"Remember! Everything I offer you is the truth. Not anymore.
Der Schmerz im Nacken wecke ihn aus seinem unruhigen Schlaf. Kein Wunder, denn schließlich hatte er seine knappen 1,80 m in einen Sessel gefaltet. Maggy ruhte zu seinen Füßen, während ihn irgendjemand mit einer Decke versorgt hatte. Marc ließ müde die Schultern kreisen, während sein Kopf noch nach Orientierung suchte. Jetzt erkannte er langsam den Raum wieder. Jake hatte ihn den „schwarzen Raum genannt". Sämtliche Geräte schienen Aufträgen nachzugehen, das monotone Brummen der schwarzen Kästen, bestätigte diesen Gedanken. Ja „schwarzer Raum" war mehr als passend.
Ein Crawler Programm lief gerade bei 100 % aus und die Liste der Erfolge erschien auf dem schwarzen Bildschirm. Jake schien immer noch an liebgewonnen Gewohnheiten festzuhalten. So blieb die Schrift weiter in einem neongrün gehalten, wie es Hacker nun mal bevorzugen.
Ok, Jake hatte das Programm also nach verschiedenen Schlagwörtern suchen lassen. Verständlich, auf diese Art und Weise konnte man in relativ kurzer Zeit, viel Informationen finden und abgleichen.
Für die Worte Entführung und Menschenhandel gab es die meisten Treffer, was nicht besonders überraschen war. Allerdings tauchten auch unter dem Namen von M/C und seiner Mutter verschiedene Einträge auf. Marc griff nach der Maus und öffnete die angebenden Links.
Die ersten Internetseiten bezogen sich auf den Fall in Duskwood und die Geschehnisse an der Uni. Doch etwas weiter hinten entdecke Marc weitere Information, welche ihm einen Schauder über den Rücken jagten.
Hier war der genaue geplante Verlauf des Halloweenabends vermerkt, ebenso die Namen der Cateringunternehmen und die genauen Uhrzeiten. Jemand hatte alle wichtigen Informationen über die Sicherheitssysteme des Hauses aufgestellt und über eine SSL-Verschlüsselung versendet. Diese konnte am Ende nur eins bedeuten, jemand in diesem Haus hatte mit der ganzen Sache mehr zu tun, als er zugab.
Marc biss sich vor Wut auf die Unterlippe bis er einen metallischen Geschmack, auf seiner Zunge vernahm. Wem sollte er jetzt vertrauen? Konnte es nicht sogar Jake selber sein? Marc war verwirrt, er war doch gerade erst 14 Jahre und hatte bis jetzt ein sehr ruhiges Leben geführt. Abermals bemerkte er, wie sehr ihm seine Mutter fehlte. Was würde Sie jetzt tun? „Auf jeden Fall nicht hier sitzen und heulen!"
„Hast du mit mir gesprochen?" Vor Schreck hätte er fast die Maus fallenlassen. Die Silhouette, die sich gerade aus der Dunkelheit schälte, klang so müde und erschöpft wie sie aussah. Seine dunklen Haare standen zu allen Seiten ab und die blauen Augen blickten matt auf Marc. Jakes Kleidung war zerknittert und tiefschwarze Ringe zierten sein Gesicht. „Äh nein, hab ich nicht!" Marc stand auf und ging Jake ein Stück entgegen. Sollte er ihm von seiner Entdeckung erzählen? "Nebenan ist ein Badezimmer und eine kleine Küche. Mach dich ein bisschen frisch und hol dir was zu essen." Jake drückte sich an ihm vorbei und nahm auf dem schweren Ledersessel Platz. "Ja ok." Marc war nicht böse, einen kurzen Moment, mit seinen eigenen Gedanken alleine zu sein und verließ, fast fluchtartig den Raum. Stirnrunzelnd schaute Jake ihm hinterher. Natürlich war die Situation für den Jungen nicht einfach. Wer könnte es besser verstehen, als er selbst? Müde rieb Jake sich die Augen, während er die Programme überprüfte. Fast alle arbeiten noch, nur 1 hatte seine Arbeit bereits beendet. Wieder strich er über sein Gesicht. Der Alkohol und zu viele Zigaretten machten sich allmählich mit höllischen Kopfschmerzen bemerkbar. Er legte den Kopf auf die verschränkten Unterarme und verfiel in einen unruhigen Schlaf.
Sie kam endlich nach Hause, müde und geschafft, aber endlich zu Hause. Bei Essen frage sie ihn nach einer Datei, welche er für sie entschlüsseln sollte.
„Wie wäre es mit einem kleinen Vorschuss?"
„Ist Bestechung nicht strafbar?", frage sie ihn und ließ ihre Gabel kurz sinken.
„Dann nimm mich doch im Anschluss einfach fest!" Seit sie für die Polizei arbeitet, nahm sie die Rechte und Pflichten der Gesellschaft einfach zu ernst.
Eröffnete mit einem Handgriff den Verschluss ihres Waffenhalters, den sie noch am Körper trug und begann ihr von hinten die verspannten Schultern zu massieren.
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72h left...make your decision
FanficFortsetzung von „Die Geschichte von Jake!" Während die Welt Halloween feiert, beginnt für Jake und seine neuen Freunde der Alptraum erneut. Es bleiben Ihnen nur 72 Stunden um Leben zu retten. Doch wie soll man sich zwischen Liebe und Freundschaft...
