Adam MacLeod König von Castle Island
Wie vom Donner gerührt raste ich den staubigen Weg der verdreckten Craigminen hinab. Alle Arbeiter erledigten fleißig ihre Arbeit und die Soldaten überwachten diese. „AUFHÖREN!" Brüllte ich. Alle blieben abrupt stehen und starrten zu mir. Dann sanken alle in eine Verbeugung. Bebend vor Wut stürmte ich auf einen der Wächter zu. Seine Gestalt zitterte vor Angst und das musste er auch. Ein falsches Wort und er würde sterben. „WO IST MEINE LUNA?" kreischte ich so laut, dass er sich die Ohren zu hielt. „I-ich weiß es nicht, eure Hoheit"; stotterte er. Dieses Weichei wusste ganz genau wo mein Mädchen war. Schließlich war er ein Soldat und diese quatschten schließlich oft genug. „LÜG MICH NICHT AN!"
„I-ich w-weiß es wirklich nicht." Zischend, weil mein Wolf gefährlich nah an der Oberfläche schwebte, wurden meine Hände zu Krallen und schon im nächsten Moment war der schwarzhaarige Soldat kopflos. Ein Schwall Blut spritzte überall herum und der restliche Körper sackte zu Boden. Das war eine Warnung. Immer noch bebend wandte ich mich nun zu den Schaulustigen. „SO UND NUN BRINGT MICH ZU MEINER LUNA, ANSONSTEN ROLLEN NOCH EIN PAAR WEITERE KÖPFE!" Noch ein Soldat trat zu mir. „Eure Hoheit, wir wissen nicht wo ihre Luna ist. Ich kann ihnen aber...den Bestrafungsraum zeigen." Knurrend packte ich ihm an dem Revier seiner Uniform. „ES GIBT EINEN BESTRAFUNGSRAUM?" der Brünette war so intelligent und antwortete nicht auf meine rhetorische Frage. Stattdessen deutete er hinter mich. Angeekelt warf ich den Mann zu Boden und drehte mich. In einem kleinen Blockhaus was schäbig neben dem Unterschlupf der Soldaten stand, sollte meine Mate sein? Rasend marschierte ich darauf zu. Da meine Prinzessin keine Stimme mehr besaß, konnte man auch nicht ihre Schreie hören. Falls sie dort war. Ich wusste nicht ob ich es hoffen sollte. Denn ich wollte nicht, dass ihr weh getan wurde. Ohne etwas zu beachten, riss ich die spröde Holztür auf. Stickige Luft und der Geruch von Blut erfasste mich. Die Soldaten im Raum sprangen sofort auf. Doch ich beachtete sie nicht. Eine kleine Tür war noch in dieser verschissenen Hütte und auch die riss ich auf. Und ich roch es, bevor ich es sah. Hier war meine Mate. Aber ihr Duft nach Pfingstrosen wurde mit dem Geruch nach Blut und Schweiß vermischt. Knurrend erkannte ich, wie Elaisa an Armen und Beinen gefesselt war. Ihre verletzte Schulter blutete wieder und sie schluchzte lautlos.
Der Mann, der mich anscheinend noch nicht bemerkt hat, kam langsam auf meine Mate zu, dabei öffnete er langsam seine Hose. Es war nicht schwer zu erahnen was er vorhatte und dann ging alles ganz schnell. Mein Wolf übernahm die Kontrolle. Zähne fletschend sprang ich auf diesen Mistkerl, riss ihn zu Boden und biss ihn direkt in den Hals. Schreiend spannte sich sein Körper an und wurde dann ganz schlaff. Ich schmeckte den metallischen Geschmack von Blut und zufrieden stand ich wieder auf. Mein dunkelbraunes Fell war ebenfalls voll mit dem Blut des toten Soldaten. Aber es störte mich nicht. Dieser Bastard wollte sich an meine Mate heranmachen. Wollte sie vergewaltigen. Sie war wehrlos, hätte keine Chance gehabt. Ich wandte mich zu meinem Mädchen, die mich angsterfüllt anstarrte. Tapsend eilte ich aus dem Raum, indem meine Prinzessin gefangen gehalten wurde. Ich angelte mir mit meiner Schnauze von einer Ablage ein paar Klamotten, ignorierte die zitternden Männer im Voraum. Schnell verwandelte ich mich wieder in meine menschliche Gestalt und zog mir die Klamotten an. Dann lief ich wieder in den Bestrafungsraum. Ängstlich starrte mich Elaisa noch immer an. „Keine Angst. Ich tue dir nichts, okay? Lass mich dich von deinen Fesseln befreien und dann guck ich mir noch einmal deinen Arm an, ja?" Ihre saphirblauen Augen blickten mich einfach nur an. Die rosa Lippen bebten vor Angst. Verdammt, sie hatte schon wieder Angst vor mir. Aber wer würde nicht vor dem Alphakönig in Werwolfsform Angst haben? Ich war schließlich außer mir vor Wut und wollte meine Mate beschützen. Vorsichtig trat ich zu ihr und analysierte dabei die metallisch, schweren Fesseln. Ohne große Anstrengung zerriss ich nacheinander die Fesseln, Werwolfkräfte und rasende Wut waren dafür eine gute Kombination. Kaum war das Metall von ihrem Körper, sackte sie kraftlos zusammen. Doch ich presste Elaisa sofort an mich. Vergrub wie automatisch meinen Kopf in ihren Haaren und genoss ihren lieblichen Duft nach Pfingstrosen und dem Badeschaum von Jasmin. „Ich passe auf dich auf, Elaisa. Bitte hab keine Angst vor mir."
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Kyrie Eleison - Nur der Glaube kann dich retten
WerewolfEr wird von jedem gefürchtet. Jeder hat Angst vor ihm. Er ist der grausamste Alpha der jemals herrschte. Und er sucht sie. Seine Mate, seine Königin. Er möchte sie endlich treffen. Seiner Königin. Er möchte seinen wertvollsten Besitz in den Arm...
