"He'll only break you, Leave you torn apart"

59 3 0
                                    

Perrie’s P.O.V.

So gut es geht, habe ich versucht die letzten Tage nicht mit ihm zu reden oder sonst irgendwas mit ihm zutun zu haben.

Allerdings war das nach seiner Aktion an den Spinden gar nicht mehr so leicht.

Der Junge jagt mir echt Angst ein, mit seinen dauernden Stimmungsschwankungen.

Gleichzeitig hat er so etwas faszinierendes an sich.

Es ist als würde es ihn zwei mal geben. 

Einmal den netten Zayn, der immer dann zum Vorschein kommt, wenn er mit seinen Freunden unterwegs ist. Er lacht mit den anderen, macht Witze, redet Stundenlang und sein Scheiß Bad Boy Image ist wie weggewischt. Bei Louis übrigens genau das gleiche.

Dann aber in der Schule, leider auch wenn ich mit ihm alleine bin, wird er auf einmal anders.

Er nimmt wieder das Image des Alkoholabhängigen Bad Boys an, dem alles am Arsch vorbeigeht und mit jeder Schlampe ins Bett steigen würde.

Und genau diese Art fasziniert und schreckt mich gleichzeitig ab.

Mit diesen Gedanken im Kopf klingle ich bei den Jungs. 

Niall und Liam hatten mich eingeladen, vorbei zu kommen.

Natürlich hatte ich zugesagt, was aber auch heißt, dass ich Zayn öfter als nötig sehen werde.

Noch viel öfter als nötig, wie sich gerade herausstellt.

Denn ein total verschlafener Zayn macht mir die Tür auf. Mein Blick wandert wie automatisch zu seinem Körper, er hatte gerade mal eine Jogginghose an.

Und er war wirklich gut gebaut. Die Tattoos auf seiner Brust geben dem ganzen noch etwas dazu. Seine Brust war durchtrainiert und man konnte leicht das Six Pack erkennen. Der Junge war wirklich perfekt. 

Und er schien das zu wissen, denn er grinste mich gerade sehr selbstgefällig an.

„Morgen.“ nuschelt er dann und ich lache kurz auf.

„Wir haben halb 2.“ meine ich monoton, doch Zayn zuckt mit den Schultern.

„Und Wochenende. Also ist es noch morgens. Willst du jetzt reinkommen oder weiter vor der Tür stehen bleiben, es wird langsam kalt ohne T-Shirt.“ Wieder dieses eingebildete Grinsen seinerseits. 

Ich schiebe mich an ihm vorbei in den Flur und er schließt die Tür hinter mir. 

„Wo sind die anderen?“ Frage ich und sehe mich um.

„Lou und Niall sind einkaufen.“ Süß, wie er Louis immer mit Spitznamen anspricht, keiner der anderen Jungs macht das. „Liam ist im Wohnzimmer und Harry, keine Ahnung.“ meint er

dann.

 „Und ich bin oben, mir was anziehen.“ Schade. Meinetwegen hätte er auch den Rest des Tages so rumlaufen können. 

Okay, meine Gedanken gehen eindeutig in die falsche Richtung. Du sollst den Junges hassen und nicht seinen Oberkörper bestaunen. 

„Achso.“ meint er auf einmal als wäre ihm noch etwas eingefallen. Mit einem kleinen Lächeln kommt er die Treppen wieder runter und kommt auf mich zu. 

Demonstrativ weiche ich einen Schritt zurück, doch da macht die Wand mir einen Strich durch die Rechnung. Wie Klischeehaft. 

Seine Hand legt sich langsam auf meine Hüfte und er zieht mein Shirt ein Stück hoch. An der Stelle, an der er mich bei der Aktion an den Spinden zurückgezogen hat, hat sich ein blauer Fleck gebildet, allerdings ist dieser schon ein wenig verblasst.

Day and NightWo Geschichten leben. Entdecke jetzt