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Smile Honey

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Smile Honey

Haechans Sicht:

"Mrs. Lee könnten sie mir vielleicht noch einen Crêpe geben?" Fragte ich Haneuls Mutter frendlich lächelnt.

"Aber natürlich. Warte bis der hier fertig ist, damit du es schön warm genießen kannst, ja?"
Ich nickte nur als antwort und saß mich neben sie.

Ich sah um mich herum, wie jeder irgendwie in einem Gespräch verwickelt zu sein scheint. Wie jedes Jahr hatten unsere Eltern wieder eine Geburtstagsfeier geplant. Nichts großes. Nur Familie und ein paar Freunde.

"Weißt du, ich bin sehr froh, dass du viel Zeit mit Haneul verbringst. Sie hat sich dadurch etwas geändert. Sie ist offener geworden, sieht almes nicht mehr ganz so kritisch. Ich bin dir echt dankbar, dass du sie in den letzten Monaten so unterstützt." Sie atmete tief ein, während sich ihre Hand auf meine Schulter legte.

"Ich weiß, du hasst schon so viel für sie getan, aber ich hätte da noch diese eine bitte an dich.." Sie pausierte kurz bis sie liebevoll zu mir sah und weiter sprach.

"Bring sie dazu ihr Leben in vollen Zügen zu genießen. Einfach im hier und jetzt zu leben. Sie hat sich die letzten Jahre zu viele Sorgen gemacht und ich möchte einfach nur das beste was diese was diese Welt zu bieten hat für sie ."

Ich wusste nicht wirklich was ich antworten soll, aber ich wusste ganz genau was sie meinte.

Haneul macht sich immer zu viele Sorgen um andere und im die Zukunft, dass es sie einfach zu sehr Stresst. Und die ganze scheiße mit ihrem Vater hat da auch nicht wirklich geholfen.

"Machen sie sich darüber keine Sorgen mehr. Ich versichere ihnen, dass sie das hinbekommt und ich ihr gerne dabei zur seite stehe", lächelte ich sie vergewissernd an. "Retten sie jetzt lieber den Crêpe bevor er noch anbrennt", deutete ich auf den Crêpe,welcher schon längst hätte gewendet werden müssen, woraufhin sie sich sofort zu diesem drehte und ihn mir daraufhin gab.

Mich bedankend lief ich mit meinem mittlerweile mit Nutella gefülltem Crêpe zu den anderen.

"Sie.. Sie ist einfach der Hammer." Hörte ich Renjun vor sich hin schwärmend.

"Was hab ich verpasst? Hat Renjun endlich Interesse an jemanden", fragte ich den daraufhin etwas verlegen werdenden Chinesen.

"Naja.. also ich hab da dieses Mädchen kennengelernt, als ich gestern in der Bücherei war. And guess what? Sie zeichnet uuund wir haben einen sehr ähnlichen Musikgeschmack."

Ich würde nicht lügen, wenn ich sagen würde, dass Renjun noch nie einen ernsten Crush hatte. Immer wirklich immer, hatte er was auszusetzen. Sei es Mangel an Intelligenz, falscher Umgang mit anderen Menschen, oder was weiß ich noch.

"Und? Habt ihr Nummern ausgetauscht, oder ähnliches?"
Er fing an breit zu grinsen. "Jup."
Direkt fingen wir an zu jubeln.

So vergingen die Stunden mit viel Gelächter und haufenweise Geschichten aus der Jugend unserer Eltern. Der Abend näherte sich und die Menschenmenge vergrößerte sich mit jeder weiteren Minute.

Unsere Eltern schon längst aus'm Haus, fing der Abend erst so richtig an.

Die Musik, welche allen hier, das Gefühl von Jugend und Freiheit spüren ließ, war gerade mal laut genug um unsere sorgen auch nur für eine Nacht zu übertönen.

Sorgen.

Während die einen versuchten ihre Sorgen zu vergessen, indem sie in Alkohol versunken, versanken andere in den Lippen ihnen Fremder. Aber der Mangel an Wissen über den anderen, ist hier schon lange keine Mauer mehr.

Was wichtig ist, dass sie im hier und jetzt vereint sind und den Moment genießen.

Aber genau das ist was ich an Partys immer so mochte. Wie alle zusammen sorglos tanzten und ihren Spaß hatten, ohne sich über Morgen Gedanken machen zu müssen.

Einfach im Moment zu leben, das ist was ich will. Das ist was ich tue.

Viele würden sagen, dass ich ein Freigeist bin, wessen ich mich ohne Einwände aunschließe.
Ich bin es gewohnt einfach mit dem Strom des Lebens zu gehen.
Wo mich mein Schicksal halt hin führt, wird schon das beste für mich sein.
Bedenkenlos durch die Welt zu laufen, ist was mir Freude als auch inneren Frieden gibt.

Habe ich mir durch diese Sichtweise so einige Probleme geschaffen?
Jup definitiv.
Aber wir leben um Fehler zu machen, nicht wahr?

Naja, hätte ich gewusst was ich heute noch anstellen würde, hätte ich den Becher in meiner Hand wohl nicht ein weiteres Mal aufgefüllt, oder etwa doch?
Man lebt nur einmal, oder ist das nur eine weitere Lüge die uns erzählt wird?

"Findest du nicht, dass du genug für heute Getrunken hast? Angetrunken kann ich dich besser leiden als völlig besoffen", hörte ich auch schon diese Stimme, die mein Herz sofort schneller schlagen lässt, sagen.

"Haneul..", wanderte mein Blick augenblicklich zu dem Mädchen, welches sich mittlerweile auf der Insel unserer Küche gemütlich gemacht hat und mich mit einem intensiven, als auch amüsiertem Ausdruck in ihren Augen ansah. "Als erstes muss ich dir widersprechen. Wenn es ums Trinken an meinem Geburtstag geht, gibt es so ein Wort wie 'genug' nicht. Nur damit wir das schon mal aus dem Weg geschafft hätten."

Ich pausierte kurz näherte mich ihr bis ich nun zwischen ihren Beinen stand. Meine Hände legten sich wie automatisch an ihre Hüften. "Unseren Geburtstag", korrigierte sie mich. Näherte sich daraufhin ebenfalls. Ihr Gesicht meinem so nah.

Sie ist wirklich etwas Besonderes, was?
Sie ist einer der einzigen Dinge in meinem Leben, wo ich mir sicher bin, dass ich nie genug von haben werde. Mir nie langweilig von wird und trotzdem nie etwas selbstverständliches sein wird.

Man, was ich alles machen würde, um für immer an ihrer Seite zu sein, bis einer von uns die Augen zum letzen mal für diese Welz schließt.

" Und zweitens wissen wir beide ganz genau, dass du hinter verschlossenen Türen,  nicht so bist. Man könnte förmlich sagen, dass die Madame nicht genug von mir bekommt, oder findest du nicht?"

Sie mit purer Arroganz ansehend, betrachtete ich, wie sie ebenfalls anfing zu grinsen und somit meine indirekte Herausforderung zu einem kleinen Machtspiel annahm.

"Eröffne doch einfach direkt eine fanpage", ging ich sie weiter an.

Ihr arrogantes aber doch so attraktives lächeln weitete sich.
"Oh also werden wir all die Nächte, wo du der jenige warst der am betteln war, dich ein weiteres mal anzufassen, einfach vergessen?"

Ich hatte mich schon gewundert warum sie mich bis jetzt noch nicht damit aufgezogen hat.

"Wenn du nur wüsstest wie atemberaubend du aussahst, mit glasigen Augen, mit deiner vom Mondlicht und etwas Schweiß glänzender Haut. Deine leicht geöffneten rosa Lippen und du schwer atmend versuchtest wieder von deinem langersehntem Höhepunkt runterzukommen."

Immernoch arrogant und siegessicher sah sie mich an.

Ich will nicht lügen. Das sie mich so ins Detail beobachtet hat ließ mich leicht rot werden und ich versunk so langsam in Verlegenheit.
Sie hätte wirklich nicht dermaßen ihre Geschütze ausfahren müssen.

"Soll ich weiter machen",fragte sie mich weiterhin herausfordernd, mir einen gefälscht neugierigen Blick schenkend.

"Nein, das war jetzt wohl genug für heute", sagte ich leise um mich herum blickend.
"Und es muss ja nicht jeder alles mitbekommen, was?"

"Ach das ist mir aber neu, hast doch sonst keine Hemmungen vor anderen."

Daraufhin sahen wir uns still für einen Augenblick an und fingen daraufhin gleichzeitig an zu lachen.

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-1.2k

...yeah...I'm back bitches.  
Sorry für die lange Pause
Ich hoffe keiner ist mir böse

😀
👉🏻👉🏻
*awkward laughing*

✯Moral | Haechan/DonghyuckGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt