Thunder

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Ich fuhr die Straßen Londons entlang. Man merkte, dass es Herbst wurde.
Die Blätter färbten sich bunt, teilweise fielen sie und es wehte ein angenehmer Wind.

Irgendwann kam ich am Hyde Park an und parkte das Auto auf einem Seitenstreifen.
Ich schnappte mir meine Tasche und schloss das Auto ab.
Ich sah von weitem einen Kiosk. Also schlenderte ich dorthin, kaufte mir einen Tee zum Mitnehmen und eine Klatschzeitschrift.
Dann suchte ich mir eine Bank und nahm Platz.
Ich schlürfte an meinem Tee, blätterte die Zeitung durch und genoss das Herbstwetter und die angenehme Londoner Luft. Ich wusste warum ich mich in dieser Stadt so wohlfühlte, wie sonst nirgendwo anders.

Ich war so tief in dem Bericht in der Zeitschrift vertieft, dass ich gar nicht mitbekam wie sich jemand mich gesetzt hatte und mich ansah.
Irgendwann drehte ich mich zu der Person und sah sie verwirrt an.
„Louis?", fragte ich unsicher und musterte die Gestalt neben mir.
„Ja, ich bins. Erkennst du mich nicht?", fragte er mit einem Grinsen.
„Ne sorry. Bisschen schlecht mit Beanie, Sonnenbrille und Kapuze."
Louis fing an zu lachen und auch ich konnte mir keins unterdrücken.
„Was machst du hier?", fragte ich weiter und legte die Zeitschrift in die Lücke zwischen uns. Der Tee in meinen Händen wärmte mich und ich nahm einen Schluck von ihm bevor er antwortete.
„Ich bin dir gefolgt. Ich habs als einziger glaube ich mitbekommen, dass du nicht gerade glücklich aus der Villa geflüchtet bist."
„Oh...", ich sah auf meine Hände und merkte wie ich langsam schwächer wurde und mir die Tränen in die Augen stiegen.
„Was ist nur zwischen dir und Liam los? Ihr streitet euch wirklich wegen so einer Kleinigkeit?"
„Louis, das ist keine Kleinigkeit. Schließlich will er mir die Kinder wegnehmen!"
„Nein Marie! Er will sie dir nicht wegnehmen. Er will es dir nur einfacher machen, wenn die Kleine Maus da ist. Er hat nicht vor sie dir weg zu nehmen. Er will dir einfach nur helfen und außerdem stell dir Josh und Finney doch mal vor, wie sie durch die ganze Welt fliegen und die beste Zeit ihres Lebens erleben."
„Genau das ist es. Es kann so viel passieren. Sie werden so in die Öffentlichkeit gezerrt."
„Quatsch, wir haben so viel Secuirty da wird nichts passieren. Glaub mir!", Louis sah mich mit einem leichten lächeln an und legte einen Arm um meine Schulter.
„Ich hab einfach nur Angst um meine Babys", sagte ich leise und legte meinen Kopf auf Louis Schulter ab.
„Hast du das so Liam auch schon mal gesagt?", fragte er nach und ich hasste ihn dafür, dass er so etwas fragen musste.
„Nein", nuschelte ich leise und sah in die Ferne des Hyde Parks.
„Siehst du. Du musst mit Liam über deine Ängste reden. Meine Güte er ist dein Mann. Ihr seid verheiratet, da redet man doch über so etwas."

Ich nickte, denn ich wusste, dass Louis Recht hatte und dafür hasste ich mich selber.
Ja warum hatte ich mit Liam nie über meine Ängste geredet? Vielleicht einfach, weil momentan alles drunter und drüber geht.

„Und jetzt komm. Wir fahren nach hause. Du musst mit deinem Göttergatten reden."
Ich lachte etwas, denn Louis war echt süß, wie er da so verkleidet stand und mir förmlich eine Rede hielt.
„Ich bin mit dem Mini hier", sagte ich und sah ihn an.
„Super, mich hatte nämlich El gefahren, also kannst du mich ja mitnehmen."
Ich nickte und zusammen gingen wir zu meinem Auto.
Louis hatte die Zeitschrift in der Hand und blätterte sie auf dem Weg dorthin durch.
„KRAAASSSSS, hier sind wir ja mal wieder drin. Ohman es ist echt noch so ungewohnt, sich in Zeitschriften zu sehen." Ich schüttelte nur lachend den Kopf.
„Louis ihr seid seit drei Jahren berühmt."
„Trotzdem", kam es überglücklich und total aufgedreht von ihm.
Ich brach in einem lauten Lachen aus.
Wenigsten hatte ich das noch nicht verlernt.

Thanks Louis!!!

You're my love 2/3 (Liam Payne FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt