One

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ROSE POV.


"Rosalli beeilst du dich bitte? Der Flieger geht schon in zwei Stunden." hörte ich die sanfte Stimme meines Vaters durch das Haus hallen. Ich lebe alleine mit ihm in einem zwar nicht sehr großen aber wunderschönen Haus in der Nähe von London. Ich habe auch noch einen Bruder, der ist allerdings schon 23 und geht in Los Angeles zur Universität. Meine Mutter wohnt auch in der Nähe von London. Mit ihr haben mein Vater und ich sehr wenig Kontakt, was denke ich auch in ihrem Interesse liegt. Naja. Jetzt zu mir. Ich heiße Rosalli Edwards aber bitte nennt mich Rose. Ich bin 1,74 groß und habe lange hell braune Harre mit blonden Strähnchen. Meine Augen sind strahlend blau und somit das schönste an mir. Sonst würde ich mein Aussehen als normal einstufen.

Ihr wollt bestimmt wissen, weshalb mein Vater mich so hetzt. Wir werden heute nach Miami fliegen und dort auch bleiben. Mein Dad hat dort ein Jobangebot von seiner Firma bekommen. Ich möchte wirklich nicht umziehen, ich habe Angst keine Freunde mehr zu finden. Ich bin sehr schüchtern und kann schlecht auf Menschen zugehen oder ihnen vertrauen. Aber in Liebe zu meine Vater gehe ich mit. Miami ist eine wundervolle Stadt und meinem Vater ist so ein Neuanfang nach der schlechten Zeit mit meiner Mutter sehr wichtig und ich möchte ihn unterstützen. Aber wer weis es schon, vlt wird es in Amerika die beste Zeit meines Lebens und vlt treffe ich auch die Liebe meines Lebens.

Mit gemischten Gefühlen zog ich also den Reisverschluss meines rosanen Rollkoffers zu und zog ihn in Richtung Zimmertür. Ich warf einen letzten Blick in mein komplett leeres Zimmer, wo nur noch ein Bett und ein Schrank standen. Ich seufze, denn ich werde das alles hier schrecklich vermissen. Ich zog den Koffer zur Treppe , wo mir schon mein Vater entgegen kam und mir den Koffer aus der Hand nahm. " Danke Dad" nuschelte ich, während ich hinter ihm die Treppe runter lief. Im unteren Teil unseres Hauses lief ich nochmal durch jeden Raum. Die Küche, das Wohnzimmer, den Flur und das Gästebadezimmer. Ich wollte sicher gehen, dass ich auch ja nichts vergessen hatte. Ich ging zurück in den Flur und steuerte die Haustür an, während ich mein Handy aus der Hosentasche holte. Ich hatte eine Nachricht von meiner besten und irgendwie auch einzigen Freundin Ally. Ally und ich sind seit dem Kindergarten schon unzertrennlich. Aber wir sind beide schüchtern und so kam es, dass wir immer unter uns blieben. "Ich vermisse dich jetzt schon, schreib mir wenn ihr da seid und wann ich dich besuchen kann !! " ein bisschen traurig machte ihre Nachricht mich schon. Ich weiß sie ist nicht aus der Welt, doch es wird immer lange dauern bis wir uns wieder sehen. Ich hasse Abschiede, deshalb wollte ich nicht, das Ally mit zum Flughafen kommt, sondern habe mich gestern schon von ihr verabschiedet. Ich trat aus unserer Eingangstür aus und sofort bekam ich Gänsehaut. Einen hellblauen zerrissenen Jeansrock, ein weißes schulterfreies enges top und Birkenstock Sandalen waren wohl nicht das perfekte Outfit für das 17 Grad kalte London, aber in Miami wird mir damit warm sein. Wenigstens eine gute Sache hat dieser Umzug. Endlich nicht mehr frieren.

"Süße jetzt steig ein." forderte mein Dad mich auf, der bemerkte, wie ich neben der Autotür verharrte. Ich nickte nur als Antwort und stieg in unseren schwarzen Land Rover ein. Mein Vater verstaute noch die Koffer und ließ sich dann neben mir auf den Beifahrersitz plumpsen. Er fuhr los und beobachtete mich öfters von der Seite. Doch im Moment hatte ich wenig Lust zureden und steckte mir meine Kopfhörer ins Ohr und ließ laut Shape of you von Ed Sheeran erklingen. Ich driftet in eine ganz andere Welt und erwachte erst wieder aus meinen Tagträumen als ich nach 20 Minuten das riesige Schild des London Heathrow sah. Ich packte alle meine Sachen in mein Handgepäck und stieg aus. Mein Vater hatte schon alle Koffer aus dem Kofferraum gehoben. Ich schnappte mir meinen und trottelte mein Dad hinterher. Meine Laune war etwas angestiegen, denn ich war noch nie in Amerika und innerlich freute ich mich schon etwas. Das ganze Check-in und die Sicherheitskontrollen dauerten Ewigkeiten und ich fühlte mich erschöpft als ich in meinen Sitz fiel. " Kannst du der Stewardess sagen, dass ich eine Cola light möchte, falls ich einschlafe ?" bat ich meinen Dad neben mir und durchsuchte daraufhin, das Bordprogramm nach einem guten Film. Ich startet White Chicks doch viel bekam ich nicht mehr mit, denn ich viel in einen tiefen Schlaf.

My Desire | OneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt