sunsets in paradise

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7.

Als ich das nächste Mal aufwachte lag ich im Bett. Nialls Kopf lag auf meinem Bauch. Er hatte sein Gesicht zu mir gedreht und war wohl eingeschlafen, während er auf mich aufgepasst hatte. Man sah ihm an, dass er geweint hatte. Ich legte meine Hand vorsicht auf seinen Kopf und begann ihn zu kraulen. Als ich so durch seine Haare fuhr, fühlte ich mich, als ob ich schon längst mit ihm verheiratet wäre. Klingt komisch, ist aber so. Mary war wohl nach Hause gefahren. Ihre Sachen waren nämlich nicht mehr da. Ich atmete einmal tief durch und plötzlich wachte Niall auf. „Hey, Niall. Gehts dir besser?“ „Wieso mir? Du hast doch von diesem Schrank eine gepferffert bekommen.“ „Ja, aber... wegen Mary.“ Er schaute mich beruhigt an. Es wunderte mich ziemlich, da ihn sowas immer total runterzieht. „Ach sie hat mich eh nie geliebt. Ich habe meine Prinzessin wohl immer noch nicht gefunden.“ Ich seufzte und sagte „Man ich versteh das nicht. Ich meine welches Mädchen möchte nicht mit so einem Jungen wie dir zusammen sein?“ Man! Wieso hatte ich das gesagt? Plötzlich sah er mir in die Augen. „Sag du's mir.“ Er küsste mich. Ja. JA! Er küsste mich! MICH!!! Kailey Aine Callahan! Er war über mich gebeugt und stützte sich neben mir ab. Als wir uns voneinander lösten, legte er sich neben mich. Er grinste breit. „Wieso grinst du so?“ lachte ich ihn an. „Ich bin nur froh, dass ich mich endlich getraut habe.“ „Wieso endlich?“ „Ach ich hab Mary nie wirklich geliebt. Und heute hab ich erst richtig gemerkt wie viel du mir wirklich bedeutest, damit meine ich mehr als eine Freundin.“ Och Gott! Mein Herz schmilzt, wie süß er ist. „Wollen wir noch ein bisschen Fernsehen gucken?“ fragte ich. „Klar!“ Wir setzten uns auf's Sofa und ich kuschelte mich an ihn. Er legte seinen Arm um mich. Es lief irgendein Horrorfilm. Niall lachte sich den Arsch ab und ich versteckte mich hinter meinen Händen. „Hast du Angst?“ fragte er. „Ein bisschen...“ Er drückte mich noch näher an sich ran und küsste mir auf die Haare. So an ihn gekuschelt schlief ich ein. Als ich wieder aufwachte lagen wir im Bett. Er hat mich wohl hineingetragen... Aaaaawwww... wie süß! Er lag neben mir und murmelte irgendwas im Schlaf. Ich hörte ihm eine Weile lang zu, bis ich fürchterlichen Hunger bekam. Ich stand leise auf und tapste auf Zehenspitzen in die Küche. Als ich grade dabei war ein Sandwich zu machen, umschlungen mich zwei starke Arme. Ich zuckte zusammen und drehte mich um. „Niall!“ Er lachte. „Ja?“ „Erschreck mich nicht so!“ Zur Entschuldigung küsste er mich. „Ich möchte auch ein Sandwich!“ sagte er. „Mach dir eins.“ Ich biss demonstrativ in mein Sandwich. Er sah mich enttäuscht an. Ich verdrehte die Augen, drehte mich um und machte ihm auch ein Sandwich. „Du bist die Beste!“ sagte er begeistert und küsste mich wieder und wieder und wieder. „Hey, jetzt ess das auch mal!“ lachte ich. Wir aßen unsere Sandwiches und gingen wieder Schlafen.

From Friendship to Love (ON HOLD)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt