If you get involved with the devil, the devil doesn't change ... the devil changes you.
Die Uhren schlugen bereits Mitternacht, doch an Schlaf war für die Freunde nicht zu denken. Kaum jemand hatte seit den Geschehnissen rund um M/C gesprochen.
Trotz der späten Stunde wollte niemand auf sein Zimmer gehen, den das Alleinsein könnten sie jetzt kaum ertragen.
Es war vollkommen klar, dass sie ihre Freundin retten wollten. Doch nur das Wie stand, wie ein großes Fragezeichen im Raum.
Gerade als Dan die nächste Runde Getränke austeilte, erschien Jake wieder auf der Bildfläche.
Die Anspannung war zum Greifen und niemand wagte nur ein Wort zu verlieren.
Eine gefühlte Ewigkeit verstrich, ehe endlich Phil das Wort ergriff.
„Und was ist nun dein super schlauer Plan? Oder gibt es überhaupt keinen und wir warten einfach bis die Beiden die Zeit wegläuft?"
Jakes Kiefermuskel begannen zu mahlen, doch als er sprach war alle Wut aus seiner Stimme gewichen.
„Wir wissen, wo sich die Beiden aufhalten!" Lies er die Bombe, ohne Vorwarnung platzen.
Phil seine Kinnlade landet eine Etage tiefer und Dan gab, ein nicht nähre zu bestimmendes Geräusch von sich.
„Wie jetzt? Und was machen wir dann noch hier?" Jessy war bereits unterwegs zu Tür, bevor sie sich umdrehte und vor Jake zum Stehen kam?
„Oder hat Phil recht? Sind sie dir einfach egal, um dich selbst zu schützen?" Noch während sie sprach, liefen ihr die ersten Tränen über die Wange.
„Wie kannst du nur so über ihn denken?" Marc hatte sich der Gruppe unbemerkt genährt und stand jetzt direkt in ihrer Mitte.
„Er hat sich die letzten Stünden um die Ohren gehauen, nur um eine Spur zu finden und sei sie noch so klein. Und was habt ihr bitte getan? Außer mit Beschuldigungen um euch zu werfen, ist ja nicht viel passiert!"
Die Wut in seiner Stimme ließ die anderen erstarren. Mit diesem Gefühlsausbruch hatte niemand gerechnet. Doch er war noch nicht am Ende.
„Auch meine Mutter ist dort irgendwo und ich kann sie verlieren. Und ihr habt nichts Besseres zu tun, als in Selbstmitleid und Vorwürfen zu zergehen.
Ist einer von euch Genies mal auf die Idee gekommen, dass das genau das ist, was Roger erreichen will? Jeder einzelne von uns ist nie so gut wie wir als Gruppe. Also hört endlich auf euch gegenseitig fertig zu machen und arbeitet endlich zusammen!"
Diese Rede hatte Marc unendlich viel Kraft gekostet. Er war nicht der Typ, der gern vor vielen Leuten sprach und erst recht nicht in dieser Art und Weise. Doch ihm war, trotz seiner jungen Jahre bewusst, dass es hier um viel mehr ging, als persönliche Eitelkeiten.
„Der Bengel hat recht!" Das erste Mal seit Stünden meldete sich Thomas zu Wort. „Jake, was kannst du uns erzählen?"
Schwerfällig ließ sich der Angesprochene auf den Sessel fallen.
„Also zuerst haben wir festgestellt, dass die Nachricht aus dem Funknetz dieser Straße gekommen ist. Das bedeutet der oder die Entführer waren ganz in der Nähe. Daher haben Marc und ich alles nochmals Revue passieren lassen. Dadurch ist uns aufgefallen, dass der Lieferservice für das Essen 2 Mal das Tor passierte. Leider habe ich Idiot nicht genau auf meine Sicherheitssysteme geachtet. Diese hätten Alarm schlagen müssen, haben sie aber nicht, das ist mir einfach unbegreiflich. „Bitterkeit legte sich auf seine Stimme, während er mit den Händen durch das dicke, schwarze Haar fuhr. Verzweifelt wischte er sich abermals über die Augen bevor er weitersprach.
„Nach kurzer Rücksprache hat sich unser Verdacht bestätigt. Es gab nie einen 2 Wagen. Was wiederum bedeutet, jemand wusste von Bestellung. Da davon auch wieder nur sehr wenig Leute in Kenntnis gesetzt waren, müssen wir leider davon ausgehen, dass wir einen Maulwurf unter uns haben."
Gerade, als die Ersten Luft zum Protestieren holten wollten, sprach er unbeirrt weiter.
„Natürlich meine ich hiermit, einen Maulwurf in meinem Team. Ich werde alles dran setzten, diesen Menschen zur Rechenschaft zu ziehen. Ihm sei versichert, dass ich mit aller Konsequenz und mir Zurverfügungstellen Mittel auf die Jagd gehen werde, und jeder der mich kennt weiß, die Mittel sind endlos."
„Aber das hilft uns im Augenblick auch nicht weiter!" Cleo hatte die ganze Zeit geschwiegen, daher drehten sich alle überrascht um.
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72h left...make your decision
FanfictionFortsetzung von „Die Geschichte von Jake!" Während die Welt Halloween feiert, beginnt für Jake und seine neuen Freunde der Alptraum erneut. Es bleiben Ihnen nur 72 Stunden um Leben zu retten. Doch wie soll man sich zwischen Liebe und Freundschaft...
