Du musst überleben

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Es gewitterte bereits sehr schlimm als ich zu Hause ankam. Rasch ging ich ins Haus. „Wo zur Hölle warst du?" kam Mum mir entgegen. Ich rollte die Augen und ging an ihr vorbei. „Antworte mir!" brüllte sie. Kopfschüttelnd ging ich in die Küche um mir ein Glas Wasser zu holen. „Ich habe dich hundert mal angerufen." „Akku ist leer" murmelte ich. „Verdammt, dann lad es auf!" Ich schluckte das Wasser schleunigst, damit ich hoch gehen kann. „Du Blaire bist wirklich zu nichts zu gebrauchen und diese Getue von Wegen Peter wäre dein Freund kannst du auch lassen, ist er nämlich nicht! Denkst du wirklich du warst seine erste Wahl bei dieser Veranstaltung? Gott ich wünsche mir so sehr das du beim Zusammensturz des Hochhauses gestorben wärst!!!" schrie sie. „M-Mum ich weis das du das nicht so meinst, d-du bist betrunken" hauchte ich. Sie holte aus und schlug mich: „Oh nein ich bin nicht betrunken, nur sehr, sehr wütend!"

So ging es weiter. Sie schlug mich und stach auf mich ein.

Schließlich hörte sie auf. Ohne etwas zu sagen wollte ich nach oben gehen, doch sie hielt m,ich auf, griff meinen Arm:"Warte d-u"
Weiter kam sie nicht, denn ich riss mich los, streckte meine Arme aus und schon flog Mum gegen die gegenüberliegende Wand. Ich sah sie nicht an, sondern demolierte die komplette Küche, ich schlug alles kaputt. Danach lief ich in mein Zimmer. Ich weinte nicht, nicht mehr..., früher weinte ich Nächte lang wenn so etwas geschah, heute habe ich mich damit abgefunden. Ich verband meine Wunden und legte mich ins Bett, obwohl das nichts brachte denn ich schlief nicht. Stunden wälzte ich mich im Bett und dachte nach. Bis ich jedoch ein Geräusch vernahm. Es kam von unten. Ein schlechtes Gefühl überkam mich. Ich hörte Schritte, ich musste nach unten gehen. Gesagt getan. Bereits Sekunden später stand ich vor meinem Zimmer auf dem Flur. Ich traute meinen Augen nicht, doch da waren Männer die in unser Haus marschierten als wäre es ihres. Ich sah auf meine Apple Watsch, 06:07.
Ich stand immer noch da und beobachtete alles. Plötzlich gab ich einen Laut von mir, es ging alles so schnell. Die Leute mit der Uniform und den Gewähren gingen zu meiner schlafenden Mutter. Sie hoben sie hoch. Das nächste was ich wahrnahm war herumspritzendes Blut und Schüsse. Ich hielt meine Hände vor meinen Mund um nicht zu schreien. Ich fiel auf die Knie. Schluchzend hockte ich auf dem Flur.
Schritte. Sie kamen die Treppe hoch. Ich stand auf und rannte, ich rannte in mein Zimmer. Sobald ich es verschloss hörte ich klopfen. Es wurde zu fiel.
Poch, poch, poch
Mehrere Leute Traten gegen meine Zimmertür. Augenblicklich schob ich meine Kommode vor die Tür. Ich ging immer mehr Richtung Fenster. Sie hörten nicht auf. Auf einmal hörte ich alles ganz klar. Alles um mich herum dröhnte. Sollte ich aus dem Fenster springen? Ich wollte hinaus klettern, doch-
Zu spät. Ein Schuss fiel. Ich sah an mir herunter. Ich wurde angeschossen. Jetzt war alles nur noch verschwommen. Sie kamen näher.
Du musst überleben.
Du musst überleben.
Du musst überleben.
Da stand ich auf. Meine Arme schwingen umher und alle schossen nach hinten. Ich lehnte mich aus dem Fenster, ich sprang hinaus und landete perfekt auf 2 Beinen. Nun begann ich zu rennen. Ich rannte so lange, so schnell, dass ich fast stolperte. Es war noch total dunkel. Wo sollte ich nur hin? Zu Peter Wäre es zu weit und ich kann May nicht in Gefahr bringen. Ich rannte in die leer gefegte Stadt hinein.
Ich rannte zum Avengers Tower. Es wurde immer kälter und ich konnte nicht mehr laufen.
Schließlich war ich da. Einmal, nur einmal drehte ich mich um, doch ich erblickte nur Leere, ich erblickte nur das kalte New York.

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