Kapitel 7: Rostschnäbel

5 1 0
                                        

Was bisher geschah: Noah erfuhr von Samson. Dieser wurde von der MPO geschickt um Noah zu beobachten, welcher immer noch magische Wesen bekämpft. Meistens lassen die magische Wesen nach ihrem Tod einen Orb fallen.



Noah saß gelangweilt auf der Couch und sah mit Timo fern.

Er hatte nach der Schule nichts zu tun, keine magische Anomalien, nichts.

Zudem ist der Unterricht auch nicht mehr so wie früher.

Besonders weil jedes mal wenn er unterrichtet Samson in der Nähe ist, meistens unterrichtet er im Nebenraum.

Dazu spürte er in der Schule permanent Samson's Magie.

Wenigstens merkt Noah wann er beobachtet wird und wann nicht.

Da ihm so langweilig war, schaute er Fernsehen, aber auch das interessierte ihn nicht wirklich, zumindest bis jetzt.

Es lief ein interessanter Beitrag in den Nachrichten.

Sie zeigten ein Handy Video, welches von einer Gruppe Teenager in einem Wald aufgenommen wurde.

Dort waren bucklige Gestalten in schwarzen Kutten zu sehen.

Sie schienen eine Art Ritual durchzuführen.

Man konnte nicht sehr viel erkennen, da die Qualität nicht sehr gut war. Doch was ihn ins Auge stach war, dass diese Wesen scheinbar rotbraune Schnäbel besaßen.
Noah erinnerte sich an etwas aus dem Magischem Buch, einen Eintrag.

Er holte das Buch und suchte die Seite raus.


Rostrisque beak
Diese Wesen sind von Natur aus talentierte Magier, welche ausschließlich dunkle Magie nutzen. Sie haben dürre leicht längliche Arme und Beine. Unter ihren Kutten tragen sie sogenannte Speicher. Ab einem Alter von 8 Menschen Jahren erhält jedes Kind seinen eigenen Speicher und wird auf eine Reise geschickt. Sie dauert ein Jahr und auf dieser Reise sollen sie so viele verschiedene Gegenstände und Waren sammeln, bis ihr Speicher gefüllt ist. Wenn sie zurückkehren wird anhand ihrer Sammlung entschieden, ob sie in der dunklen Magie ausgebildet werden. Ihre Vorliebe für dunkle Magie war auch der Grund für ihre Ausrottung vor Jahrhunderten.
Bevor das Volk ausgelöscht wurde, spaltete sich eine religiöse Gruppe vom Rest ab. Ihr Aufenthaltsort und weiterer Verbleib ist unbekannt.


Noah schloss das Buch und holte sein Handy heraus.

Er rief Kate an und nahm die restlichen zwei Tage frei.

Er wusste ja nicht wie lange er brauchen würde, also ging er auf Nummer sicher.

Noah lass noch ein wenig bevor er sich hinlegte und anfing zu schlafen.
Um 22 Uhr stand er auf, packte das wichtigste ein, öffnete ein Portal und ging hindurch in einen Wald.

Es war viel zu dunkel um vernünftig zu sehen, also setzte er sich seine Brille auf und ging weiter.

Er irrte eine ganze Weile im Wald herum, erfolglos.

Doch plötzlich erschien ein wenig von ihm entfernt ein Licht.

Es schien eine violette Flamme zu sein.
Noah folgte dem Licht.

Als er ankam versteckte er sich hinter einem Gebüsch und blickte auf ein violettes Lagerfeuer.

Dieses war umgeben von sechs Wesen, die Rustrisque beak oder wie Noah sie nannte: „Rostschnäbel".

Ihre rotbraunen Schnäbel schimmerten im Licht des Feuer.

Einer von ihnen trug eine eine längere Kutte, mit wenigen violetten Verzierungen, er schien ihr Anführer zu sein.

Es schien als wollten sie mit einem Ritual beginnen.

Der Anführer sprach: „Wir können noch nicht beginnen, es befindet sich ein ungebetener Gast unter uns."
Wie auf Knopfdruck drehten sich alle zu Noah und starrten ihn an.

Noah erhob sich und wollte kämpfen, doch einer der Rostschnäbel hob die Blüte einer Azalee.
Er sprach: „tenebris magna venti" und die Blüte begann zu zerfallen und eine violette Energie strömte in die freie Hand des Wesens.

Nachdem er die Hand ausstreckt, entstand ein mächtiger Windstoß, welcher Noah weit nach hinten schoss.
Er flog gegen mehrere Bäume, überschlug sich mehrmals und landete schlussendlich auf dem Boden.

Während einer der Überschlagungen fiel etwas aus seiner Tasche.

Einer der Orbs die Noah gesammelt hatte.

Der Orb hatte einen Riss in seiner gläsernen Oberfläche.

Während die Rostschnäbel näher kamen, beobachtete Noah wie sich immer mehr Risse im Orb bildeten.

Noah sprang auf, im selben Moment zerbrach der Orb und aus diesem kam der Waldgeist.

Noah rannte und aus der Ferne sah er nur wie das hölzerne Wesen die Rostschnäbel wegschleuderte.

Noah rannte aus dem Wald und bemerkte das er in einer Stadt namens Darkwood war.

Er wollte in der Nähe bleiben und würde er seine Magie verwenden, würden die Rostschnäbel ihn wahrscheinlich aufspüren.

Also suchte er sich ein Hotel und übernachtete dort.

Am nächsten Tag in der Schule:
Samson scannte das Schulgebäude und die gesamte Stadt.

Doch keine Spur von Noah.
Verwirrt erkundigte er sich bei Kate.

Von ihr erfuhr er, dass Noah sich frei genommen hat.

Samson tat es ihm gleich, verließ das Gebäude und begann mit der Suche nach Noah.

Magic HunterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt