Javier
Je näher ich dem Ziel kam, dass Lucía auf dem Zettel geschrieben hatte, dass du schneller Schluck mein Herz ging mein Brustkorb. Von diesem Treffen würde das Leben meiner zukünftigen Ehefrau abhängen. Wenn ich Lucía , auch wenn es nur ein Wort ein Satz oder eine falsche Bewegung war, verärgerte, würde das Leben, was durch Cayetana's Körper läuft, sie verlassen. Durch die Hand meines eigenen Vaters. Als ich das Anwesen verlassen hatte, ist meine Mamá schnell die Treppen hinuntergelaufen in mein Büro. Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, da hatte sie die Türe schon zugeschlossen. Seitdem fragte ich mich, was sie in meinem Büro zu suchen hatte. Sollte sie vielleicht wissen, wohin ihr ältester Sohn und ich fuhren? Wenn ja, hätte sie doch einfach fragen können.
„Denkst du, dass sie etwas ahnen wird?" Sprach mein ältester Bruder durch die Freisprechanlage meines Wagens. Ich zuckte nur mit den Schultern, da ich keine Ahnung hatte, wie intelligent Lucía wirklich war. Denn als ich mit ihr verlobt war, hatte sie mir nie den Anschein gemacht, eine helle Kerze zu sein.
„An deiner Stelle würde ich sie nicht unterschätzen." Sprach ich zu meinem älteren Bruder und ich hörte ihn etwas auf Spanisch murmeln.
„Dann solltest du mich auch nicht unterschätzen." Sprach er zu mir und ich schüttelte lachend den Kopf. Ich fand es ganz schön amüsant, wie Juan sich in die Sache hinein steigert. Vielleicht wollte Lucía einfach einen Waffenstillstand angeben, da sie wusste das mit der Familie nicht zu spaßen war. Aber vielleicht waren ihre Absichten auch ganz andere, die mich aus den Socken hauen werden. Wer weiß wer weiß, aber deswegen fahr ich gerade zu dem Treffpunkt und genau das herauszufinden.
„Wie lange fahren wir noch?" ertönte die raue Stimme von Juan durch die Lautsprecheranlage meines Telefons. Wir zusammen gezogenen Augenbrauen soll ich auf das Navi von meinem Wagen.
„In 10 Minuten müssten wir da sein." Gab ich die Information an meinen Bruder weiter der darauf hin nichts sagte. Ich hörte wie er seufzte und zog meine Augenbrauen zusammen. Etwas stimmte mit ihm nicht.
„Denkst du, dass das alles eine Falle ist?" Ich setze den Blinker, um rechts abzubiegen und wartete bis die Wagen auf der Hauptstraße mir vorbeigefahren waren, dass ich von der Nebenstraße auf die Hauptstraße fahren konnte. Er tat es mir gleich und war nur ein paar Meter hinter mir.
„Ich weiß überhaupt nicht, was ich von dem ganzen Treffen halten sollte." Gab er mir zu bedenken und ich nickte mit dem Kopf. Ich wusste selber nicht einmal, was ich davon halten sollte. Auf dem Zettel stand lediglich eine Uhrzeit, ein Ort und dass ich gefälligst alleine kommen sollte, sonst würde sie das Leben meiner zukünftigen Ehefrau beenden. Dass sie diejenige war, die den Abzug nicht drücken würde, war mir von Anfang an klar.
„Aber irgendetwas stimmt auch nicht mit dir. Abgesehen davon dass du denkst, dass das alles eine Falle sein kann." Gab ich zu bemerken und ich sah im Rückspiegel, wie Juan mit dem Kopf nickte.
„Ich glaube, dass das erste Anfang vom Ende ist. Dass sie dich dorthin locken möchte um irgendetwas zu planen. Du weißt doch, wie Frauen sein können." Da gab ich ihm recht. Frauen könnten hinterhältiger sein als man es sich vorgestellt hatte. Aber Lucía hatte nie den Anschein gemacht, mir weh zu tun, ihre Liebe, die ich in ihren Augen gesehen hatte, bevor wir uns das Ja-Wort geben wollten, war aufrichtig. Und wenn es alles nur eine Lüge war, dann war sie eine richtig gute Lügnerin.
„Wir werden einfach vorsichtig sein." Sagte ich durch den Lautsprecher und beendete das Gespräch.
Den Wagen stellte ich ein paar Querstraßen weiter ab wie mein ältester Bruder mir nach tat. Langsam stieg ich aus dem Wagen aus und er wartete im Wagen. Falls etwas schief gehen würde, würde er den Wagen starten und dorthin fahren, wo mich Luzia hin geschickt hatte. Ich lief zu seinem Wagen und er fuhr das Fenster von der Fahrerseite herunter. Ich lehnte mich zu ihm herunter und sah in seine blauen Augen, die wir alle hatten, außer die jüngste Schwester.
„Ich schreibe dir unser allgemeines Code Wort, wenn es nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt hatte." Juan nickte mit dem Kopf und fuhr die Fensterscheibe wieder nach oben. Ich richtete meine Jacke und sah auf mein Telefon. Ich hatte nur noch 10 Minuten, dann müsste ich mich mit Lucía auseinandersetzen. Über Google Maps gab ich mein Ziel ein und mir wurde sofort eine Route angezeigt. Fünf Minuten würde ich dort hin laufen und es hat sich herausgestellt, dass es sich um einen Friedhof handelte. Ich zog meine Augenbrauen zusammen, als ich den Namen des Friedhofs las.
„Saint Isidore Friedhof"
In dem Zeitungsbericht, den Elena mir davor gezeigt hatte hatte ich gelesen, dass ein paar Tage später die Beerdigung von Maria Diaz genau auf diesem Friedhof stattgefunden hatte. Wollte sie mir auf den Zahn fühlen und mir sagen, dass dort die zukünftige verstorbene Schwiegermutter von mir dort beerdigt lag? Oder hat es einen anderen Grund, warum sie mich hier hin geschleppt hatte. Wollte sie mir mein zukünftiges Grab oder das von meiner zukünftigen Ehefrau zeigen? Meine Schnitte beschleunigte ich etwas um pünktlich auf dem Friedhof anzukommen. Als ich den Westeingang des Friedhofs pariert hatte, sah ich eine zierliche, kleine Gestalt etwas abseits von einer Parkbank stehen. Sie lief auf mich zu und im Laternenlicht sah ich, dass es sich um Lucía handelt. Ich musste mir unterdrücken die Augen zu verdrehen, als sie grinsend auf mich zu kam. Es war dunkel und keine Menschenseele, außer sie und ich, waren hier zu sehen. Ich könnte sie auch einfach umlegen.
„Schlag dir das aus dem Kopf." sprach sie schmunzelnd und stellte sich vor mich hin. Mit zusammengezogenen Augen brauen sah ich sie an. Sie fing an mit lachen und präsentierte mir ihren weisen Zähne. Sie war eigentlich eine sehr hübsche Frau, aber ihr Charakter passte nicht zu meinem, oder einen meiner Brüder.
„Was willst du?!" fragte ich sie harsch und sah sie mit einem würgenden Gesichtsausdruck an. Sie steuerte den Friedhof an und ich folgte ihr widerwillig.
„Ich wollte dir etwas zeigen und sagen, was du sicherlich noch nicht wusstest." ich durchbohrte ihren Rücken mit meinen Giftfeilen die aus meinem Auge heraus geschossen kamen. Plötzlich blieb sie stehen und ich drehte mich zu dem Grab.
„Maria Díaz geborenen Rodriguez.
Eine geliebte Mamá, Hermana und Hija." las ich laut vor und sah zu meiner Ex Verlobten die Tränen in den Augen hatte. Ich stellte mich zu ihr, dass ich sie ganz von der Seite betrachten konnte.
„Warum zeigst du mir das?" wollte ich von ihr wissen. Sie strich sie die Tränen aus den Augen und drehte ihren Kopf zu mir.
„Weil Maria Díaz meine Tante war."
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The Deadly Love Band 2
RomanceNach zwei Jahren taucht Alba Cayetana Díaz im Anwesen von den Hernández auf. Erfreut nahmen sie die andere in den Arm, während zwei Personen sie Hassfühlig ansahen. Unter anderem Javier Hernández. In seinen Armen lag eine andere Frau, die er am näch...
