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Nightwalk

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Nightwalk

"Alles wieder in Ordnung?", fragte er sanft. Meine Arme mittlerweile ebenfalls um ihn geschlungen. Er ist echt warm.

"Haneul?" "Oh sorry ja alles wieder gut", antwortete ich schnell, löste mich von ihm und wischte die Tränen, die noch auf meinen Wangen waren, weg.

Ich sah auf den Boden bis er mir ein Ladekabel vor die Nase hielt und ich ihn stirnrunzelnd ansah. "Mark. Er hat das bei mir vergessen , als er heute noch bei mir war."

"Achso, danke." Ich nahm ihm das Ladekabel aus der Hand und wendete mich in Richtung Haustür. "Ich sollte wohl besser rein gehen", sagte ich und deutete mit meiner Hand zu meinem Haus. Ich sah mir das Haus an und was alles in diesem passiert ist. Er ist noch drinnen, scheiße. Mein Vater ist gerade echt die letzte Person, die ich gerade sehen will.

"Ja das solltest du wohl." Schweren Herzens ging ich in die Richtung meiner kleinen persönlichen Hölle.

"Ehm, Haneul also...", fing er an und ich wendete mich zurück zu ihm." Wir können gerne einn kleinen Nachtspaziergang machen, wenn du gerade nicht nach Hause gehen willst."

Ich sah ihn völlig verblüfft an. Okaaay das kam jetzt sehr unerwartet. Kann er meine Gedanken lesen oder so? Hallo, Haechan hörst du mir grad zu?

"Natürlich nur wenn du willst. Du sahst gerade nicht wirklich so aus als würdest du jetzt gerne nach Hause gehen. Egal vergiss e-" "Ja", unterbrach ich sein Gebrabbel und sah ihn mit einem weichem Lächeln an.

"Ja dann gehen sie vor Prinzessin", sagt er in einem schnöseligen Ton, beugte sich leicht und zeigte mit einer Hand zu Straße.

"Hast du mich grad ernsthaft Prinzessin genannt?", fragte ich ihn mit gerunzelter Stirn.

"Gefällt es ihnen etwa nicht?" "Weißt du, mir gefiel Hoheit besser oder das andere. Was war es nochmal? Madama? Ja Madame. Warte mal bin ich nicht eine Mademoiselle? So weit ich weiß bin ich noch nicht verheiratet"  

Wir liefen locker für 2 Stunden schon einfach herum sprachen über die unwichtigsten Themen und fragten uns die fragwürdigsten Fragen. Und wenn wir nicht sprachen genossen wir einfach die Präsenz des anderen. 

Ich hatte lange nicht mehr ein so harmonisches Gefühl in mir.
Meine Fersen taten weh und ich lief auf die große Wiese neben einem Spielplatz. Ich zog mir meine Schuhe samt Socken aus  und sah zu dem sehr verwirrt aussehenden Jungen hinter mir.

"Jetzt guck nicht so und zieh es schon aus", lachte ich über seinen fragenden Gesichtsausdruck.

Er sah mich ebenfalls grinsend an bis sich sein Grinsen in zu einem versaut aussehendem Grinsen änderte. Oh Gott, was kommt jetzt?

"Du willst also, dass ich mich ausziehe. Alles was die Hoheit verlangt sei mir Befehl"

Ich bring ihn um. 

✯Moral | Haechan/DonghyuckGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt