Theo
> Komm schon Theo. Lass mich fahren, du bist doch schon ganz müde. < nörgelte
Liam rum. Ich schüttelte den Kopf. > Ich lass dich nicht fahren. Du hast keinen
Führerschein und ich bin nicht müde. Ich hatte zwei Becher Kaffee in einer
Stunde. Ich werd schon nicht müde. < meinte ich nur.
****************
> Theo, ich bin müde. < Ich verdrehte die Augen. > Du meintest du brauchst
keinen Kaffee. < schmunzelte ich. > Ja, da brauchte ich auch noch keinen. <
nörgelte er weiter. > Zieh mal an dem Hebel da. < meinte ich nur. Liam zog daran
und… stieß einen kurzen Schreckschrei aus. Sein Sitz ist nach hinten geklappt,
sodass er nun lag. > Nimm die Decke und das Kissen und schlaf ein wenig. < sagte
ich sanft zu ihm, bevor er dies auch tat und seine müden Augen schloss.
Er erwachte wieder, als ich zur Tanke einbog. > Was machst du denn? < fragte
der Schlaftrunkene. > Mir den Arsch abwischen. < sagte ich gespielt genervt. Er
sah mich daraufhin erschrocken an. > Mensch Li, ich muss tanken! < lachte ich nun
los. > Aber wie lange dauert es denn noch bis nach Italien? Ich möchte endlich
die Amalfi-Küste sehen. < fragte Li. > Noch ca. vier Stunden, aber da ich auch
müde bin, tanke ich jetzt und dann werden wir schlafen. < So stieg ich also aus,
tankte das Auto voll, bezahlte und stellte den Wagen auf einen freien Parkplatz.
Wir klappten Liams Sitz wieder nach vorne und die Rücksitze nach hinten. Liam
grummelte ein wenig. > Kuscheln. < wollte er. Ich schmunzelte und nahm ihn in den
Arm. Liam gab mir einen Kuss und kuschelte sein Gesicht in meine Halsbeuge und
gab mir auch dort einen Kuss. > Ich liebe dich Theo. < Und dann gab er mir noch
einen Kuss auf den Mund.
Liam
> Ich liebe dich noch mehr. < Und prompt bekam Theo noch einen Kuss von mir.
Ich liebe ihn und er machte mich so überglücklich. > Und ich liebe dich am
meisten, Theodore. < Und nun bekam ich einen Kuss auf die Stirn. > Schlaf jetzt
Li. < Und schon schloss ich meine Augen.
Ein Geräusch weckte mich und ich öffnete leicht meine Augen. Licht? Eine
Taschenlampe? Hä? Was geht den jetzt? Doch dann sah ich es. Ein Polizist?!
Sofort schreckte ich auf und rüttelte an Theo. > Mmmh. Was denn jetzt? < fragte er verschlafen. > Da steht ein Polizist vor unserem Wagen. Also bitte
beweg deinen knackigen Arsch nach da und regle das. Ich hab nämlich keine
Ahnung was man macht, wenn man im Auto pennt und dann auf einmal ein Cop vor
dir steht. < sagte ich noch halbwegs im Flüsterton. Endlich stand er auf, öffnete
die Autotür und ging zum Polizisten rüber um mit ihm zu reden. Ich war zu müde
um alles zu verstehen, denn alles was ich hörte war ‘‘ nicht hier ‘‘, ‘‘ bitte geht ‘‘
und ‘‘ sorry ‘‘ das wars dann aber auch. Theo kam zum Auto zurück, stieg ein und
startete den Motor. > Hier der Parkplatz ist privat. Heißt soviel wie: Kein
Schlafplatzt für uns. < grummelte er. > Aber naja. Ich hab genug geschlafen um
wieder fahren zu können. Schlaf du ruhig weiter. < Das war alles, was ich vom
Theo hörte, bevor ich wieder eindöste.
> Liam, du musst aufwachen. < Hörte ich als erstes und spürte weiche Lippen auf
meinen. Ich erwiderte den Kuss sofort, auch wenn ich noch nicht ganz wach war.
> Wir sind an der Grenze nach Italien. Wir müssen nur noch eine
Dreiviertelstunde fahren. < Und somit hatte er meine volle Aufmerksamkeit. Ich
setzte mich auf und gab ihm einen schnellen Kuss, stieg aus und setzte mich nach
vorne. > Na, wie hast du geschlafen? < Ich drehte mich zu Theo. > Ganz gut,
danke. < Er legte seine Hand auf meine, die auf meinem Bein lag. > Sieh dir doch
schonmal die Landschaft an, Li. Es wird noch dauern bis wir da sind. Ach und
übrigens, ich möchte auch zum Schiefen Turm von Pisa. Wenn wir schon in Italien
sind, dann müssen wir auch einiges machen. Zum Beispiel Kajakfahren in Neapel. <
sagte er gespannt. Ich lächelte. > Auf jeden Fall! < Ich werde so vieles mit ihm
erleben wollen. Diese Reisen ist die beste, die ich je gemacht habe. An noch
unbekannte Orte. An wunderschöne Orte. Vielleicht sogar an Orte, wo noch nie
wirklich jemand draufgestoßen ist und dessen Schönheit erkannt hatte. Ich
werde diese Reise mit allen Poren meines Körpers genießen. Das beste daran ist,
dass Theo und ich uns ins Unbekannte wagen. Zusammen.
Einige Zeit später kamen wir dann endlich an einen Rastplatzt. Ich musste echt
dringend mal pinkeln. > Pass auf ok? < meinte Theo noch. > Gott, es ist nur eine
Toilette. < sagte ich zurück. Er schmunzelte. > Ich finde es echt begehrenswert,
dass du mich Gott nennst. Aber man muss nicht direkt übertreiben. < Na sieh mal
einer an, da ist doch der alte arrogante Theo den ich so liebe. Naja, ich liebe
natürlich auch den netten, liebenswerten Theo, aber niemand hat was gegen eine
böse Seite. Ich schüttelte lachend den Kopf und ging aufs Klo. Als ich meine
Hände wusch, spürte ich auf einmal eine Fremde Hand auf meiner Schulter. > Na
kleiner, dich hab ich noch nie hier gesehen. < Ich war verwirrt. > Das ist auch nur
ein normaler Rastplatzt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir uns genau hier
mal wieder sehen würden. < meinte ich und drehte mich um, um zu gehen. > Bleib doch noch ein wenig und leiste mir Gesellschaft, Süßer. < meinte er daraufhin und
packte mich mit seinen schmutzigen Händen. > Lass mich los, alter. < maulte ich
und entzog ihm meinen Arm. Der Fremde legte seinen Kopf etwas schief. > Willst
du denn nicht hier bei mir bleiben? Leiste doch einen armen, alten Mann deine
Dienste. < er sah mich mit einem begehrenden Blick an. Bah… was ein alter,
ekliger Sack. In mir stieg Übelkeit auf. Ich schauderte, und im nächsten Moment
hatte er mich wieder gepackt, diesmal nur sehr viel fester. > Ich sagte, lass mich
los! < knurrte ich und ließ meine Augen gelb aufleuchten. Sofort zog er seine
Arme von mir weg und verkroch sich nach Angst stinkend in einer Ecke. > Du bist
ein Monster! < schrie er mir entgegen und so öffnete sich auch die Toilettentür
und Theo stand dort mit leuchtend gelben Augen. Er knurrte den alten Sack an
und ging bedrohlich langsam auf ihn zu. > Wage es dich nicht nochmal, wehrlose
Menschen so eklig anzumachen, verstanden! < knurrte er und fletschte seine
Fangzähne. Der Fremde nickte hektisch mit dem Kopf. > Okay, okay! Theo ist
okay. Wir können gehen, alles ist gut. < sagte ich sanft. Theo drehte sich zu mir
um und ging mit mir zusammen zur Tür hinaus. > Ist nur ne Toilette. < ahmte
Theo mich nach. Ich musste schmunzeln. > Kann ja nicht jeder wissen, dass dort
perverse, alte Säcke rumhängen, die sich an sechzehnjährige Jungen ranmachen.
Trotzdem danke. < Ich umarmte meinen Liebsten und gab ihm einen Kuss. > Wir
sollten wirklich weiter. < meinte Theo noch und wir stiegen ins Auto.
DU LIEST GERADE
Reise ins Unbekannte
FanfictionInfo: Ich hab tatsächlich voll vergessen dass diese Geschichte existiert. Aber ich werde sie auch nicht weiter schreiben. So wie es jz is werde ich es nicht löschen aber sicher nicht dran schreiben weil ja. Keine Zeit, keine Motivation und keine Kre...
