Lilys P.o.V.
Nachdem Kathy die Tür schloss, starrte Ich noch einige Zeit auf die Vorhänge meines Bettes und dachte über alles mögliche nach. Über meine Noten, bishin zu James. Ich weiß. Abartig. Genau das dachte Ich auch.
James war einfach ein Idiot der oberen Klasse. Macht sich über jeden lustig, der in seinen Augen nicht perfekt ist und das ist einfach unterster Würde.
Ich stand auf und merkte, wie man fehlendes Gleichgewicht an mich nagte.
Als ich meine leichte Gleichgewichtsstörung wieder in den Griff bekommen habe, bewegte Ich mich auf die Tür zu.
Die kühle Klinke drückte Ich runter und öffnete die Tür. Anscheind hatte Ich irgendwann meine Schuhe angezogen, da die Kälte des Flures nicht meine Füße berührte.
Ich bewegte mich auf den Gemeinschaftsraum zu und sah wenige Gryffindorschüler im Gemeinschaftsraum sitzen. Unter anderen Alice und Frank. Grinsend stellte Ich fest, dass sie miteinander zu flirten schienen. Sie waren ja schon seit Ewigkeiten zusammen und Ich freue mich immer noch für die Beiden.
Mein Blick wanderte zum Kamin und mein Atem stockte. Da saß James mit irgendeinem Mädchen auf den Schoß und steckte ihm die Zunge in den Hals.
Ungewollt schniefte Ich und bewegte mich auf die Beiden zu. Als Ich merkte was ich tat, blieb Ich erschrocken stehen. War Ich wirlich gerade dabei, James zu verurteilen, weil er mit einem Mädchen rumknutschte und nicht mit mir, obwohl wir nicht einmal zusammen waren. Nein, dass ging nicht.
Dann bekam Ich die Idee. Sofort rannte Ich in mein Zimmer, suchte mir ein Buch raus, das mir Mama mal geschenkt hat und Ich immer mal lesen wollte und rannte zurück.
Seelenruhig lief Ich auf den Sessel zu, öffnete mein Buch und began zu lesen. So richtig lesen konnte Ich nicht, wagte es aber nicht einen Blick auf die Beiden zu riskieren, da Ich mich sonst verraten würde, falls sie mich gerade ansahen.
Aber aus dem Seitenwinkel sah Ich, wie mich das Mädchen musterte und James mit einem leicht erschrockenen Gesicht mich ansah.
Seelenruhig blätterte Ich weiter und hörte James sagen: ,,Sophie, Schatz. Ich bin müde, kannst du bitte gehen?" Leicht angesäuert antwortete das Biest: ,,Wie bitte? Du wolltest extra das ich komme und jetzt nicht mehr? Ich bin keine Puppe von dir James! Ich habe Gefühle und lasse mich nicht rumschubsen. Also entscheide dich. Willst du mich oder nicht?" ,,Ich will dich nicht und jetzt hau ab.", knurrte James. Sophie stand auf und gab ihm eine schallende Ohrfeige und ging mit lauten Fußstapfen weg.
Als sie weg war, lachte Ich los und er sah mich leicht verwirrt an: ,,Was?" ,,Das hast du verdient. Wurde auch mal Zeit, dass ein anderes Mädchen außer ich, das durchzieht.", antwortete Ich grinsend und er verdrehte die Augen.
,,Kann ich dich was fragen?" ,,Nein!", antwortete Ich sofort, wie aus der Pistole geschossen. Ich wusste, was jetzt kam. Er würde mich auf ein Date einladen und Ich müsste ihn wieder ansagen, und das nervte langsam.
,,Du weißt doch gar nicht, was ich sagen will.", maulte er und Ich seufzte. ,,Du willst mich auf ein Date einladen.", sagte Ich wissend und er schüttelte den Kopf.
,,Nein, eigentlich nicht. Oder besser gesagt: diesmal nicht.", lächelte er und irgendwie fühlte Ich mich leicht gekränkt, wusste aber nicht weshalb.
..Willst du mit mir auf Kathys Geburtstag tanzen?", fragte er lächelnd. Misstrauisch zog Ich eine Augenbraue in die Höhe: ,,Also ein Date?"
,,In Gewissermaßen..", stellte er fest und kratzte sich am Hinterkopf. Das sah irgendwie ziemlich niedlich aus, weshalb Ich einfach "Ja" sagte.
Überrascht sah er mich an und Ich sah ebenso überrascht zurück. Hatte Ich gerade eben zugestimmt, mit ihm zu tanzen, auf dem Geburtstag meiner Freundin? Nein, oder?
Nun wurde sein Grinsen so breit, dass Ich mich echt fragte, ob er merkte, dass es irgendwie gruselig aussah.
,,Hats dir was bedeutet?", fragte er zögernd und sein Grinsen verschwand. Stattdessen trug er im Gesicht ein leichtes Fragezeichen.
,,Was meinst du?", stellte Ich die Gegenfrage. So genau wusste Ich es wirklich nicht, konnte mir aber schon denken was er meinte.
,,Du weißt schon. Als wir fast Sex hatten.", erklärte er und Ich zuckte zusammen. Ich fand es einfach komisch, dass aus James Mund zu hören. Ich meine, das wir fast Sex hatten. Unangenehm.
,,Also.. was hat es dir bedeutet?", fragte er noch einmal und Ich sah in das Feuer. ,,Ist doch egal.", sagte Ich leise und er schüttelte sauer den Kopf.
,,Ist es ganz und gar nicht. Ich will es wissen.", beharrte er und Ich seufzte. ,,Nein. Es ist egal."
,,Also fandest du es schön?", fuhr er fort. Ich konnte nicht wiedersprechen aber wollte seine Vermutung nicht bejahen. Mir hat es gefallen. Auf jedenfall. Aber das konnte Ich nicht James sagen. Meine Eltern sagten immer, Ich solle nicht lügen. Wenn Ich jedoch schweige, ist es kein Lügen.
,,Dir hat es also gefallen.", stellte er siegessicher fest, stand auf und ging in den Jungenschlafsaal.
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Heartbeat
Fanfic****WATTYS 2015 WINNER**** ,,Menschen kommen und gehen, dass solltest Du wissen. Aber Du und Ich gehören zusammen. Wie sagen die Muggel? Bis der Tot uns scheidet!" Kathy Kingsqueen führt ein fast normales Leben als Hexe. Aber nur fast. Jeden Vollmon...