15. Veränderungen

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Chris fand Kate im Flur auf. James wurde von dem Team festgenommen genauso wie Michael, doch das war für Chris im diesem Moment nicht wichtig.

Die blutende Katharina hatte gerade seine ganze Aufmerksamkeit. "Wo ist Miller?!", schrie er sein Team an und hielt seine Freundin fest im Arm.

Es dauerte nicht lange, bis Kelly bei ihnen war und Kate behandelte. "Wird sie es überstehen?", fragte Chris und blickte in das ernste Gesicht der neuen.

Vorsichtig öffnete Kate ihre Augen. Alles fühlte sich so schwer an. Das Licht war viel zu grell, weshalb sie öfters blinzeln musste.

"Miss Torres? Können Sie mich hören? Folgen Sie bitte mit ihren Augen das Licht.", sagte eine Stimme, deren Geschlecht Kate nirgendswo zu ordnen konnte.

Mit einer kleinen Taschenlampe wurde ihr in die Augen geleuchtet, was Kate dazu brachte erst einmal zusammen zu zucken und erst dann dem Licht zu folgen.

Eine Hand ergriff ihr fest, was die Soldatin erst einmal zusammen zucken ließ, aber da die Hand ihre Hand vorsichtig anfing zu streicheln wehrte sie sich nicht.

"Ihr scheint es gut zu gehen. Wir werden später, wenn sie wacher ist noch ein paar mehr Untersuchungen machen.", erklärte die Ärztin.

"Wenn etwas ist drücken Sie bitte den Knopf neben dem Bett der Patientin, Mr. Redfield.", erklärte die Ärztin lächelnd und verließ den Raum wieder.

"Wird sie, Captain. Wir müssen Sie nur in ein Krankenhaus bringen.", erklärte Kelly und half Chris die bewusstlose Katharina in einen Helikopter zu bringen.

Im Krankenhaus sagte Miller den Ärzten ein paar Informationen. Daraus verstand Redfield jedoch nur, dass Kate angeschossen wurde und die Kugel scheinbar in der rechten Schulter steckte.

Während der Operation wartete Chris auf neue Informationen. Auch Kelly blieb dort und brachte ihm diese. "Ich habe etwas bei Katharinas Operation zugeschaut. Sie werden wieder ganz gesund. Sie aber jetzt erst einmal auf die Aufwachstation gebracht und dann-" "Kann ich zu ihr?", fiel Chris ihr ins Wort.

Seit dem war er an ihrer Seite. Mal alleine und Mal mit Julia, welche spielte. Jill passte in der Zeit oft auf die kleine auf und lebte ihre Rolle als Patentante voll und ganz aus.

Am nächsten Tag war Chris wieder mit Julia da und spielte mit ihr und ihren Kuscheltieren eine kleine Party. Julia liebte die Aufmerksamkeit ihres Vaters und spielte unheimlich gerne mit ihm.

Kate hatte wieder einen Tag durchgeschlafen und war nur ab und zu kurz wach. Die Ärzte glaubten fest daran, dass sie heute auf wachen würde, doch Chris war diesbezüglich etwas kritisch. Auf der einen Seite wünschte er sich, dass sie schnell wieder wach werden würde, aber auf der anderen hatte er Angst, dass sie dann noch zu schwach wäre.

Langsam wachte Kate auf. Sie hörte die Stimmen von Chris und ihrer Julia, welche sich kaputt lachte. Vorsichtig öffnete sie die Augen. Es war gar nicht mehr so hell wie beim ersten Mal.

Sie musterte Chris und die kleine stumm und wurde auch nicht bemerkt.

"Aber wenn Mr. Hase neben Schweinchen sitzt wird er runterfallen und wenn Mr. Hase neben Miss Katze sitzt wird sie ihn mit langweiligen Gesprächen langweilen und dann fällt er hinters Bett.", versuchte Chris seiner Tochter liebevoll zu erklären, dass ihr Kuscheltier so oder so runter fallen wird. Doch Julia wollte das nicht verstehen.

In dem Fall waren Soldaten eindeutig praktischer, da sie nie seine Befehle oder Anordnungen missachteten. Leicht schmunzelnd meldete sich Kate zu Wort.

"Setzt dich gegen den Captain durch, Krümelchen?", fragte die Mutter lächelnd und direkt sahen der Erwachsene und das Kind, welches lachte zu ihr. "Ja!", sagte Juli lächelnd und krabbelte zu Mama. "Sehr gut, Rookie!", spielte Kate das Spiel weiter und nahm das Krümelchen in den Arm.

Kurz zog die Frau die Luft ein, weil Julia auf die Wunde kam, aber sie pustete ihrer Mama direkt den Schmerz weg.

"Schön, dass du wach bist.", sagte Chris lächelnd und gab ihr einen Kuss, denn Kate erwiderte.

"Hast du Wasser hier?", fragte Kate und setzte sich vorsichtig auf. "Klar.", antwortete Chris und gab ihr vorsichtig ein Glas mit Wasser.

Lächelnd nahm die Frau das Glas entgegen und trank daran. Julia hingegen kuschelte sich weiter an ihre Mama ran und schwieg weiter.

Nach einer Woche durfte Kate wieder nach Hause. Leider aber durfte sie nicht arbeiten gehen und musste zuhause bleiben, aber das war für sie okay, denn sie genießte jede freie Minute mit ihrer Tochter.
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