Episode 33: Laune-Level unterirdisch

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Yume's Laune besserte sich auch in den nächsten Tagen nicht so wirklich. In der Schule starrte sie oft ins Leere, in der Pause rührte sie ihr Essen kaum an...und auch in der Seireitei zeigten sich die Auswirkungen: "Yume, wir bekommen eine Beschwerde nach der anderen!" "Hmm..." "Die sagen, unsere Kekse würden nach Salz schmecken." "Hmmm..." Ukitake und Byakuya machten sich ernsthaft Sorgen. "Ist alles in Ordnung?" "Hmmmmm..." Offensichtlich nicht. "Nomalerweise kriegen wir Ärger, weil Kurotsuchi Mist baut...aber dass Yume Zucker und Salz verwechselt, Sachen anbrennen lässt und Bestellungen verwechselt? Das ist nicht normal." "Hmmmmm." "Und dieses ständige "hmmm" nervt!" Ukitake machte sich auf den Weg zu Toshiro, in der Hoffnung, dieser könne die Situation bessern. "Keine Chance. Sie starrt nur vor sich hin, gibt komische Töne von sich, kuschelt nicht mehr und ist allgemein zurückgezogen. Falls ihr eine Lösung findet: Sagt mir Bescheid." Toshiro gab es nicht vor anderen zu, aber er machte sich die größten Sorgen. Immerhin wollte sich Yume auch nicht mehr nach der Schule von ihm abholen lassen. "Vielleicht weiß Urahara mehr darüber." "Gute Idee!" Ukitake rannte zurück zur Einheit, krallte sich Yume und kreuzte kurz darauf bei Kisuke auf: "Yume ist krank!" "Nicht wirklich." Kisuke klärte Ukitake über die momentane Lage auf. "Soll das heißen, Yume wird bald nicht mehr zu uns kommen können?" "Psst, nicht so laut!" Kisuke deutete auf seinen Schützling, der lustlos in der Ecke saß. "Gestern hat sie vier Stunden geweint, weil im Fernsehen etwas über Trennungsschmerz lief. Lasst ihr ein wenig Ruhe und nehmt ihr Arbeit ab." Leichter gesagt, als getan, immerhin stand das erste Wochenende in Yume's neuem Zuhause an. Sie sollte nach und nach ihr Zimmer gestalten, zeigte aber wenig Motivation. Ihren Plüschhasen konnte sie nicht mitnehmen, sonst würde ihre Mutter schimpfen. Kon durfte ebenfalls nicht mit, ihr Zanpakuto musste sie auch verstecken...gut, den Haori konnte sie eventuell erklären, aber was nutzte das schon? "Alles doofer Mist..." "Hast du was gesagt, Schatz?" "Nööö, alles gut...darf ich noch schnell zu O-nii-chan? Muss was holen." Rie drehte sich fragend zu ihrem Mann. Wieso wirkte Yume, als ob sie unglücklich wäre? "Natürlich darfst du. Komm heute Abend aber pünktlich zum Abendessen vorbei, ja?" "Okay." Auf dem Weg zu Kisuke kickte Yume immer wieder einen Stein vor sich her. "Neues Zimmer...bei Engel Toshiro hab ich eine ganze Einheit. Restaurant...ich will für Opa Moto und Flauschi und die anderen Süßigkeiten machen..keinen doofen Fisch." Sie hörte erst auf, als sie vor dem Shop Urahara angekommen war. "Yume, das ist ja lieb. Kommst du mich doch besuchen?" Ohne Antwort drückte sich Yume an Kisuke und ließ sich von ihm knuddeln."Na na, komm. Tränen stehen dir nicht. Und eines Tages hättest du doch sowieso zurück gehen müssen." "Weiß ich doch, das muss man mir nicht immer sagen. Aber das geht alles so schnell." Es gefiel ihr nun mal nicht, da half auch das neue, große Zimmer nix. "Oje, was können wir nur gegen dieses grummelige Gesicht machen?" Kisuke fing an, Yume durchzukitzeln. "L-lass das, das ist unfair!!" Widerwillig musste Yume jetzt doch lachen. "Außerdem darfst du mich doch weiterhin besuchen, da kannst du dich nach Herzenslust austoben." "Passt du dann auf meine Sachen auf?" Was das anging, konnte Kisuke Yume beruhigen. Beide besprachen noch eine ganze Weile, was die nächste Zeit so anstand - vor allem, wie man Yume's Kontakt zu den anderen Shinigami so unauffällig wie möglich gestalten konnte. Dennoch, pünktlich zum Abendessen lieferte er Yume bei ihren Eltern ab - und blieb natürlich zum Essen. "Kisuke, wir sind dir wirklich dankbar, dass du immer so gut auf unseren Wirbelwind aufpasst." Rie tischte immer mehr Leckereien auf. "Ist doch kein Problem. Aber ich muss schon sagen, das sieht hier recht interessant aus." Zwar herrschte noch das übliche Umzugschaos, das Restaurant konnte sich allerdings durchaus schon sehen lassen: Ein kleiner Barbereich mit Theke, Tische in verschiedenen Größen.." "Da drüben ist der ganz große Tisch. Den hat Papa für Parties angeschafft." Tsuneo kniff Yume sanft in die Wange: "Für den Fall, dass du wieder mit gefühlt 200 Gästen ankommst. In Zukunft sind wir vorbereitet." 200 Gäste waren vielleicht etwas übertrieben, aber Yume hatte die Angewohntheit, allgemeine Einladungen auszusprechen. Da kam es schon mal vor, dass der halbe Kindergarten zur Feier erschien. "Mach ich nicht mehr...nur noch Cora." Am liebsten hätte Yume noch sämtliche Shinigami aufgezählt, verkniff es sich jedoch. Wer wusste schon, ob ihre Eltern das Ganze verstanden? "Und was ist mit deinem allerliebsten O-nii-chan?" Kisuke gab vor, zu schmollen - was Yume sofort mit "Das ist ja wohl was anderes. Familie ist immer dabei." konterte. Später, in ihrem Zimmer, änderte sich ihre Laune wieder. Das Bett mochte vielleicht bequem sein, aber ohne Kon konnte sie irgendwie nicht richtig einschlafen. Sie wollte zu Toshiro, mit ihm und Kon kuscheln..und ihrem Plüschhasen auch. Witzigerweise befand sich besagtes Plüschtier in Toshiro's Zimmer - genauer gesagt: In seinem Futon. Er wollte es zwar nicht wirklich zugeben, aber Toshiro vermisste Yume stärker als erwartet. Er war - genau wie sie - mit der Gesamtsituation unzufrieden. Und auch, wenn sie nicht wütend waren: Die Laune der beiden war nahezu unterirdisch.

to be continued...

Vorschau:

Rangiku: "Jetzt fängt der Kommandant schon an, mit Plüschtieren zu kuscheln."

Momo: "Ich finde es niedlich. Er war früher immer so grummelig, da hätte das nicht gepasst."

Rukia: " Aber als Kommandant? Da wirkt das...etwas kindisch."

Ichigo: "Als ob ihr mit eurem Chappy-Wahn besser wärt."

Rukia: "Wer von uns beiden hat denn meist ein Plüschvieh im Schlepptau?"

Ichigo: "Kon hab ich ja wohl euch zu verdanken!!"

Rangiku: "Das nächste Mal bei Reborn: Eröffnung mit Überraschung."

Ichigo: "Fragt sich nur, wer überrascht werden soll.

Reborn (Bleach FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt