Kapitel 9

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Liam

> Das. War. Atemberaubend! < keuchte ich. > Oh ja, das war es. Wundervoll. <

meinte auch Theo, der noch keuchend auf mir gestützt war. > Ich liebe dich so

unglaublich sehr, vergiss das ja niemals. Liam, du bist das beste das mir im Leben

je passiert ist. Ich habe schon vom ersten Moment an Gefühle für dich gehabt,

aber ich hatte immer gedacht, dass Ich, Theo Raeken, keine Gefühle haben

könnte. Ich meine, ich besitze nicht mal ein eigenes Herz. Ist schließlich immer

noch von meiner Schwester, und wenn ich ehrlich bin hat mich noch nie jemand

geliebt. Niemand könnte mir je richtig vertrauen nachdem was ich gemacht habe.

Außer du, du bist derjenige der mich zurückgeholt und die Verantwortung von

mir übernommen hat. Du bist der erste und einzige, den ich wirklich liebe. < Theo holte nach dieser Liebeserklärung ganz tief Luft und stieß sie mit einem Seufzer

wieder aus. Ich hatte mit ihm Mitleid. Ja er hat Anfangs unser Vertrauen

missbraucht und ja wir haben ihn in die Hölle geschickt, aber ich hab ihn wieder

zurück geholt, weil ich wusste, dass ich ihn brauchte, ich wusste, dass er sich

geändert hatte. Man hatte es in seinen Augen gesehen, dieser Schmerz und die

Trauer aber vor allem die Reue, als seine Schwester ihn in den Boden zerrte. Ich

legte zärtlich meine Hand an seine Wange. > Ich habe dich zurückgeholt, weil ich

es nicht ertragen könnte dich in der Hölle zu wissen. Bevor Tara dich geholt hat

hattest du angst und du hattest deutlich den Ausdruck von Reue in den Augen

schimmern. Du hast mir so leidgetan und ich konnte es nicht, da ich dir trotz

alledem was du getan hast vertraut habe. Ich liebe dich auch und ich werde

niemals damit aufhören. Vergiss auch du das nicht, ja Theo? DU bist ebenfalls

das beste in meinem Leben. < Ich legte auch meine andere Hand an sein Gesicht

und zog ihn zu mir ran, sodass unsere Nasen sich berührten. Ich konnte deutlich

seinen Atem an meinen Lippen spüren, wie der Lufthauch zärtlich meine Lippen

streifte. Ich stupste mit meiner Zunge leicht an seine Unterlippe und schloss die

Augen während er die letzten Millimeter die uns trennten überbrückte. Der Kuss

war zärtlich und liebevoll, nicht so wie vor ein paar Minuten. Dieser hier war

voller Gefühl und sagte mehr als unsere Worte von eben. > Lass uns doch was

essen gehen? < fragte ich nachdem ich mich von ihm gelöst hatte. Er grinste nur

schief. > Sehr gerne. <

> Mhm. Das ist echt gut, ich dachte immer Sushi schmeckt scheiße und - hey!

Warum isst du deins nicht? < fragte ich während wir beim Mongolen saßen und

ich mein Sushi in mich reinschaufelte. Theo hingegen starrte seinen Teller nur

angewidert an. > Es riecht ekelhaft. < meinte er und schaute zu mir auf. Ich

verdrehte die Augen. Probier doch mal. < Ich nahm das Sushi von meinem Teller

und führte es zu seinem Mund. > Mach auf, komm schon. < Ich stupste wieder mit

dem Essen gehen seinen Mund und bedeutete ihm, den Mund zu öffnen.

Wiederwillig tat er die auch und ich schob ihm das Stück in den Mund und hob

sein Kiefer ein Stückchen hoch, damit er kaute. Erst sah es gezwungen aus doch

dann veränderte sich sein angeekelter Gesichtsausdruck in einen verwundert

beeindruckenden. > Stimmt. Es schmeckt gar nicht so schlecht. Mhmm. < Ich

lächelte. > Siehst du. <

Als wir aufgegessen und bezahlt hatten, gingen wir raus und zurück zum Truck.

Theo schloss die Tür und startete den Motor. > Und? Wohin willst du jetzt? <

fragte er mich. Ich überlegte. > Pisa. < sagte ich schnell. > Bitte? < fragte er,

anscheinend war ich selbst für übernatürliche Ohren zu schnell. > Ich möchte gerne nach Pisa. Und auch ein paar Bilder mit seinem Turm. < antwortete ich. Er

lächelte. Das können wir gerne machen.

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Hallöchen! 👋 Also ja. Ich hötte diese Geschichte fast vergessen. Doch als sebsmythe die Geschichte zur Leseliste hinzugefügt hat ist mir eingefallen, dass icv vor ca. einer Woche Kapitel 9 geschrieben aber nicht veröffentlicht habe. Also auch danke an dich, dass icv es doch gemacht habe. Tschau 👋👋

Reise ins Unbekannte Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt