Kapitel 6

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Theo
Ich bin niemals zuvor in meinem Leben so sauer gewesen. Dieser Perverse! Wagt
es, sich an einen sechzehnjährigen Jungen ranzumachen. Also manchmal zweifele
ich an der Menschheit. Tu ich ja sowieso, aber das hat mich grade richtig zur
Weißglut gebracht. > Er hat dich nicht angefasst, richtig? < Ich sah zu meinem
kleinen Wolf hinüber auf den Beifahrersitz. Liam sah mir in die Augen und sah
etwas geknickt an. > Naja er wollte. Hat er aber nicht. < meinte er. Wenigstens
etwas Gutes. > Okay, Theo… Alles ist gut mit mir. Können wir einfach
weiterfahren? Ich hab Hunger und da wir noch ne Stunde unterwegs und ich
glaube am besten ist die Pizza direkt frisch aus Italien. < grinste Liam. Ich
musste bei seinem Anblick lachen. > Okay, okay. Aber… Wir werden nach Pisa
gehen, ja? < Ich blickte kurz zu ihm, dann wieder auf die Straße. > Natürlich! <

Liam
( Ich will noch nicht nach Haus! Von Trailerpark ) > Die Lichter geh’n an, die
Mucke die geht aus. Draußen wird’s schon hell, doch ich will noch nicht nach Haus!
Ich kann nicht mehr steh’n, trag mich doch raus. Draußen wird’s schon hell, doch
ich will noch nicht nach Haus! < > Meine Freunde woll’n geh’n, doch ich will noch
nicht nach Haus! Das Konzert ist vorbei, doch ich will noch nicht nach Haus! Ich
bin drei Tage wach, doch ich will noch nicht nach Haus! < sangen Theo und ich
gemeinsam. Doch Theo drehte mit einem Mal die Musik leiser. > Heyy! < Er
lächelte nur. > Wir sind da, du Nörgler. < lachte er mich aus. Damit hellte sich
mein Gesicht direkt auf und ich sprang aus dem Wagen. Und wir standen sogar
ganz zufällig auf einem Parkplatz einer Pizzeria. Ich rannte ohne noch auf meine
Chimäre zu warten direkt in den Laden. > Liam! Warte! < hörte ich noch bevor
sich die Tür hinter mir schloss.
> Mhhhh. Das is super haha. < Ich glaube dies ist die beste Pizza die ich je
gegessen hatte. > Mhm. Und die ist nicht mal so teuer wie ich dachte. < meinte
nun auch Theo. Wir teilten uns eine große Pizza-Margerita mit doppelt Käse.
Ahhh, die schmeckt besser als alle anderen. Als wir schließlich fertig waren
bezahlten wir und gingen raus in den nächstgelegenen Park und setzten uns auf
die Schaukeln. Mir kam eine Idee. > Theo? Weißt du was ich im Kindi früher voll
gerne gespielt habe? < fragte ich leicht verträumt. > Ne, was denn? < fragte er
zurück. > Rammbock! < Ich strahlte ihn an. > Wie bitte, was?? < Theo sah mich
leicht verstört an. > Na Rammbock. Wir setzten und seitlich auf die Schaukel,
holen Anlauf und stoßen wie zwei aggressive Rammböcke gegeneinander. Hast du
das denn nie gemacht? < fragte ich. > Liam. Ich hatte keine richtige Kindheit. <
meinte er enttäusch. Oh stimmt. > Na dann. Du hast einiges nachzuholen. <

Theo
Oh oh. Plötzlich setzte Liam mich anders auf die Schaukel und er selbst das
gleiche. Er holte Anlauf und… > Ahhh! Liam!! < schreite ich. Er kam mit so einem
Schwung geflogen, dass ich von diesem Stoß von der Schaukel fiel. > HAHA!
Jetzt du! < meinte er aufgeregt. Was!? Na gut, er wollte es so. Als wir wieder
bereit saßen, rammten wir beide mit voller Kraft den jeweilig Anderen auf den
Sand. > Ha! Das hast du davon! < rief ich ihm zu und auf einmal traf mich ein
Sandball im Gesicht. > Ohoo! Das kriegst du sowas von zurück! < Und so warf ich
ihm Sand auf den Hinterkopf. > Ey! < Unsere kleine Streiterei artete sich in eine
riesige Sandschlacht um, bis wir keuchend und lachen auf dem Boden lagen.






Ist zwar bisschen kurz für meine Verhältnisse aber ich mag das Kapi.

Reise ins Unbekannte Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt