Episode 31: Sie sind wieder da

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Während der folgenden Schulwochen wurde immer deutlicher, dass sich Yume 'ihren' Toshiro als Vorbild gesetzt hat. Gut, sie wollte die Schule nicht unbedingt in einem Jahr abschließen, wie es bei Toshiro auf der Shinigami-Akademie der Fall war, aber gute Noten, um ihn stolz zu machen, das ging. Cora profitierte ebenfalls davon, denn ihre Mutter hatte ihr erlaubt, zusammen mit Yume Hausaufgaben zu machen. Natürlich nicht ohne Hintergedanken: Wenn Toshiro wirklich so ein Genie war, dann könnte er ihrer Tochter ja auch einiges beibringen. Kurz gesagt: Sie wollte ihn ausnutzen. Toshiro selbst war das eigentlich egal. Er war nur froh, wenn sich die Mädchen nicht immer darum stritten, wem von beiden er zuerst helfen sollte. Kisuke genoss die Zeit mit den Kindern, wusste aber auch, dass es wohl nicht mehr allzu lange andauern würde. Tessai war aufgefallen, dass sein Chef in letzter Zeit mehrere Briefe bekommen hatte. "Chef? Ist alles in Ordnung?" "Nur keine Panik, ist nichts...oder...doch, da ist was." Er hielt Tessai einen der Briefe hin. "Die zwei Jahre sind doch noch gar nicht um. Ist etwas passiert?" "Nein nein, so schlimm ist es nicht. Es wird auch noch eine Weile dauern, bis sie zurückkommen. Nur.." Kisuke blickte in Richtung der Lerntruppe. "Ich fürchte, es wird ein kleines Problem mit ihrer Stellung als Kommandantin geben." Kon, der heimlich gelauscht hatte, zuckte zusammen. 'Stimmt ja, Yume bleibt nur so lange, bis ihre Eltern wieder kommen. Ist es echt schon soweit?' Nein, noch war es nicht so weit. Rie wollte Kisuke nur langsam auf alles vorbereiten, Yume sollte davon noch nichts erfahren. "Chef, das kann noch heiter werden." 

Yume bekam von all dem wirklich nichts mit. Sie konzentrierte sich auf die Schule, arbeitete am Wochenende hart in der Seireitei und übte auch weiterhin mit Byakuya. Kalligraphie mit dem Pinsel fiel ihr immer leichter und Byakuya kam nicht umhin, die "Werke" seiner Schülerin zu sammeln - sehr zur Belustigung von Renji. "Wenn Sie so weitersammeln können Sie glatt eine Ausstellung halten." "Deine Leistungen sind nicht gerade nennenswert, also lass die Sprüche." Byakuya war - auch wenn er es nicht offen zeigte - stolz darauf, dass Yume sich bei ihm immer große Mühe gab. Nur mit dem Pinsel hatte sie hin und wieder noch Schwierigkeiten - vor allem, was die Haltung anging. Sie wollte ihn wie einen Malerpinsel halten, nicht wie einen Stift - aber das war auch schon das einzig große Problem. "Onkel Kuya?" "Hm?" "Kannst du das auch meinen Klassenkameraden beibringen? Die haben eine Sauklaue." Renji lief ein Schauer über den Rücken. Sein Kommandant als Lehrer an einer Grundschule im Diesseits? Bloß nicht! Zum Glück lehnte Byakuya auch ab, mit der Begründung, dass ihm dazu die Zeit fehlen würde. "Schade, aber kann man nix machen." Seit Yume in die Grundschule ging wurde sie etwas ruhige - zumindest, was manche Ansprüche anging. Kurz: Sie versuchte nicht mehr, auf Teufel-komm-raus immer ihren Dickschädel durchzusetzen. Nur wenn es um ihre Einheit ging, da kannte sie keine Gnade. Meist regte sie sich über Mayuri auf, weil der - wie immer - seine Experimente durchführen wollte. Aber Manipulationen von Rezepten stand unter Strafe, von daher hielt er sich - grummelnd und motzend - zurück. Mayuri wusste, dass , sollte er sich nicht an die Regeln halten, Yume sofort zu ihrem Opa Moto rennen und ihn verpetzen würde. Und auf Stress mit dem Generalkommandanten hatte er keine Lust. Wo wir gerade bei Generalkommandant Yamamoto sind: Kaum gab es die ersten Zeugnisse, wurde er sofort von Yume in Beschlag genommen. Sie wollte unbedingt auch ein Kommandanten-Zeugnis haben - allerdings gab es sowas nicht. Yamamoto konnte seine kleine Kommandantin beruhigen, denn seiner Meinung nach - die auch von den meisten anderen Kommandanten geteilt wurde- gab es keine Beschwerden. (Außer natürlich von Mayuri.) Die Klassenleiterin war ebenfalls stolz auf Yume, auch wenn sie sich Gedanken über deren familiäre Situation machte. Zwar nahm Kisuke an jedem Elternsprechtag oder sonstigen Veranstaltungen teil, aber er war kein offizieller Teil der Familie. "Urahara-san, wie genau stehen Sie jetzt zur Familie Himawari?" Bei einem Einzelgespräch wurde Kisuke ins Verhör genommen. "Das..ist eine etwas komplizierte Situation." Verdammt, wie sollte man das erklären? Dass Yume's Eltern ihm ihre Tochter nach nur 5 Wochen für die Dauer von 2 Jahren anvertraut haben war ja nicht gerade alltäglich. Bevor er immer mehr ins Schwitzen geriet, musste das Gerät zur Gedächtnismanipulation herhalten. Somit war die Klassleiterin überzeugt, dass Kisuke ein langjähriger Bekannter der Familie war. "Chef? Alles gut gegangen?" "Phew, gerade noch so. Diese Frau ist ja schlimmer als jeder Kommissar." Das konnte ja noch heiter werden - und Yume ahnte nichts. Sie erzählte immer nur von ihrem O-nii-chan und 'ihrem' Toshiro. Darauf legte sie extrem viel Wert. Einige Wochen später kam sie dann jedoch selbst in Erklärungsnot: Sie spielte - wie fast jeden Nachmittag - mit Kon, als sie plötzlich zwei vertraute Stimmen hörte: "Yume! Wo bist du denn?" Sie zuckte zusammen. Das konnte doch eigentlich nicht sein! Die zwei Jahre waren noch gar nicht um...und dennoch: Vor dem Shop standen ihre Eltern, zusammen mit Kisuke.

...to be continued...


Vorschau:

Kon: "Was ist denn jetzt kaputt? Wieso sind die schon wieder da??"

Kisuke: "Das werden wir in einem späteren Kapitel erklären."

Toshiro: "Du hast also davon gewusst und nix gepfiffen."

Kiskuke: "Nanu? Was ist denn das für eine Ausdrucksweise?"

Toshiro: ".....egal."

Kon: "Wieso eigentlich 'späteres Kapitel'? Wieso nicht im Nächsten?

Kisuke: "Wir machen eine beliebte Sache: Filler!"

Toshiro: "Nicht dein Ernst jetzt!"

Kisuke: "Na aber sowas von! Wir haben ein x.5 Kapitel!"

Kon: "Das wird lustig!"

Kisuke: "Bevor wir zu den traurigen Kapitel kommen, gibt es das nächste Mal..."

Kon: "Badespaß!"

Kisuke: "Genau!"

Reborn (Bleach FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt