Ich seufzte auf, legte meinen Kopf auf meinen Armen ab, die ich vor mor auf dem Tisch liegen hatte und schloß meine Augen.
Pov Seokjin
Zwei Tage. Zwei verdammte Tage ist es her, dass ich mit Johnny telefoniert hatte. In diesen letzten Tagen hatte ich nichts mehr von der 'Außenwelt' gehört.
Meine Tage verliefen immer so ab:
Um ungefähr 9 Uhr frühs, kamen Jackson, oder einer der anderen und brachte mir mein Frühstück.
So ungefähr um 12 Uhr bekam ich mein Mittagessen. Um 13 Uhr durfte ich in eine art Wintergarten (natürlich nur in Begleitung) und durfte dann dort zwei Stunden Sport machen, frische Luft schnappen und was sonst noch so alles.
Also alles in allem, waren meine Tage nicht wirklich spannend oder besonders produktiv.
Namjoon hatte ich in den letzten Tagen kein einziges Mal gesehen.
Vielleicht hatte er ja Angst vor mir!?
Manchmal dachte ich daran ob ich nicht doch lieber Johnny hätte sagen sollen was los war und so.
Vielleicht wäre dann jetzt alles besser.
Aber irgendwie hatte ich da ganz tief in meinem Herzen das Gefühl, dass das falsch gewesen wäre.
Seit dem Namjoon mich verlassen hatte, hatte ich immer dieses komische Gefühl gehabt, dieses....ach ich weiß auch nicht, schwer zu erklären, aber seit ich hier bin, habe ich das Gefühl nicht mehr so dolle.
Ich seufzte auf. Na toll, hör einfach auf zu denken.
Ich saß gerade auf einer Bank, an dem kleinen Teich in dem Garten und genoss die frische Luft. Plötzlich vernahm ich aufgeregtes Stimmengewirr. Ich konnte nur ein Wort richtig verstehen "Eindringlinge". Ich spürte wie mein Herz, wegen der Aufregung, anfing heftiger zu schlagen. 'War das Hobi? Konnte das wirklich Hobi sein?'
'Nein, wie sollte Hobi denn überhaupt hier hin gekommen sein?'
Aber trotzdem wollte ich nicht aufhören zu hoffen. Ich hoffte nicht weil ich abhauen wollte, sondern weil ich ihn sosehr vermisste und er mir leid tat, da er sich bestimmt mega krasse Sorgen um mich machte.
Plötzlich spürte ich wie sich eine kalte Hand um meinen Mund legte und zuckte heftig zusammen und schrie was jedoch durch die Hand abgeschwächt wurde. Ich wollte meinen Kopf nach hinten drehen , aber die Hand ließ das nicht zu. Nun bugsierte mich der Unbekannte unsanft über einen schmalen Weg und durch eine kleine versteckte Tür, wieder zurück ins Gebäude. Dort ging es weiter einen schmalen, dämmrigen Flur entlang, bis zu einer dunklen Holztür. Gegen die trat er einmal doll und schon wurde sie von innen geöffnet und vor uns stand Mark. Der kleine sah leicht ängstlich zu uns.
Nun wurde ich noch unsanfter als zuvor in das Zimmer hinter der Tür bugsiert und befand mich nun in einem Büro, aber nicht in irgendeinem Büro. Nein, in Namjoons. Und dieser saß hinter einem großen Schreibtisch. Seine Harre waren irgendwie leicht verwuschelt und er hatte einen grauen, schlichten Anzug an, der ihm total gut stand. "Jackson" sagte er, sah aber immer noch nicht auf "tue ihm nicht weh!" seine stimme hatte einen warnenden Unterton.
Jackson also, hätte ich mir ja denken können. "Ja Namjoon!" seufzte er, nahm aber seine Hand von meinem Mund und ließ von mir ab. Ich Atmete einmal tief durch, dann wandte ich mich an Namjoon. "Was sollte das?" fragte ich und verlieh meiner Stimme einen scharfen Unterton. Namjoon jedoch ignorierte mich. "Hallo! Was sollte das? Habt ihr mich nicht schon einmal Entführt?" Stille. Nur ein leises Glucksen war zuhören, dass von Jackson kam. Und genau das machte mich noch wütender.
"HALLO" schrie ich nun "ICH REDE MIT DIR! WARUM HAST DU DAS GETAN? VIELLEICHT WEIL DIR EINFACH LANGWEILIG WAR? ODER NEIN WARTE ICH HABS! EUCH MACHT ES SPAß ANDERE ZU ENTFÜHREN UND DESWEGEN TUT IHR DAS. WAHRSCHEINLICH ENTFÜHRT IHR EUCH AUCH IMMER GEGENSEITIG WENN IHR GERADE NIEMANDEN HIER HABT DEN IHR ENTFÜHREN KÖNNT. VIELLEICHT SOLLTET IHR MAL ZUM PSYCHOLO........" "Ok, Jin das reicht!" unterbrach mich Namjoon und sah mich nun endlich an. Doch mir stockte der Atem und mein Herz begann angstvoll, schneller zu schlagen.
Seine Augen funkelten gefährlich und sein Mund war zu einem geraden, strengen Strich zusammen gezogen.
So hatte ich ihn noch nie zuvor erlebt!Ok hier ist jetzt das zweite Kapi!
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Don't leave me
FanfictionStell dir vor du hast alles was du dir jemals gewünscht hast. Doch dann ist alles plötzlich weg und nichts ist mehr da als leere. Du hast niemanden mehr. Du wandelst ganz alleine auf einer riesen, großen Erde. Genau das ist Kim Seokjin passiert. Doc...