the horse is sometimes the best friend of a girl

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11.

Am nächsten Morgen, liefen Harry und ich grade die Treppe runter, als Niall mich festhielt. „Kailey, wo willst du hin?“ „Weg von dir!“ Ich riss mich von ihm los. „Aber... du kannst doch jetzt nicht gehen!“ „Oh und ob ich das kann!“ Ich stieg ins Auto ein und Harry fuhr mich zum Flughafen. Dort bekam ich eine lange Umarmumg von ihm. Er drückte mir einen Zettel in die Hand. „Meld dich.“ sagte er und drückte mir noch einen Kuss auf die Stirn. Ich stieg ins Flugzeug und auf dem Flug, dachte ich daran, wie schön es noch alles vor ein paar Tagen war. Doch jetzt hab ich Nialls wahres Gesicht gesehen. Ob es das war? Ich weiß es nicht. Ich ließ mich für den ganzen Flug von meiner Musik eindudeln und als wir in Dublin landeten, fuhr ich mit dem Zug nach Mullingar. Als ich zu Hause war war niemand da. Meine Mum hatte mir gestern eine SmS geschrieben, dass sie in den Urlaub fahren, für drei Wochen. Na super. Naja konnte ich wenigstens drei Wochen allein sein. Ich wusste auch schon genau wo ich die drei Wochen verbringe. Ich ging raus schloss die Tür ab und lief aus dem Ort raus, die Straße weiter einen kleinen Berg hoch. Am Ende der Straße, also auf der Spitze des Hügels, lag nämlich unser alter Hof. Das Haus war abgebrannt, doch die Scheune und die kleine Hütte, noch ein bisschen weiter weg vom Haus in der Nähe der Scheune, waren noch wie neu. Das war auch der Grund, warum mein Pferd immer noch dort stand. Hier ging ich immer hin wenn es mir Schlecht ging, dann nahm ich mir Cake (das is das Pferd) und ritt mir den Kummer einfach weg. So wie heute wieder. „Hallo mein Schätzchen.“ Ich streichelte ihren Hals. Danach holte ich die Zügel und machte sie am Halfter fest. Ich ritt immer gerne ohne Sattel und dem ganz drum herum. Nur die Zügel brauchte ich. Als wir klein waren, haben Niall und ich immer Indianer gespielt und ich habe von Cake's Rücken aus immer mit dem Spielzeugbogen Plastikpfeile geschossen. Deshalb konnte ich auch freihändig ein Zeit lang gut galoppieren. Ich führte Cake aus dem Stall raus und saß auf. Ich grinste. „Hopp!“ ich beugte mich nach vorne und Cake ritt los. Wir galoppierten den Hügel auf der anderen Seite wieder hinunter, durch die Felder und Wiesen, auf den Wald zu. Dort hatte ich mir in den vielen Jahren einen eigenen kleinen Weg geschaffen. Cake bretterte durch den Wald und es war so ein tolles Gefühl, als ob ich fliegen würde, wenn die Bäume an einem vorbei sausten. Cake wurde langsamer, da wir jetzt an einer Abzweigung standen. Die hatte ich hier ja noch nie gesehen? Cake trabte nur noch. Ich zog den Zügel nach rechts, da es mich irgendwie nach dorthin zog. Sie galoppierte wieder los und nach einiger Zeit, kamen wir an eine Wasserquelle. „Wooooow.“ ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Das sah hier aus wie eine Märchenlandschaft. Ich sprang ab und ließ Cake rumtraben, ich weiß, dass sie nicht abhauen wird, deswegen darf sie frei. Plötzlich klingelte mein Handy. Niall. Sollte ich rangehen? Naja er wusste eh nicht wo ich bin also von daher. „Ja?“ „Kailey! Wo bist du?“ „Was, wo bist du? Zu Hause, hatte ich doch gesagt, dass ich nach Hause fahre.“ „Wir stehen vor deinem Haus und du bist nicht da.“ „Tja, wenn du dich an unsere Zeit von früher erinnern würdest wüsstest du wo ich vielleicht bin!“ Ich legte auf. Danach setzte ich mich auf einen kleinen Vorsprung an den kleinen Tiehc, oder wie man das sagen kann und ließ meine Beine ins Wasser baumeln. Es prickelte so schön, der Ort hier hatte fast was magisches. Ich stutzte. Was hatte ich denn plötzlich für schwule Gedanken nach der Sache mit Niall? Sowas hatte ich ja noch nie gedacht!

From Friendship to Love (ON HOLD)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt