Kapitel 32.

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Cayetana

Als ich aufwachte lag Javier nicht neben mir. Ich fuhr mir mit meinem Handrücken über meine Augen und setzte mich im Bett auf. Ich lag quer über das Bett und zog mir die Decke über die Brust. Meine Haare waren verwurzelt und ich fühle mir durch meine Haare. Wasserrauschen war aus dem Badezimmer zu hören und ein kleines Lächeln bildete sich auf meinem Gesicht. Die Bettdecke schlug ich zur Seite und setzte mich an den Bettrand. Mit einem Schwung stand ich von dem Bett auf und lief auf Zehenspitzen in das Badezimmer hinein. Ohne anzuklopfen drückte ich die Türklinke herunter und schlich in das Badezimmer hinein. Javier stand unter der Dusche komm mit dem Rücken zu mir gedreht und ließ das Wasser über seinen Körper laufen. Die Duschwand zog ich beiseite und stieg unter die Dusche. Warme Luft kam mir entgegen und ich spürte, wie meine Haare mir direkt an meinem Rücken klebten. Meine Arme legte ich um den Bauch von Javier und er zuckte etwas zusammen. Anscheinend war in Gedanken, denn sonst wusste er schon, dass ich in seiner Nähe war, wenn ich die Türe gerade mal öffnete. Langsam drehte er sich zu mir herum und legte seine Hände an meinem Hinterkopf.

Buenos días, mi vida." begrüßte der schwarzhaarige mich und küsste mich für einen kurzen Augenblick. Danach trete er und so, dass ich unter dem Wasserstrahl stand und das Wasser über meine Haare und über meinen Körper lief. Er griff nach dem Duschshampoo, drehte mich herum und fing an meine Haare ein zu Seifen. Meine Augen schloss ich und genoss die Haarmassage die von meinem Ex Verlobten ausging, um meine Haare ein zu Shampoonieren.

„¿Cómo dormiste?" wollte ich von Javier wissen und drehte meinen Kopf etwas zur Seite.
(Wie hast du geschlafen?)
Er atmete tief durch und nickte mit dem Kopf. Mein Kopf drehte ich wieder gerade, dass ich auf die Duschwand sehen konnte.

„¿Cómo dormiste?" stellte er mir die Gegenfrage und ich zuckte mit den Schultern. Ich erinnerte mich daran, dass ich mitten in der Nacht wach geworden war und er mir eine komische Frage gestellt hatte. Danach hatten wir unglaublichen Sex und ich bin in seinen Armen eingeschlafen. Aber alles hat er sich so surreal angefüllt, dass es auch ein Traum sein konnte.

"Ich hatte einen komischen Traum." Fing ich an mit sprechen und zuckte mit den Schultern.
Worum ging es? Javier klang plötzlich so interessiert daran, was ich geträumt hatte. Meine Augenbrauen zog ich zusammen und fuhr mit meiner Hand über mein nasses Gesicht. Den Traumsand musste ich erst mal aus meinem Auge entfernen.

"Du hast mich gefragt, ob ich dich heiraten möchte." Sprach ich mit leicht zusammengekniffenen Augen und versuchte mich an die Worte zu erinnern, die er in meinem Traum zu mir gesprochen hatte. Als er plötzlich anfing mit Lachen und seine Hände aus meinen Haaren entfernte drehte ich mich, mit einem verwirrten Gesichtsausdruck, zu ihm herum. Ein breites Lächeln hatte er auf den Lippen und schob mich ein Stückchen nach hinten, dass meine Haare unter dem Wasserstrahl waren.

"Das hast du nicht geträumt mi vida."

Steif saß ich auf dem Stuhl im Essenssaal. Alle meine Geschwister, die Mama und Papa gezeugt hatten und ich von Ihnen wusste, saßen mit der Hernandez Familie an einem Tisch. Hernandez und Diaz vereint, wie man es sich eigentlich nicht vorstellen konnte. Seit ihr zehnten herrschte zwischen diesen beiden Mafias Krieg und nun saßen wir hier und aßen in Seelen Ruhe. Mit dem Löffel berührte ich in meiner Kaffeetasse herum und starte auf die Tasse.

„¿Está todo bien?" hörte ich die Stimme von Ellen und ich richtete meinen Blick nach oben.
(Ist alles inordnung)
Schnell nickte ich mit dem Kopf und bis auf meine Lippen. Die große starke Hand von Javier spürte ich auf meinem Oberschenkel. Blitze zogen durch meinen Körper, als er mich berührte. Ob dies jemals aufhören würde? Ich hoffte nicht, denn ich mochte dieses Gefühl was meinem Körper Durchzug, wenn er mich berührte. Meinen Kopf drehte ich zu ihm und lächelte ihn leicht an.

„¡Dios mío!" Ellen schlug sich die Hand vor den Mund und ich ließ die Gabel aus meiner Hand fallen. Meine beste Freundin sah zwischen mir und ihrer Schwiegermutter hin und her. Einen verwirrten Blick warf sie zu mir und ich zog langsam die Schulter nach oben und ließ sie wieder sinken. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was Ellen plötzlich hatte.

„¿Desde cuándo?" jeder, der an dem Tisch saß, sah zwischen Ellen und mir hin und her.
(Seit wann?)
Hilfe suchend sage ich zu Javier, da ich überhaupt keine Ahnung, worauf sie ansprach.

„Heute Nacht. Nachdem Diego, du und ich uns unterhalten hatten." langsam nickte ich mit dem Kopf, da ich verstand, was Ellen von mir wollte. Sie stand von ihrem Platz auf und lief mit schnellen Schritten auf uns zu. So schnell konnte ich gar nicht gucken, da wurde ich von meinem Platz nach oben gezogen und die Arme genommen.

„Ich freue mich hier so, dich nun wirklich offiziell in der Familie willkommen zu heißen." Flüsterte sie in mein Ohr und ich konnte nicht glücklicher sein. Meine Arme legte ich um sie und drückte sie näher an mich heran. Am Anfang, vor zwei Jahren, hätte ich niemals gedacht, dass wir heute, zwei Jahre später, in der Situation sein würden, wie wir heute waren. Gedacht hätte ich niemals, als ich die Hernández verlassen hatte, dass ich wieder zurückkehren würde und Javier wirklich heiraten würde. Als Ellen sich von mir löste, legte sie ihre Hände an meine Wange. Sie hatte Tränen in den Augen, was man nicht allzu oft bei ihr sehen würde.

„Ich plane die Hochzeit." Sprach sie erfreut und sofort hörte ich wie Stuhl nach hinten geschoben worden. Plötzlich wurde ich nacheinander in eine Umarmung gezogen und beglückwünscht.

„Ich freue mich, mit dir das Hochzeitskleid auszusuchen." als meine beste Freundin sich von mir löste, lächelte sie mich an. Darauf hatte ich mich wirklich sehr gefreut. Früher, als wir Teenager waren, haben wir uns immer zusammen ausgemalt, wie unsere perfekte Hochzeit aussehen würde. Das Kleid, was ich unbedingt zu meiner Hochzeit tragen wollte, hatte ich selbst entworfen, wie es in meinen Träumen aussehen würde. Meine Mamá , die leider früh verstorben war, wollte ich unbedingt auf meiner Hochzeit mit dabei haben. Aber sie war leider verstorben und konnte nicht mit dabei sein. Mit meinem Padre, dem ich gerade im Clinch stehe, wollte ich nicht auf meine Hochzeit haben. Außer, ich wollte unbedingt an meiner Hochzeit sterben.

The Deadly Love Band 2Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt