Als Caelius seine Augen wieder öffnete, lag er bereits auf einem Holzbett, und die flauschige Bettwäsche gab ihm ein warmes und angenehmes Gefühl.
Der Himmel hatte sich längst verdunkelt, aber der Regen fiel immer noch. In dem Raum brannte eine Öllampe, und das Licht war sanft.
Mit dem Geräusch des Regens, dem warmen und weichen Bettzeug und dem sanften Licht fühlte sich Caelius wie zu Hause, und sein Herz war voller Wärme.
Die Zimmertür wurde sanft aufgestoßen, und eine halbhundertjährige Frau trat ein. Sie machte ein freundliches Gesicht und sagte: "Du bist wach, es ist aber wirklich nicht schlau, wie du herumrennst während draußen im Regen ist.
Caelius verstand die Sprache nicht, aber er verstand, dass die alte Frau es gut meinte, und er war damit beschäftigt, aus dem Bett zu steigen und sie zu grüßen.
Erst dann bemerkte er, dass sein Körper in trockene und saubere Kleidung gewechselt worden war.
"Danke, Madame!"
Die alte Frau war verblüfft, sie verstand Caelius Worte offensichtlich nicht, aber sie dachte sich nicht viel dabei, denn es gab viele Rassen auf dem Kontinent, und es musste einige Leute geben, die die gemeinsame Sprache des Kontinents nicht kannten.
Caelius folgte der alten Frau in den Vorraum, als zufällig ein junger Mann hereinkam, der etwa achtzehn Jahre alt und von kräftiger Gestalt war. Nachdem er das Essen auf dem Tablett in seiner Hand auf den Tisch gestellt hatte, lächelte er Caelius freundlich an.
Caelius erwiderte ein Lächeln.
Nachdem er gegessen hatte, bedankte er sich bei der alten Frau und kehrte dann in sein Zimmer zurück, um in einen tiefen Schlaf zu fallen.
Im Traum tauchte eine schöne Silhouette eines Mädchens im Blumenmeer auf und verschwand wieder im Blumenregen, wobei sie nur einen ätherischen Satz zurückließ: "Ich werde auf dich warten, egal wie lange es dauern würde, lass uns bald wiedersehen ......".
Dann begegnete Caelius in seinem Traum seinem Vater, dessen Augen weise und tiefgründig waren, als könne er alle Illusionen der Welt durchschauen. Er sagte gleichgültig: "Wer hoch aufsteigt, wird niedrig. Wer weit reist, wird einsam. In dieser Welt kommt es nicht darauf an, wo du stehst, sondern in welche Richtung du dich bewegst!
Als die Gestalt von seinem Vater verblasste, tauchte die Stimme von Caeliuss Mutter wieder auf.
„Wenn der Prunk wegfällt, kehrt die Wahrheit zur Schlichtheit zurück "
Vertrauten Gestalte kamen einem nach der anderen auf Caelius zu, danach schließlich langsam wieder verschwinden.
Am Morgen stand Caelius früh auf und schob die Tür hinaus. Der Regen hatte längst aufgehört, und ein Regenbogen hing hoch am Himmel, der Himmel und Erde einen schönen Anblick bot.
"Was kann ich nach 10.000 Jahren noch loslassen? Ich will einen Neuanfang machen!" rief Caelius.
Er beschloss, sich der Realität zu stellen und ein neues Leben zu beginnen.
Die Zeit rast wie ein Pfeil, ein halbes Jahr ist wie im Flug vergangen.
Mit den Kampfkünsten wurde Caelius zum besten Jäger der Stadt, und jeden Tag brachte er ein Vielfaches mehr Beute zurück als andere. Wenn er nicht auf der Jagd war, übte er neben seinen eigenen Kampfkünsten vor allem mit den Bewohnern der Stadt die Sprache des heutigen Kontinents. Obwohl er sich noch nicht auf flüssiger Weise mit den Menschen verständigen konnte, war er nun in der Lage, die Worte der Menschen um ihn herum zu verstehen.
Außerdem passte Caelius seine Mentalität an und akzeptierte die Realität, er war nicht mehr ratlos, nicht mehr verwirrt, er hatte sich allmählich in die Gesellschaft integriert.
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Band 1: Das Mausoleum der Götter - Die Wiedergeburt
FantasyMysteriöse Mönche aus dem Osten, rätselhafte Magier aus dem Westen, unbesiegbare Kampfkünstler aus dem Osten und mächtige Drachenkrieger aus dem Westen - sie alle interpretieren eine spannende Saga ....... Qi und Magie koexistieren, der göttliche Dr...