on the boulevard of broken hearts

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10.

„...ich kann sie verstehen! Guck mich doch mal an. Wie konnte ich ihr das antun? Oh Gott ich bin so ein Arsch!“ Ich hörte Niall reden. „Du bist kein Arsch! Sonst hast du sowas doch auch nicht gemacht!“ jetzt hörte ich Liams Stimme. Ich hörte ein Schluchzten. Oh Gott, er weint doch nicht etwa! „Naja, ist ja auch ein bisschen ihre Schuld!“ sagte Niall. Warte mal! WAS?! Es war meine Schuld? „Was soll denn hier bitte meine Schuld sein?!“ sagte ich. „Kailey!“ Niall erschrak. „Ja, das bin ich!“ „Ja... deine Schuld!“ nun wurde er lauter. „Wegen dir ist das doch erst alles passiert, von wegen Mary und so! Du wolltest uns doch ie ganze Zeit schon auseinander bringen!“ Liam war das ziemlich unangenehm, daneben zu stehen. „Ähm Leute... ich geh mal.“ sagte er und huschte aus der Hotelzimmertür. „Willst du mich jetzt komplet verarschen, oder was? DU hast doch gesagt, dass du mich liebst und nicht Mary!“ Er sah mich wütend an und kam näher. „Ja vielleicht stimmte das ja nicht! Vielleicht warst du ja nur dafür da, um mich in dem Augenblick zu trösten!“ „D bist so ein Arsch!“ Er kam wieder näher. Nun stand er direkt vor mir. „Was hast du gesagt?!“ „Das du ein verdamtes Arschloch bist!“ Klatsch! Er hat mich geschlagen. Mit seiner flachen Hand. Ich hielt mir die Wange und rutschte die Wand runter auf den Boden. Mist! Kann der doll zuhauen! Verdammt, das tat weh! Mir stießen zum zweiten Mal heute die Tränen in die Augen. Er sah mich völlig erschrocken an. Ich hatte plötzlich richtig Angst vor ihm. Er streckte seine Hand zu mir aus. „Oh Gott... Kailey! Tut mir-“ „Nein, bitte.“ Ich rappelte mciha uf und rannte aus dem Zimmer. Ich klopfte an Harrys Tür. Als er aufmachte, huschte ich ganz schnell hinein. „Schließ ab!“ sagte ich. Er schloß die Tür, kurz bevor Niall die Klinke hinunterdrückte. „Kailey! Bitte! Es tut mir Leid!“ „Lass ihn ja nicht rein! Egal was er sagt! Ich fahr morgen nach Hause...“ Harry kam auf mich zu. „Was ist denn los? Komm setz dich dahin.“ Er zeigte aufs Bett. Ich setzte mich aufs Bett und er neben mich. „Jetzt erzähl. Was ist passiert?“ Ich nahm die Hand von meinem Gesicht. „Woah! Das ist voll rot!“ er sah mich geschockt an. „War das Niall?“ Ich nickte und sofort liefen wieder die Tränen. „Ich hab total Angst vor ihm. Ich will ihn nie wieder sehen!“ Harry legte den Arm um mich. „Niall kann leicht überreagieren, wenn er etwas getrunken hat.“ „Trotzdem braucht er mich nicht schlagen! Arschloch. Ich fahr morgen nach Hause. Und das was er zu mir gesagt hat auch gereicht!“ „Was hat er denn gesagt?“ Ich erzählte ihm alles. Die halbe Nacht lang redeten wir nur. Harry war so ein toller Zuhörer. Später in der Nacht schlief ich dann ein.

From Friendship to Love (ON HOLD)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt