Dean
Ein Notruf in der Whiteford Road das war bestimmt Sammy dachte ich mir verziehe aber keine Miene. Als der Cherif, der mich bis jetzt darüber ausgequetscht hatte was die Zeichen in Dads Tagebuch bedeuteten, mich an den Tisch kettete und aus dem Raum verschwand.
Er hatte keine Ahnung was dort draußen alles im Dunkeln lauerte und trotzdem tat er so als wüsste er alles. Das ging mir gehörig auf die Nerven und die Handschellen, die er mir angelegt hatte, machten mir meine Flucht etwas schwerer. Ich sah dem Polizisten noch hinterher bis ich ihn nicht mehr sehen konnte. Mit dem falschen Notruf hatte Sammy mir etwas Zeit verschafft.
Mein Blick wanderte wieder zu dem Buch, das vor mir lag und mir ein mulmiges Gefühl im Magen hinterließ. Dad ließ das nicht einfach liegen. Es war alles für ihn es Ost seinen Leben.
Meine Gedanken wurden unterbrochen, als ich ein metallenen Schimmer in der unteren Eche des Buches wahrnahm.
Ich legte den Kopf schief. Eine Büroklammer. Mit zwei Fingern zog ich sie heraus darauf bedacht, dass ich nicht das, was auch immer damit fest geheftet wurde, mit zu ziehen. Ein gewinnendes Lächen umspielte meinen Mund.
Also wäre das Problem mit den Handschellen auchschonmal gelößt.
Dad hatte uns viel beigebracht und eine Sache war Schlösseknacken gewesen. Und darin war ich gut. Recht schnell befreite ich mich aus den Handschellen und schlich mich aus dem Verhörraum.
Ich landete auf einem Gang mit vielen Türen, wie die, aus der ich gerade gekommen bin. Alle hatten die gleichen eingelassenen Fenster und durch eines konnte ich Anelia erkennen.
Sie hatte ihren Kopf mit einem Arm abgestützt und sah sich im Raum um.
Sie klopfte nervös mit ihrem fing er auf den Tisch. Sie war auch mit Handschellen am Tisch fest gekettet. Als ich die Tür öffnete drehte sie sich erwartungsvoll herum.
Ohne ein Wort zu sagen ging ich auf sie zu und machte mich an die Handschellen.
"Was machst du hier, Dean?" Hörte ich ihre verwirrte Stimme. "Was wohl? Ich hol' dich hier raus." Wieder machte ich mich an die Handschellen. Klick. Geschafft.
Ich entfernte ihr die Metallfesseln.
Anelia
Ich bin total verwirrt. Was was haben die beiden nur angestellt? Drogen? Oder hatten sie etwas geklaut? Oder muss ich vom schlimmsten ausgehen?
Ich sitze nur da und beobachte wie Dean mir die Handschellen abnimmt.
Als er mein Hangelenk packt wird mir erst wirklich klar was gerade passiert.
Ruckartig ziehe ich meine Hand aus seinem Griff, um ihm nicht die Möglichkeit zu geben es festzuhalten. Überrascht und etwas gestresst sieht er mich an.
"Komm schon wir müssen los Sam wartet bestimmt schon." Sagt er mit einem drängenden Ton.
"Was ist hier eigentlich los? Wieso wurden wir von der Polizei auf's Revier genommen? Was habt ihr gemacht, dass sie uns in Handschellen legen?" Sprudelt es aus mir heraus und da sind noch mehr fragen, auf die ich eigentlich eine Antwort suche, doch ich versuche mich auf die wichtigsten zu beschränken. "Vertrau mir wir werden dir alles erklären, aber dazu musst du mit mir kommen." Gibt er mir zur "Antwort", was für mich aber nicht genug ist.
Ich würde auf jeden Fall keinem Fremden Typen, den ich 1. erst seid vier oder fünf Stunden kenne und der 2. von der Polizei gesucht wird und der weiß was getan hat, hinterher laufen nur weil er meint ich solle ihm "vertrauen". Unbeeindruckt verschränkte ich die Arme vor der Brust um ihm genau das zu signalisieren.
Als er merkt, dass ich ihm NICHT vertrauen würde, fängt er an etwas verzweifelt aufzulachen. Definitiv nicht die Reaktion, die ich erwartet habe.
"Mit Samy wärst du bestimmt mitgegangen." Murmelt er. Ich reagiere nur mit einem Heben meiner rechten Augenbrauen.
Diese Aussage ergibt für mich keinen logischen Sinn. Wieso sollte ich Sam mehr vertrauen als Dean?
Als er aufeinmal auf mich zu kommt welche ich zurück. Was hat er vor?
Er packt mich an den Hüften und wirft mich über seine Schulter. Ich schreibe auf:" Was soll das?! HILFE! Lass mich runter!!!" Ich versuche mich zu wehren und trete wild um mich. Doch sein Griff um meine Beine wird fester, so dass ich sie nicht einen Zentimeter bewegen konnte. Scheiße! Werde ich gerade entführt?! Schoss es mir durch den Kopf.
Verzweiflung kriecht in mir hoch und verschnürt mir die Kehle. Wie wildgeworden trommle ich auf den Rücken meines vermeindlichen Entführers.
Doch abgesehen von einem kurzen Aufstöhnen erzielen meine Schläge keine weitere Wirkung.
Tränen von Wut, Verzweiflung und Hilflosigkeit lassen meine Sicht verschwimmen und brennen mir in den Augen. Ich kann nicht erkennen wo wir hin.
Er läuft eine Treppe hinauf und dann fühle ich kalte Luft an meinem Rücken.
Wieder packen mich Dean Hände an der Hüfte und er setzt mich behutsam ab.
Sobald meine Füße den Boden berühren nehme ich die Beine in die Hand.
Doch ich komme nicht weit, als ich auch schon wieder zurück gezogen werde.
Ich trete zu und treffe etwas hartes.
"Scheiße..." höre ich. Innerlich jubele ich.
Ich hab ihn erwischt das ist meine Chance!
Ich mache einen Satz und versuche so viel Abstand zwischen ihm und mir zu schaffen wie ich nur kann, damit er mich nicht mehr erwischt. Im spinnt renne ich zurück zu der schweren Metalltür durch die wir gekommen sind. Verschlossen.
Panisch rütelle ich an der Tür. Bitte geh auf.
Geh auf, geh auf, geh auf!
Nichts. Sie muss mit einem Mechanismus verschlossen worden sein, so dass man zwar raus aber nicht hinein kommt.
Ich starre auf die weiß lackierte Tür, die mir meinen einzigen Fluchtweg versperrte, zu angespannt um mich umzudrehen und mich dem zu stellen, wovor ich nicht davonlaufen könnte. Oh Gott bitte lass das nicht mein Ende sein. Langsam drehe ich mich um.
Es war schon wieder Dunkel geworden. Im Licht einer Laterne kann ich Dean erkennen. Er steht da und beobachtet mich.
Ich starre zurück und warte auf seinen nächsten Schritt. Immer fluchtbereit.
Alleine und ohne eine Waffe habe ich keine Chance. Ich hätte doch zum Selbstverteidigungskurs gehen sollen, den mir meine Eltern aufzwingen wollten als ich wegzog.
Hey hat etwas länger gedauert als eigentlich geplant. In letzter Zeit ist bei mir das Chaos in der Schule ausgebrochen viele Schulaufgaben und jetzt ist Corona ja auch ein großes Thema.
Hoffe euch gefällt das Kapitel.
Viel Spaß beim Lesen
Clara ;)
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S A L T (Supernatural FF)
Paranormal(Abgebrochen) Meine aller erste Fanficton Kurz: - eine etwas andere version von Supernatural - ein Mädchen,dass zwischen zwei Dimensionen hin und hergerissen ist - wie wäre die Geschichte der beiden Brüder verlaufen wenn Anelia dabei gewesen wäre...
