Betrunken & verzweifeld

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*ein paar Tage später*
Blaires Sicht:
„Also ich würde das Kleid anziehen" sagte er und deutete auf ein dunkelgrünes, langes Kleid mit V ausschnitt, welches mitten in einem meiner Ankleidezimmer stand.

„Ich weiss nicht

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„Ich weiss nicht..., meinst du nicht das ist zu triste und dunkel für eine Party von Tony Stark?" fragte ich ihn. „Na dann nimm ein anderes!" antwortete er und wirbelte dabei mit seinen Händen umher. „Und welches?" Er ließ sich mit dem Rücken aufs Sofa fallen: „Keineeee Ahnungggg." „Warum soll ich noch mal mit?" Er richtete sich auf: „Weil du deinen besten Freund begleitest und Tony und alle anderen besser kennen lernen sollst!" Ich seufzte. „Außerdem ist es vielleicht ganz gut wenn du die Avengers kennen lernst nach all den Dingen die passiert sind" sagte er noch. „Fang nicht schon wieder damit an" seufzte ich erneut. Augenblicklich stand er auf und setzte sich neben mich: „Du hast mir von seltsamen Dingen erzählt, manchmal war ich sogar dabei wenn so etwas passiert ist, dann noch die träume, die dann, wortwörtlich war werden..., sowie beim Einsturz des Hochhauses oder dieses Gefühl was dich überkommt, immer, wirklich immer bevor etwas schreckliches passiert." Er hat ja Recht. Kurz herrschte Stille. „Glaubst du ich werde verrückt?" fragte ich unsicher. „Nein, Komm her" beruhigte er mich und schloss mich in die Arme. „Weist du, wir reden da gar nicht mehre drüber! Morgen Abend gehen wir zu der party und leben die nächsten Tage noch unsere Sommerferien aus!" Ich nickte und wir umarmten uns noch Minuten lang.

„Blaire" rief eine weibliche Stimme von unten.
„Mum ist wieder da!" klärte ich ihn auf, ließ ihn los und lief schnell aus dem Zimmer. Klar, Mum und ich haben nicht immer die beste Beziehung zu einander, trotzdem freue ich mich jedes mal wenn sie nach langer Zeit wieder nach Hause kommt. „Liebling" sagte sie und schloss mich in die Arme. „Und Peter, du bist ja auch da!" Sie umarmte auch Peter ein bisschen länger als nötig und danach erzählte Mum uns alles was sie erlebt hat und wo sie überall war. Ungefähr zwei Stunden saßen wir im Wohnzimmer, aßen Früchte und Süßspeisen und redeten, Mum schenkte mir ein Auto, einen roten Mercedes. Peter und ich fuhren Stunden umher.

2 Uhr, mitten in der Nacht. Wenn ich meinen kopf zurück lehne, nur das farbwechselnde LED Licht im Auto und die laute Musik war nehme, dann fühlt es sich fast so an als wäre ich zugedröhnt. Bin ich zugedröhnt? Keine Ahnung. Peter und ich stiegen aus dem Auto, gingen in den Club und feierten die ganze Nacht.

*ungefähr 9 Stunden später*
Inzwischen ist es Mittagszeit, ich habe den ganzen morgen lang getrunken und gefeiert. Ich ging durch die Hintertür ins Haus, in der Hoffnung Mum nicht mehr zu sehen, bevor Peter mich in ein paar Stunden zur Party abholt. Mit meinen High Heels in der Hand schlich ich langsam die Treppen hoch. „Junges Fräulein" hörte ich Mums Stimme. „Heyyy Mommyyy..."
Ich kniff meine Augen zusammen. „Bist du betrunken?" fragte sie. Ich zuckte mit den Schultern: „Weis nicht? Bin ich betrunken?"
„Gott Blaire, gerade jetzt wo du deine Sachen packen solltest!" „Sachen packen?" hinterfragte ich und ging ein paar Treppenstufen runter. „Die Zerstörung des Hochhauses, war kein Unfall, es war ein Attentat, man wollte dich umbringen und mich wahrscheinlich auch" erklärte sie. Ich sagte nichts. „Sie werden kommen und dich holen Blaire, sie werden dich holen und dich töten verstehst du das?"
„Wer, wer wird kommen Mum?" Sie sah mich nur mit einem verkniffenen Blick an. Kurze Zeit später begann sie wieder; „Wir verschwinden morgen früh, du kannst heute Nacht noch auf diese Veranstaltung und hast Zeit dich von deinen Freunden zu verabschieden."
Dann war sie weg. Sie verschwand nach oben und ließ mich betrunken und verzweifelt im Flur stehen.

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