas
Ich schaue durch sie durch
Ich schaue auf das Gras
Wir sitzen im glitzernden Schnee
Deine Lippen blau
Die Kälte tut fast weh
Unsere Lippen taub
Ich schaue aus dem Fenster
Ich schaue in die Nacht
Unzählige Gespenster
Gläsern funkelt der Tau
Ich liege auf dem Rücken
Der Himmel kühl und blau
Ich bin zersprungen in Stücke
Um mich alles blass und grau
Ich spüre etwas, einen Luftzug,
Es ist schon lange her
Kristalle in meiner Lunge
Das Atmen fällt mir schwer
Alles um mich vereist
Ich sehe die Äste zittern
Alles verschwimmt in Farben
Ich weiß nicht, was ich weiß
Und plötzlich friert die Träne ein
Der Wind verstummt nach ihr
Schnee schließt langsam das Herz ein
Sie verschmilzt im Eis
DU LIEST GERADE
Gedichtezeit
PoesiaWillkommen in einem Gewusel aus allen Gedichten, die ich je geschrieben habe. Ich freue mich sehr über eure Gedanken in den Kommentaren! ___________________________________________ Sprache: deutsch Autorin: Marieke Rath Kategorie: Gedichte (-sammlu...
