Theo
Am nächsten Morgen wurde ich von den warmen Sonnenstrahlen, die mir ins
Gesicht schienen, geweckt. Warum hab ich Liam eigentlich gestern das mit
meinen Träumen erzählt? Vielleicht fange ich an ihm zu vertrauen. Und zwar ihm
richtig zu vertrauen. Naja, wenigstens hat er es gut aufgenommen und mich nicht
für einen verrückten Perversen gehalten der einfach nur einen Typen im Arm halten will, weil er heimlich auf ihn steht. Hah, dass ich nicht lache. Ich mag Liam
ja echt, aber lieben? Bestimmt nicht. Ich meine ok, er ist süß, hilfsbereit und
vieles mehr aber vor allem schaut er einen mit so einem süßen, unschuldigen
Welpenblick an, bei dem man ja nur schmelzen kann. Wirklich. Manchmal könnte
ich ihn auf seine süßen, wahrscheinlich sehr weichen Lippen küssen. Warte Theo
WAS?! Nein um Himmelswillen! Plötzlich bewegte sich Liam in meinen Armen und
murmelte ein leises ‘‘ Morgen ‘‘. > Hey kleiner Wolf. < Hab ich das gerade wirklich
gesagt? Naja. > Anscheinend wurdest du nicht von Albträumen verfolgt als ich in
deinen Armen geschlafen habe, was? < fragte er mich. > Anscheinend. <
bestätigte ich. > Hast du denn gut geschlafen? < fragte ich nach. Er drehte sich
in meiner Umarmung so, dass er mir direkt ins Gesicht sah, und nickte. > Ja, sehr
gut sogar. Du bist echt gemütlich. < Er lächelte mich an. Doch dann runzelte er
die Stirn. > Komm ich mach uns Frühstück. < sagte er, wand sich in meinen Armen
und stand auf. Ich vermisste jetzt schon die angenehme Wärme die von ihn
ausging. > Ja, aber könnte ich vorher noch duschen? < Sein Gesicht erhellte sich
schlagartig. > Ich leg dir ein paar Klamotten von mir raus. Geh du schonmal
duschen. Die Handtücher sind in der Schublade unter dem Wachbecken. < sagte
er und begann in seinem Kleiderschrank zu wühlen. Ich machte mich dann auf den
Weg ins Bad.
Liam
Nachdem ich ihm Anziehsachen von mir aufs Bett gelegt habe, machte ich mich
auf in die Küche und bereitete das Frühstuck vor. Rühreier mit Speck und dazu
jedem eine Scheibe Brot. Dazu stellte ich noch Käse, Schinken und Salami auf
den Tisch. Als Theo das runterkam, versuchte ich mir krampfhaft ein Lachen zu
verkneifen. Er schnaubte nur. > Haha Liam, sehr lustig. Die sind mir viel zu klein,
Mann. < schnaubte er genervt. Das Oberteil, das mir bis zu den Knien reicht, ging
ihm nur knapp über den Bauchnabel. Und die Hose, die bei mir über den Boden
schleift, ging ihm nicht mal bis zu den Knöcheln. Ich lachte laut los. > Das sind
die größten Sachen die ich habe. < lachte ich. Das Lächeln das sich auf Theos
Gesicht ausbreitete, war nicht zu übersehen und als er sich dann hier in der
Küche bis auf Boxer auszog, verschwand mein Lachen. > Was zur Hölle machst du
da, Raeken? < fragte ich halb atemlos. Er grinste nun ganz breit. > Mir passen die
Klamotten nicht also ziehe ich sie aus und laufe so rum. < sagte er und legte
meine Sachen auf die Treppe. > Du kannst hier doch nicht fast nackt rumlaufen! <
meckerte ich. ER zog die Augenbrauen hoch. > Anscheinend kann ich das wohl.
Siehst du? < Er drehte sich einmal im Kreis um mir genau zu zeigen das er es
eben wohl tut.
Theo
> Hey Liam? Liam! < Als ich merkte, dass er nur meinen Oberkörper anstarrte,
musste ich schon wieder grinsen, doch als er dies merkte schaute er mich
mahnend an. > Nein Raeken, das hab ich ganz sicher nicht gedacht. < sagte er
schnell und setzte sich an den Tisch. Ich tat es ihm gleich. Wow, das schmeckt
echt gut. > Gibst du mir bitte den Schinken? < fragte Liam dann plötzlich. WWie? > Ähh… Ah, ja klar. Hier bitte. < > Danke, Theo. < Ich war grade schon
etwas sprachlos. Ich meine, Liam BITTET mich um etwas und BEDANKT sich
dann auch. Also ich glaub er hasst mich wirklich nicht. > Warum? < Er blickte zu
mir auf. > Warum was? < fragte er nach. Ich holte tief Luft. > Warum bist du so
nett zu mir? < Jetzt holte er tief Luft. > Weil du mir nicht egal bist. Ich will
nicht, dass die anderen dich so scheiße behandeln. Du bist mir wichtig und ich
vertraue dir. Ich hoffe auch du glaubst und vertraust mir, Theo. < Liam widmete
sich wieder seinem Brot und bis einmal groß ab. > Ich vertraue dir auch. <
flüsterte ich leise, doch mir war klar, dass er es hörte. Ein leichtes Lächeln
schlich sich auf sein hübsches Gesicht. Warte. Theo hör auf so zu denken. Du
bist zwar schwul, aber das weiß ja niemand. Und wenn Liam wüsste, dass ich
schwul war… was würde er dann von mir denken? Dürfte ich dann immernoch mei
ihm schlafen? Oh Mann, ich hoffe einfach er findet es einfach noch nicht
heraus. Noch. > Hey Liam, was machen wir heute? < Er seufzte. Heute will ich
eigentlich nichts Großartiges machen. Morgen sind die Ferien vorbei, also würde
ich mich einfach gleich auf die Couch flacken und mir Irgendwas angucken. Aber
wenn du was Bestimmtes machen willst, können wir das auch. < hing er noch
schnell hinten dran. Ich schüttelte den Kopf. > Nein alles gut, fernsehen klingt
gut. < Als wir fertig waren, räumten wir noch schnell ab und gingen zusammen
Zähne putzen. Da ich alles Nötige aus meinem Wagen geholt habe, hatte ich auch
mein Zahnputzzeugs da. Wir setzten uns zusammen auf die Couch und schalteten
den Fernseher an. > Was willst du dir angucken? < fragte ich Liam. > Such du doch
aus. < Er drehte sich zu mir und gab mir die Fernbedienung. Ich schaltete einen
Marvel-Film rein und legte die Bedienung bei Seite. Obwohl draußen die Sonne
schien, war es hier drinnen recht kalt, also nahm ich eine Decke und legte sie
über mich, hob sie ein Stück hoch und bedeutete Liam, dass er auch drunter
kommen sollte. Er nahm das Angebot an und legte sich neben mich, machte es
sich gemütlich und kuschelte sich an mich. Ich lächelte und legte meinen Arm um
ihn um in noch fester an mich zu ziehen, was ihn nicht zu stören schien.
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Reise ins Unbekannte
FanfictionInfo: Ich hab tatsächlich voll vergessen dass diese Geschichte existiert. Aber ich werde sie auch nicht weiter schreiben. So wie es jz is werde ich es nicht löschen aber sicher nicht dran schreiben weil ja. Keine Zeit, keine Motivation und keine Kre...
