6 - Hoffnungsschimmer

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-John-
Ich erkannte sie sofort. Ihre Stimme allein hätte schon gereicht. Doch als sie in diesem Moment vor mir stand, war ich mir erst nicht sicher, ob ich ein oder zwei Joints zu viel geraucht hatte und mir alles nur einbildete. Sie trug dieselben Nikes wie ich. Nur dass ihre weiß waren, meine waren schwarz.

Aber jetzt stand sie wohl tatsächlich vor mir

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Aber jetzt stand sie wohl tatsächlich vor mir. Es war der Moment, in dem die Hoffnung zurückkehrte, die ich längst verloren hatte. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, sie je wiederzusehen. Ich dachte, die Frau, die ich mir so sehr an meiner Seite wünschte, wäre für immer an der Seite eines Anderen. Ich wollte alles für sie sein, aber letztendlich war ich nichts für sie. Ich wollte sie in diesem Augenblick einfach nur festhalten und sie nie mehr wieder gehen lassen. Nicht noch einmal.

Doch ihr Verhalten holte mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich sah die Verletztheit in ihren Augen, in denen ich mich jedesmal verlor, obwohl sie mich keines Blickes würdigte. Sie war den Tränen nahe. Die anderen würden es nicht bemerken, aber ich hatte sie oft genug angesehen, um das sofort zu erkennen. Ihr Körper war angespannt und sie wollte nicht hier sein, wollte mir nicht helfen. Und doch war sie viel zu loyal, um es nicht zu tun. Obwohl ich mich beschissen ihr gegenüber verhalten hatte, hielt sie immer noch mehr zu mir, als es jede andere Frau je tun würde. Wieder einmal wurde mir bewusst, was ich da verloren hatte.

Der Polizeibeamte, dieser Huhrensohn, betrachtete sie misstrauisch. „Sie wissen, dass Sie sich mit einer Falschaussage strafbar machen, junge Dame?", wandte er sich an sie. „Ich mache aber keine Falschaussage.", gab sie mit selbstbewusster Stimme zurück. Ich verliebte mich einmal mehr in die Frau, die so viel Temperament und Arroganz hatte und doch am liebevollsten und loyalsten von allen war. Es war einfach die perfekte Mischung. Und irgendwo war sie mir so ähnlich damit, dass man hätte sagen können, wir seien füreinander bestimmt.

Als wir auf dem Revier mit unseren Aussagen fertig waren, nahmen wir im Wartezimmer platz. Ich und die Jungs jedenfalls, Alessia machte gerade ihre Aussage. Ihre Falschaussage. Für mich. Ob sie es wohl wirklich durchzieht? Wir jedenfalls hatten den Bullen vorgegaukelt, dass wir unschuldig sind. Von Maxwell's Gras haben wir logischerweise nichts gesagt, aber der Blick der Polizisten hat mir verraten, dass sie es sich genau denken konnten, um was es mal wieder ging.

„Sie ist immer noch nicht über dich hinweg.", sagte Jonas zu mir und die anderen nickten zustimmend. „Was? Nein. Du täuscht dich." „Hätte sie sonst so etwas für dich gemacht?", sagte Alex und ich wusste nicht was ich antworten sollte. „Du musst mit ihr reden man.", sagte Maxwell und wieder nickten die anderen. „Bieg das wieder gerade und schnapp sie dir, wir alle merken doch, wie sie dir fehlt. Red mit ihr. Ihr kriegt das hin."

Da war ich mir nicht so sicher. Überhaupt, was sollte ich ihr denn sagen? Obwohl, wenn ich darüber nachdachte, gab es tausende Ding, die ich ihr sagen wollte, nur war ich mir sicher, dass sie diese Dinge nicht mehr hören will. Dennoch werde ich es versuchen...

Ehh, ich bin gar nicht zufrieden mit dem Kapitel, aber ich habs nicht besser hingekriegt.🙃😅

Ich hoffe euch gefällt die Story bis jetzt. Falls euch was stört oder so, schreibt es gerne in die Kommentare.
Viel Spaß euch noch beim Lesen❣️

love me again // Bonez MCGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt