Stille, ein Wort was Y/N seit 2 Jahren begleitet. Seit einem traumatischen Erlebnis redet sie nicht mehr, kein einziges Wort, und wird von anderen gemieden. Bis aufeinmal 8 Jungs in ihr Leben treten.
Wenn das dein Interesse geweckt hat lies doch ger...
An diesem Morgen werde ich ziemlich unsanft von meinem Wecker geweckt, aber da ich keine Lust habe am zweiten Tag nach den Ferien schon zu spät zu kommen und sinnlos Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, muss ich dann wohl doch aufstehen. Als ich mir dann eine frische Uniform aus dem Schrank geholt habe, mache ich mich auf den Weg ins Bad und gehe meiner Morgenroutine nach. Da ich ein sehr fauler Mensch bin habe ich nicht wirklich Lust mich zu schminken und gebe mich daher mit Wimperntusche und ein bisschen Concealer, um meine durch das lange Fernsehen gestern entstandenen Augenringe zu überdecken, zufrieden.
Zeit für ein Frühstück bleibt mir dann leider doch nicht mehr, also nehme ich mir einen Apfel mit, stecke meine Kopfhörer in die Ohren und mache mich auf den Weg zur Schule.
Dort angekommen höre ich wieder die ganzen dummen Kommentare meiner Mitschüler und setzte mich stumm auf meinen Platz. Ich bin in Gedanken und am zeichnen, bis ein fröhlicher Jeongin neben mir Platz nimmt. "Hey Y/N, gut geschlafen?" auf seine Frage hin winke ich ihm und nicke, ich denke das sollte auch ohne Zettel für ihn verständlich gewesen sein. Es beeindruckt mich trotzdem wie er so früh am Morgen schon so gute Laune haben kann. Ich persönlich bin der letzte Morgenmuffel ich H.A.S.S.E es morgens aufstehen zu müssen.
'Und wie war der Filmabend?' schreibe ich wieder auf meinen Zettel und schiebe diesen zu meinem Sitznachbar rüber. "Ganz gut aber Jisung Hyung und Minho Hyung wollten unbedingt einen Horrorfilm schauen. Vor allem Hyunjinnie hat die ganze Zeit geschrien, dass war ziemlich witzig" während er so erzählt denke ich etwas über ihn nach. Eigentlich bin ich ziemlich froh das er gestern zu mir gekommen ist, denn auch wenn es vielleicht für andere nicht so sichtbar war, habe ich mich nach Leuten gesehnt mit denen ich "reden" könnte, von meiner Mutter mal abgesehen. Immerhin bin auch ich ein Teenager und brauche Freunde in meinem Alter. "Y/N? Bist du noch da?" fragt er mich jetzt mit großen Augen und lacht leicht. 'ja sorry, war in Gedanken' während ich ihm den Zettel gebe, probiere ich mein bestens Lächeln zu Stande zu bringen. Ob es mir gelungen ist weiß ich nicht aber der angesprochene nickt nur verstehend und erzählt mir bis zum klingeln zum Unterricht weiter von seinem gestrigen Abend mit seinen Freunden. Es hört sich an als wären sie eine wirklich lustige Truppe. Es freut mich das Jeongin so liebevolle Menschen um sich hat.
- Zeit Sprung nach dem Unterricht -
"Hast du Lust noch mit mir in ein Café zu gehen?" fragt Jeongin mich lieb und warum eigentlich nicht, meine Mutter kommt heute erst spät nach Hause also würde ich eh nur rumsitzen und mich langweilen, da kann ich meine Zeit auch gut anderweitig verbringen. Ich nicke also und wir gehen zu einem kleinen aber gemütlichen Café in Nähe der Schule. Nachdem wir unsere Bestellung aufgegeben haben, kommen wir ins "Gespräch". Anfangs reden wir nur über belanglose Sachen um uns besser kennen zu lernen, aber irgendwann sagte Jeongin dann etwas womit ich nicht gerechnet habe.
"Y/N, ich möchte dir helfen... also eigentlich nicht nur ich, denn ich hab meinen Freunden von dir erzählt, ich hoffe das geht in Ordnung. Wir alle wollen dir aufjedenfall helfen das du wieder reden kannst. Außerdem wollen sie dich unbedingt kennenlernen. Meine Freunde sind auch ihrer Freunde und ich bin mir sicher ihr würdet euch super verstehen." und wow ich hätte ja mit allem gerechnet aber nicht damit. Es erstaunt mich, das fremde Menschen mir helfen wollen ohne sich Vorurteile wie 'die is doch einfach nur bescheuert' oder 'der ist eh nicht mehr zu helfen' zu machen. "Was sagst du dazu?" fragt der Schwarzhaarige jetzt wieder. Um ihm zu antworteten nehme ich wieder mein Handy und schreibe 'Das ist wirklich nett von dir bzw. von euch. Weißt du ich habe eigentlich keine Freunde und würde mich freuen deine Freunde kennen zu lernen'. Darauf schaut er etwas empört.
"Einen Freund hast du ja wohl, oder was bin ich?" fragt er und schmollt dabei gespielt beleidigt. 'Tja, wenn du das so siehst bist du wohl mein Freund' diesmal hab auch ich ein Lächeln auf den Lippen.
Den restlichen Nachmittag lernen wir uns weiter kennen und Jeongin bringt mich noch bis nach Hause. Dort angekommen verabschieden wir uns mit einer Umarmung und er geht dann auch nach Hause.
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