Die erste Nacht

173 15 0
                                        

'Slytherin!'

Der Raum war in dunkles grünliches Licht getaucht. Uns gegenüber war eine große Glasscheibe, durch die man in den See blicken konnte. Davor lag eine Sofa-Landschaft in grün und links von uns waren zwei Steinkamine in grau. Rechts von uns zwei Wendeltreppen aus Stein jeweils nach oben und unten. John zeigte den Jungen ihre Schlafzimmer und wir wurden von Elisabeth Corley in unsere geführt. Ich ging mit Jennifer nach oben. Dort standen vier große Himmelbetten mit grünen Vorhängen und Bettbezügen. Der Boden war mit einem grünen flauschigen Teppich bedeckt, auf dem schon unsere Koffer standen. Ich nahm mir meine Waschtasche und meinen Pyjama und ging in den angrenzenden Waschraum. Als ich zurück in das Schlafzimmer lief, kamen mir zwei andere Mädchen, die komplett gleich aussahen entgegen. Sie hatten braune, strubbelige und lange Haare. Dazu große grüne Augen und viele Sommersprossen. Ich warf mich auf das Bett neben Jennifer. "Wer sind die denn?", Fragte ich hinter mich auf die Waschraumtür deutend. "Ach, das sind unsere Zimmergenossinnen. Ich kenn sie nicht." Kurz nickend lehnte ich mich nachdenklich zurück. 'James Potter. Der Sohn von dem Mörder meines Vaters. Und mir fiel nichts besseres ein als mich mit ihm anzufreunden. Wieso ist mir das denn nicht gleich aufgefallen, das er Potter mit Nachnamen heißt. Ich...' Bevor ich zu Ende gedacht hatte, war ich schon in meinen Träumen versunken. Ich träumte von morgen. Was wohl passieren würde? Und ich träumte von James. 'Mein Traum-Ich stand in einem endlos weißen Raum. Im es herum war nichts außer Leere. Plötzlich erschien weit hinten ein dunkler Punkt. Ich weis nicht woher, aber ich wusste, dass es James war. Mein Traum-Ich rief laut und deutlich:" Hilfe! James! Hilf mir, bitte!" Plötzlich stand er direkt vor mir und schaute eiskalt in meine Augen. Er machte mir Angst. Dann sprach er. Aber nicht in seiner normalen Stimme. Nein. es schien eine andere Sprache zu sein, doch komischerweise verstand ich ihn. Seine Worte jagten mir kalte Schauer über den Rücken. "Du bisssst daran ssssschuld! Nur du! Sssssonssssst würde er noch leben!" Schreiend fragte ich was er meine, doch er drehte sich um und lief weg. Hinein ins Nichts, bis er von ihm verschluckt wurde.' Geschockt setzte ich mich kerzengerade in meinem Bett auf und blickte mich nach allen Seiten um.Rechts von mir schlief Jennifer seelenruhig und links kuschelten sich die Zwillinge in ihre Decken. Ich legte mich wieder hin und schlief nach einer halben Stunde traumlos ein.

A real Slytherin (Break)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt