Two

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ROSE POV.

Der Rest des Fluges verging relativ schnell. Nachdem ich ein par Stunden geschlafen hatte, wachte ich auf, weil es einfach viel zu unbequem auf diesen Flugzeugsitzen war, obwohl wir schon Business flogen. Ich schaute mir zwei semi interessante Filme an und schrieb etwas mit Ally oder unterhielt mich mit meinem Dad.
Als wir auf dem Rollfeld landeten schaute ich mich genau um. Überall waren Palmen und alles war so hell und irgendwie fröhlich. Ein warmes Gefühl breitet sich in mir aus und ich war plötzlich ganz aufgeregt, endlich aus diesem Flugzeug hinaus zu kommen. Es dauerte echt ewig bis wir zum stehen kamen und die Leute sich langsam zum Ausgang begaben. Obwohl wir weit vorne saßen dauerte mir das viel zulange und so viel ich der Stewardess beim hinaus laufen schon fast in die Arme. Mit einem entschuldigenden Lächeln lief ich an ihr vorbei in den Tunnel, der von Flugzeug in den Flughafen führte. Ich suchte verzweifelt nach einem Schild, welches den Weg zur Gepäckausgabe kennzeichnete. Als ich ein großes gelbes Schild mit einem Koffersimbol erblickte packte ich meinen Dad am Arm und zog ihn ohne Worte mit mir. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich freuen würde in Miami zu sein.

„So Schatz das war der letze" sagte mein Vater als er meinen rosanen Koffer vom Gepäckband zog. Ich dankte ihm, nahm den Koffer und steuerte Richtung Ausgang. Ich war aufgeregt endlich nach draußen zukommen. Zwei große Schiebetüren öffneten sich und sofort kam mir angenehm warmer Wind entgegen. Ich wusste doch das mein Outfit, die richtige Wahl war. Ich folgte meinem Dad zu einem schwarzen Land Rover. „Damit hier für dich nicht alles neu ist, habe ich mich bei meiner Autowahl für ein bereits bekanntes Modell entschieden" schmunzelte mein Dad. „Danke Dad ich mag das Auto sehr". Und das stimmte auch. Es war schick, hatte unglaublich viel Beinfreiheit und man konnte alles darin verstauen. Ich schob meinen Koffer in der Kofferraum und nahm vorne Platz. Es war irgendwie komisch denn das Leder roch noch so neu. Naja es war ja auch ein Neuanfang.
Auf den Weg zu meinem neuen Zuhause, was ungefähr eine halbe Stunde dauerte schaute ich aufgeregt aus dem Fenster, welches einen Spalt offen war. Miami war einfach so wunderschön , so viel Strand und soviel Palmen, die vielen bunten Häuser und einfach überall war was los. Man wäre es schön, wenn Ally hier wäre und wir den ganzen Tag am Strand liegen und abends Cocktails trinken würden. Ich vermisse sie jetzt schon, aber sie kommt mich ja bestimmt besuchen oder wer weiß, vlt finde ich ja auch ein par neue Freunde.
Als mein Dad plötzlich langsamer fuhr und auf eine Einfahrt einbog erwachte ich wieder aus meinen Gedanken und blickte nach oben. Mir stand der Mund offen, denn vor mir lag ein wunderschönes Strandhaus.

 Mir stand der Mund offen, denn vor mir lag ein wunderschönes Strandhaus

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Ich stieg aus und  bestaunte das Haus mit großen Augen. „Dad ? Ist das etwa unser Haus ? „ fragte ich erstaunt. „Na klar mein Schatz. Und jetzt geh schon rein, bevor dir die Augen ausfallen." lachte mein Vater. Ich ließ mir das nicht zwei mal sagen und rannte schon fast durch die Eingangstür. Im Haus kam ich nur noch mehr ins Staunen. Es hatte riesig hohe Decken und war hell erleuchtet und sehr modern eingerichtet. Ich konnte schon vom Flur aus, durch die riesigen Glasfenster den Strand sehen. „Wo ist mein Zimmer ?" fragte ich meinen Dad aufgeregt ? „ Links oben süße, dass mit dem Balkon." Omg ein Balkon und das in einem riesigen Strand Haus am Strand von Miami. Okay Rose beruhig dich. Ich bestieg die große Wendeltreppe aus Mamor in den zweiten Stock nach oben. Ich wanderte den in hellen Tönen gehalten Flur nach links runter und hielt vor der letzen Türe. Ich drückte die Klinke hinunter und musste schon wieder staunen. Geht es denn noch besser ?

Das Zimmer war sehr schlicht gehalten, doch sah unglaublich schick aus

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Das Zimmer war sehr schlicht gehalten, doch sah unglaublich schick aus. Ich fand es gut, dass es nicht wie mein altes Zimmer in einem grellen pink gestrichen war.
„Gefällt es dir ? Ich wusste nicht welche Farben du magst, also wollte ich es so einrichten, dass du es mit jeder Farbe schmücken kannst." Hörte ich meinen Dad hinter mir. Ich drehte mich zu ihm und fiel ihm um den Hals. „Danke Dad. Es ist perfekt und es ist wunderschön. Danke, dass du versucht hier alles so perfekt wie möglich zu machen." flüsterte ich gegen seine Brust. „Ach Rose. Ich weiß doch wie schwer das für dich ist. Ohne deine Freunde und generell ein so neues Umfeld." er streicht beruhigend über meinen Kopf. „Ich hab dich. Und das ist das wichtigste für mich" grinsend drückte ich ihm einen Kuss auf die Wange und befreite mich aus der Umarmung. „ So und jetzt muss ich auspacken." mit den Worten wollte ich meinen Vater aus dem Zimmer drücken aber „ Du weißt du hast morgen Schule. Es tut mir leid für deine Sommerferien aber in Miami sind die leider schon vorbei." er lächelte entschuldigend und schon war er verschwunden. Na toll gerade mal 2 Wochen Sommerferien und direkt Schule. Ich war aufgeregt , wenn ich an morgen dachte. Was soll ich bloß anziehen? Und was ist wenn ich keine Freunde finde ? Oder sie mich komisch finde wegen meinem Akzent. Mit all diesen Gedanken und fragen began ich meinen Koffer auszupacken und alles in meinem Schrank zu verstauen. Neben meinem Kleiderschrank war noch eine weiße Türe, die zu einem Badezimmer führte. Ich schminkte mich ab und sprang nochmal unter die Dusche. Ich brauche sehr viel Schlaf , weshalb ich  auf keinen Fall morgen früh duschen könnte.
Ich war erschöpft und kaum lag ich in meinem weißen, viel zu bequemen Bett da schlief ich auch schon ein. 

My Desire | OneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt