Yusuke Sumi

350 11 0
                                        

Und hier das nächste Kapitel :)
Vorweg noch ein Hinweis zu einer kleinen Kurzgeschichte von mir. Sie handelt um die Kindheitsfreundschaft von Ace, Sabo, Ruffy und der rothaarigen Clary.
Es war ein spontaner One-Shot, vielleicht habt ihr ja mal Lust rein zu lesen: https://www.wattpad.com/myworks/228093967/write/898443287
Aber jetzt geht es weiter, viel Spaß :)
-----------------------------------------------------------------------------------------
Als Law zurück ins Zimmer gekehrt war, schlief die junge Frau schon. Ihr steckte noch der Kampf mit dem Kraken in den Knochen. Er machte sich Bettfertig und setzte sich dann aufs Bett. So viele Kissen, wie übertrieben. Er schmiss alle Kissen aus dem Bett, bis er nur noch eins neben sich liegen hatte. Als er die Bettdecke zurückschlug, fiel ihm erst auf, dass es nur eine große Bettdecke war. Sein Blick wanderte zu seinem Crewmitglied. Jetzt sollte er also mit ihr in einem Bett schlafen, nachdem er es die letzten Tage vermieden hatte und dann auch noch unter einer Decke. Seufzend legte sich der große Schwarzhaarige hin und deckte sich zu. Wenigstens schlief sie schon. Er drehte sich mit dem Rücken zu ihr und schloss die Augen. Er würde jetzt einen Dreck tun und sie wecken. Die Informationen von Penguin und Shashi konnte er ihr auch Morgen mitteilen. Nach relativ kurzer Zeit holte ihn dann auch schon der Schlaf ein.

Ihr war schön warm und sie hatte richtig, richtig gut geschlafen. Anna fühlte sich so erholt, als ob sie gerade aus einer Kur kam. Die Decke war schön weich und das Bett hatte genau die perfekte härte für sie. Vorsichtig streckte sie ihre Beine. Gott, sie fühlten sich so entspannt an. Als ob ihr jemand die Beine abgenommen, kräftig ausgeschüttelt und dann wieder angesetzt hätte. Als sie auch ihre Arme ausstrecken wollte, rührte sich etwas unter ihr.
Was war denn das jetzt?
Langsam öffnete sie ihre Augen. Ein paar Mal musste sie blinzeln, bevor sie verstand, worauf sie eigentlich lag. Es war nicht der samtig weiche, weiße Bettbezug, sondern etwas hautfarbenes mit schwarzen Linien drauf.
Entsetzt richtete sie sich schwungvoll auf: „LAWWWW!" Sie war schockiert, konnte der Kerl sich nichts anziehen? Sie hatte allerdings viel zu viel Schwung und viel rücklings aus dem Bett, ihre Beine noch auf dem Bett liegend. Schon wieder hatte der Kerl sie komplett aus dem Konzept gebracht. Genervt pustete sie sich eine Strähne aus dem Gesicht und sah nach oben. Law hatte sich verschlafen auf die Seite gedreht und sah skeptisch zu ihr runter: „Dir auch einen guten Morgen, Prinzessin. Das nächste Mal könntest du mich auch etwas netter wecken." Sie verdrehte ihre Augen und kletterte wieder aufs Bett. Er hatte sich derweil auf den Rücken gedreht und einen Arm unter seinen Kopf gelegt: „Also was hat dich den bitte so erschreckt?"
Sie knallte ihm peinlich berührt ein Kissen ins Gesicht: „Kannst du dir nichts anziehen?" Sie versuchte zu verhindern, dass sie rot wurde. Dies war aber genauso sinnlos, wie der Versuch Wasser mit einem Sieb zu transportieren.
Law legte das Kissen zur Seite und grinste sie an: „Deswegen machst du so einen Aufstand am frühen Morgen?"
„Hättest du dir was angezogen, dann hätte ich nicht so einen, wie du es nennst, aufstand gemacht, kapiert?", sie antwortete ziemlich bissig, doch man sah ihr an der Nasenspitze an wie unangenehm ihr die Situation war.
„Stell dich nicht so an.", er zog sie zu sich runter: „Immerhin bist du meine Freundin." Sie sah in seinen Augen einen herausfordernden Blick.
„Bin ich das? Gestern schienst du auch viel Spaß mit dieser Yumi gehabt zu haben.", erinnerte sie sich zurück und sah ihn skeptisch an.
Es war ein Spiel... ihr Spiel, was sie in letzter Zeit immer öfters spielten.
„Naja, ich hätte meinen Spaß haben können, wenn da nicht eine gewisse Person gestört hätte."
Unglaublich zog Anna die Luft ein und legte übertrieben fassungslos ihre rechte Hand auf ihren Oberkörper: „Wie konnte diese Person es nur wagen dir deine Tour zu vermasseln? Erbarme dieser, wenn du sie in die Finger bekommst."
Sie sah Law kurz schmunzeln, bevor er seinen Kopf enttäuscht schüttelte: „Ich weiß es auch nicht. Sie hatte weißes Haar, grüne Augen, war ziemlich klein und zierlich."
„Ich habe eine Idee... Ich werde die Person finden und sie dir zur Rache übergeben.", Anna sprang auf, sodass sie auf dem Bett stand und tat so als ob sie die Übeltäterin suchen würde.
„Und hast du sie schon entdecken können? Wir wollen doch nicht, dass meine Rache jemand anderes trifft.", er setzte sich auf und sah zu ihr hoch.
Anna schüttelte ihren Kopf und drehte sich um: „Oh Gott...", sie ließ sich überdramatisch auf die Knie fallen und sah in den Spiegel: „Die Beschreibung... Law deine Beschreibung...", sie sah ihn schockiert an und setzte eine weinerliche Stimme auf: „Die Übeltäterin... sie sieht ja genauso aus wie ich. Das ist nicht möglich!" Sie ließ ihren Kopf hängen und ihre Haare schoben sich vor ihr Gesicht. Law der genau vor ihr saß schob ihre Haare nach hinten und hob ihren Kopf an: „Kannst du mir erklären warum sie dir so ähnlich sieht?"
Sie schüttelte den Kopf und legte ihre rechte Hand auf seine linke: „Sie muss eine Doppelgängerin sein, ein Klon oder jemand der sich für mich ausgegeben hat, damit ich ärger bekomme.", Anna blickte ihn gespielt flehend an: „Du musst mir Glauben. Ich würde doch nie die Tour meines eigenen Captains vermasseln."
„Na ich weiß ja nicht.", Law tat so als ob er nachdenken würde: „Aber doch du musst recht haben."
Übertrieben erleichtert ließ sie sich nach vorne in Laws Arme fallen: „Da bin ich ja erleichtert. Was hat meinen bösen Zwilling verraten?" Sie blickte zu ihm hoch und er sah zu ihr runter.
Sie schwiegen sich eine Zeitlang an, bevor er anfing fies zu grinsen: „Sie konnte unglaublich gut küssen. Das konntest also nicht du sein." Verdutzt sah sie ihn an... Er hatte sie gerade in einem Satz beleidigt und ihr gleichzeitig ein Kompliment gemacht.
Sie richtete sich in seinen Armen auf: „Wie willst du das vergleichen können? Wenn du nur meinen bösen Zwilling geküsst hast? Vielleicht kann ich genauso gut küssen."
„Ich weiß ja nicht.", Law sah sie skeptisch an.
„Dann darfst du sowas nicht behaupten, dass sind sonst Fake-News!", legte die Weißhaarige fest.
„Naja aber...", er grinste sie an und sie zog skeptisch eine Augenbraue hoch. Was kam jetzt?
„Das kann man ja ändern." Als sie sah, wie er ihrem Gesicht näherkam, setzte ihr Herz für einen kurzen Moment aus. Er wollte sie doch jetzt nicht küssen, oder etwa doch? Ihr Blick wanderte von seinen Augen zu seinen Lippen.
Law, der eine Hand an ihrem Handgelenk hatte, spürte wie ihr Herz anfing zu rasen. Er hatte sie genau da wo er sie haben wollte.
Law kam ihr näher und näher. Leicht legte er seinen Kopf nach rechts und sie tat es ihm automatisch gleich. Ihr Blick hing an seinen Lippen und es trennten sie wirklich nur noch wenige Zentimeter...

Windprinzessin auf hoher SeeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt