Normaler Morgen

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Mein Bett schwebte als ich aufwachte, anscheinend war meine Magie im Schlaf zu stark geworden. Ich konzentrierte mich darauf das Bett wieder zum Stehen zu bringen und stand auf. Es kam mit einem dumpfen Ton auf. Drückte den Knopf an meinem Wecker und das Piepen hörte auf. Ich blieb noch einige Minuten sitzen und schaute mich um, doch alle anderen Möbel standen
an ihrem Platz. Mein Zimmer war in einem dunklen Petrol gestrichen, die Möbel waren aus hellen Holz gefertigt. 

Als ich einigermaßen wach war stand ich auf und lief über den Flur ins Badezimmer. Ich putze mir die Zähne und wusch mir das Gesicht. Danach kämmte ich meine Haare und Band sie zu einem lockeren Zopf zusammen. Ich brauchte nicht lange zu überlegen was ich heute tragen würde. Ein rotes Shirt und eine schlichte Jeans hatte ich gestern schon, für heute herausgelegt. Über dem Shirt zog ich einen weißen Cardigan an. Ich schlüpfte in meine Pantoffeln und lief hinunter zur Küche. Die Kaffeemaschine kochte gerade die zweite Kanne Kaffee. Das Radio lief und der Moderator gab den Wetterbericht durch. Unsere Küche war in Rot und gelb tönen gehalten. Die Wände hatten einen hellen rot Ton. Die Küchen Front war grau und der Vorhang vor dem Fenster hellgelb. 

Mama stand am Herd und wendete gerade einen Pancake in dem sie ihn in die Luft warf und wieder auffing. Papa las in der Zeitung und ließ den Löffel in seiner Tasse Kaffee kreisen, beim um blättern ließ er den Löffel los, dieser drehte sich weiter im Kaffee. Auf dem Tisch stand ein großer Berg Pancakes, auf den gerade ein Marshmallow Männchen auf dem Sirup herunterrutschte. Meine Schwester goss sich Sirup auf ihre Pancakes. Das Männchen kletterte wieder hinauf. 

"Guten Morgen." begrüßte mich meine Mutter die mich als erste entdeckte. "Guten Morgen." gab ich zurück und nahm am Tisch Platz. Heute hatte ich keinen Hunger auf Pancakes. Ich stand auf und holte mir eine Schüssel aus einem Hängeschrank. Ich wählte die Grimmig aussehende Schüssel, die zitterte als ich sie aus dem Schrank nahm. 

Ich nahm die Dose mit dem Schoko Müsli und schüttete es langsam in die Schüssel, leider war ich nicht vorsichtig genug und verschüttete einen Teil des Müslis auf dem Boden. Mama drehte sich um ihr Gesichtsausdruck sagte mir das ich beim nächsten Mal besser aufpassen sollte dann schnippte sie mit ihren Flingern und ein Kehrblech mit Handfeger kamen herbei geschwebt. Mit flinken Bewegungen fegte der kleine Besen alles auf das Kehrblech, das kippte es in den Mülleimer und beide verschwanden wieder in ihre Ecke.

Mit der Milch war ich vorsichtiger und diesmal ging nichts daneben. Als die Schale gefüllt war erwachte die Schüssel zum Leben. Das Gesicht gähnte und sah grantig von einem zum anderen "Ah. Was ist hier los, warum wurde ich so unsanft aus dem Schlaf gerissen." Die Schale sah mich an. "Ach du bist es, muss wohl wieder morgens sein. Nimm nächstes Mal doch einfach fertig Müsli, dann muss ich diese verdammte Kälte nicht aushalten.

"Tut mir leid, du weißt genau, dass ich dieses fertige zeug nicht mag." Entschuldigte ich mich bei der grummeligen Schüssel und fing an zu essen. Sein Gejammere überhörte ich einfach. Entweder ihm war etwas zu heiß oder zu kalt, zu flüssig oder zu fest, schließlich war er ja eine grummel Schüssel. 

Der restliche Morgen war eher still, jeder aß in Ruhe und bereitete sich auf den Tag vor. Meine Schwester und ich machten uns für die Schule fertig und Papa für die Arbeit, Mama hatte heute frei. Ich stopfte die restlichen Sachen in meinen dunkelgrünen Rucksack und wartete an der Tür auf meine Schwester. Sie brauchte heute etwas länger und ich hoffte das wir nicht zu spät kamen. Als sie endlich fertig war verabschiedeten wir uns von Mama und Papa, drückten ihnen jeder einen Kuss auf die Wangen und verließen das Haus.

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