Kapitel 4 Hingabe Und Schmerz

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Und wieder spürte Lucius diesen kalten Schmerz auf seiner Wange, die Voldemort ihm hinzufügte. Doch dieses mal ,merkte Lucius unglaubwürdig, blieb die Hand des dunklen Lords kurz liegen fast zärtlich, strich der Lord ihm über die Wange hinunter zum Hals und zuckte dann wie aus dem nichts zurück. So als hätte Lord Voldemort die Beherrschung verloren und wäre jetzt wieder in seiner wütenden, fast brodelnden Verfassung. Lucius wusste nicht was gerade geschehen war. In diesem Meer aus Wut, war er fast sicher ,dass der dunkle Lord vielleicht auch etwas für ihn empfand. Doch der Gedanke verflüchtigte sich schnell als der Lord ihn zur einen Seite des kahlen Raumes zerrte und Ihn dort an die, an der Wand befestigten Eisenketten kettete. Voldemort lachte leise:" mal sehen wie wir deinen Schuld begleichen können...." Er griff etwas zögerlich, jedoch mit entschlossenen Blick zur Peitsche, dessen schwarzes Leder leicht rötlich funkelt. Lucius der bemerkte was auf ihn zukam fing an zu wimmern:" bitte...Herr...ich..ich kann es wieder gut machen. Bitte...Bitte..." "Nein, nicht doch Lucius ich weiß schon ganz genau was ich mit dir mache" sagte Lord Voldemort und lächelte dabei hämisch. Er kam langsam wieder zu Lucius zurück, der am Ende seiner Nerven war. "Umdrehen!" Hallte die Stimme des dunklen Lords durch den Raum. Lucius wimmerte, drehte sich trotzdem langsam um, sodass Er mit dem Rücken zum Lord stand. Er hörte wie Voldemort aus holte und spürte dann einen so brennenden Schmerz wie er ihn noch nicht spürte. Er kroch langsam seinen Rücken hoch gefolgt von einer schaurigen Kälte.
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Erneut sauste die Peitsche auf ihn herab und hinterließ brennende Striemen auf der zarten, weißen Haut. Voldemort lachte kalt und Lucius wurde mit einem Schaudern bewusst, wie viel Gefallen sein Herr daran fand ihn auf diese Weise zu quälen.  Wieder und wieder trafen die ledernen Riemen der Peitsche seinen Rücken und mit jedem Schlag wurden die Hiebe kräftiger und die Striemen tiefer. Lucius Wimmern verwandelte sich in Schreie und er bemerkte mit Schrecken, dass warmes Blut seinen Rücken hinunter ran.
Doch da war noch etwas. Etwas das ihn fast noch mehr schmerzte als sein zerfetzter Rücken. Es war die Tatsache wie viel viel Freude es seinem Herrn bereitete ihn zu quälen. Sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, jedes Mal wenn der dunkle Lord sein eiskaltes Lachen durch den Raum hallen ließ. Alles um Lucius begann sich zu drehen und er fürchtete mit dem nächsten Hieb das Bewusstsein zu verlieren. Er schloss die Augen und wartete voller Angst auf den nächsten Schlag. Es war ein schreckliches Gefühl auf diesen Schmerz zu warten von dem er sicher wusste, dass er kommen würde. Doch statt eines Hiebes lösten sich die Ketten von seinen Handgelenken und er sank weinend auf die Knie. Der dunkle Lord trat nun zu ihm und legte ihm sanft die Hand auf den Kopf. Lucius zuckte, angesichts dieser überraschenden Geste, erschrocken zusammen. "Shhh" zischte Voldemort leise. Er ging langsam vor Lucius in die Knie, ließ seine Hand aber weiterhin auf Lucius Kopf liegen. Lucius saß nur da, mit hängendem Kopf und fest geschlossenen Augen. Er wagte es nicht den Kopf zu heben. Er hatte Angst davor wieder diesen schadenfrohen Ausdruck auf dem Gesicht seines Herrn zu sehen. Diese diabolische Freude, welche sein Herz gefrieren ließ. " Sieh ... mich ... an." In der Stimme seines Hern lag keinerlei Drohung und doch war sie bestimmt genug um seinen Diener wissen zu lassen, dass er dies als Befehl zu deuten hatte. Doch Lucius gehorchte nicht. Er konnte seinen Herrn nicht ansehen. Er fühlte wie in seinen Augen erneut die Tränen brannten und er schluchzte leise. Lucius zuckte erschrocken zusammen als der dunkle Lord dessen Hand unter sein kind legte. "Sieh ... mich ... an" wiederholte er und zwang Lucius nun mit sanfter Gewalt den Kopf zu heben. Er strich ihm vorsichtig eine Strähne des langen, platinblonden Haares aus dem Gesicht. Überrascht, angesichts dieser unerwarteten Zärtlichkeiten, öffnete Lucius die Augen. Voldemort lächelte ihn fast schon freundlich an und die ängstliche Anspannung in Lucius Körper ließ langsam nach. Der dunkle Lord strich sanft mit seinem Zauberstab über den Rücken seines Dieners und Lucius spürte wie sich die blutigen Wunden langsam schlossen. Er sah seinen Meister verständnislos an, doch dieser lächelte nur und strich ihm sanft über das blonde Haar. Lucius konnte sich nicht länger beherrschen. Er brach in Tränen aus. Wimmernd und schluchzend bat er seinen Herr um Vergebung. Fasst erwartete er der dunkle Lord würde erneut in kaltes Gelächter ausbrechen, doch stattdessen zog der dunkle Lord den Blonden an sich und ... umarmte ihn. In Lucius breitete sich ein Gefühl der Wärme aus und er fühlte sich so sicher wie schon lange nicht mehr. Er hatte sich so lange nach der Zuneigung dieses Mannes gesehnt und nun war es endlich so weit. Er war glücklich.
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Liebe unterm dunklen mal Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt