Wieder in Indien

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(Bild: unser aufgenommener Hund Fanny Anne - ausgesprochen: Fanny Än)

Goa ein echt schönes Bundesland, mit vielen Touris und allem drum und dran, Jo und Mark waren wahrscheinlich schon da, Petra und Stefan würden nachkommen. Tja auf ging nach Goa, genauer gesagt nach Agonda, eine schöne Stadt. An einem schönen Strand, sollten ganz viele Overländer (wie wir uns nannten) stehen, ich freute mich schon echt drauf!

Angekommen, endlich, der Strand war echt toll, Jo und Mark waren schon da, sie beherbergten einen kleinen Welpen namens Fanny anne (ausgesprochen: fanny än), aber da war noch eine Hündin, sie wurde später von uns Lady oder Narbi genannt, da sie eine riesen Narbe auf ihrem rücken hatte, sie hatte Fanny gefüttert und war wie eine zweite Mutter für sie. Fanny kam immer öfters zu uns, und bald war klar: wir werden sie mitnehmen!

750m weiter draußen in Meer, war ein großer Felsen, jo und ich schwammen manchmal morgens hin und zurück. außerdem hatte frank, der auch noch dazu an den Strand kam, ein Motorboot, manchmal versuchte mein Vater vergeblich damit fischen zu gehen, aber hauptsächlich spannten wir ein Gummiboot dahinter, wir hinten drauf und frank gab vorne Vollgas und wir mussten und so lange festhalten wies ging. Im Wasserski haben sie die erwachsenen auch versucht, oft auch mein Vater, er hatte das sogar fürs erste mal echt gut gemacht! Mein Vater fuhr einmal mit meinem Bruder und mir alleine raus, wir versuchten fische zu fangen, ein großes Fischerboot sah und und sie schmissen tonnenweise fische auf uns herab, so hatten wir den Abend dann doch Fisch. Aber die Fischer an dem Strand schenkten uns meist welchen. Abends gab es immer ein Lagerfeuer, wo alle herum saßen, wir aßen zusammen und erzählten uns Geschichten. Manchmal gingen wir auch morgens in ein Restaurant, in der nähe, um zu frühstücken, echt ein Traum! Meine Schwester kam auch, endlich sah ich sie wieder, mit ihr wurde Weihnachten wunderschön. Mit Adrian und Susan, die aus der Schweiz kamen, hatten wir auch sehr ins Herz geschlossen. Inzwischen standen um die 22 reisende auf dem platz, dazu auch die drei Jungs Niklas Martin und Nils, sie wurden auch sofort echt gute freunde, außerdem auch Linda und Rafael, alles tolle Leute. Silvester wurde auch wunderschön, zwar wenige Böller, aber immerhin! Kühe waren auch überall, und diese fraßen wirklich alles, am liebsten Karton und Bücher, fast jede erhielt von uns einen Namen, unter anderem Brauni, eine echt liebe Kuh, ich konnte neben ihr liegen und sie schmusen, ganz ehrlich: ich wollte sie mitnehmen! Alle tage dort waren eigentlich schön, außer Samstage, alle Inder hatten frei und feierten dann an dem Strand, ganz laute Musik, überall Müll am nächsten Tag, und wer durfte es wegräumen? Wir! Echt schlimm! Aber nach drei Monaten machten wir uns auf den heim weg, mit Fanny!

Leider war Fanny kein Reisehund, so wie Elli, dauernd erbrach sie sich ins Auto. Leider mussten wir durch Pakistan fahren, da wir ja so schnell wie möglich nach hause wollten...

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