Noch mit geschlossenen Augen drehe ich mich um und kuschle mich an den warmen Körper neben mir. Der mittlerweile sehr vertraute Duft steigt mir in die Nase und ich vergrabe mein Gesicht an seinem Hals. Er schlingt die Arme fester um mich. Dieser Augenblick ist himmlisch.
Charles hat die Nacht bei mir verbracht. Wir haben beide immerhin gestern etwas getrunken und ich wollte nicht mehr, dass er nach Hause fährt. Deswegen habe ich ihm angeboten bei mir im Zimmer zu schlafen. Mehr ist nicht passiert.
Letzte Nacht haben wir einfach geredet. Stundenlang. Es war bestimmt schon in den frühen Morgenstunden, bevor wir eingeschlafen sind, zusammen in meinem Bett, immer noch in den Klamotten von gestern.
Als er beginnt durch meine Haare zu streichen, hebe ich den Kopf und sehe in sein grinsendes Gesicht. „Guten Morgen." Seine Stimme ist ganz rau, noch ganz verschlafen.
„Morgen", antworte ich ihm verschlafen.
Wir beide bleiben noch ein bisschen im Bett liegen, aneinander gekuschelt. Es fühlt sich so natürlich an. So richtig. So, als sollte es für immer so sein. Sein leiser Herzschlag dringt in mein Ohr und macht mich wieder schläfrig. Aber es hält nicht lange an, denn Carlos klopft an meine Tür.
„Veronique, komm steh auf! Wir wollten frühstücken gehen!"
Als er noch einmal an die Tür klopft, stehe ich schließlich auf und öffne sie ihm. Mit hochgezogenen Augenbrauen sieht er mich an.
„Morgen. Ähm, hast du vielleicht ein Shirt, das sich Charles leihen kann?", frage ich und öffne die Tür weit genug, damit er Charles auf meinem Bett liegen sieht. Wie sieht das wohl gerade aus? Charles liegt in meinem Bett, beide immer noch in den Klamotten von gestern.
„Ihr beide habt aber nicht... Weißt du was, ich will es gar nicht wissen", unterbricht er sich selbst kopfschüttelnd. „Ich sehe mal nach."
Mit diesen Worten verschwindet er in sein Zimmer und kommt kurz darauf wieder mit einem weißen Shirt in der Hand. Wortlos reicht er es mir, bevor er wieder in sein Zimmer verschwindet. Oh je. Das ist das erste Mal, dass er mich mit einem Jungen erwischt hat und zwischen Charles und mir läuft noch nicht mal was!
Ich überreiche Charles das Shirt. „Hier. Wenn du willst, kannst du schnell duschen gehen."
Zwischen uns ist es wie gestern Abend, als wäre Carlos gerade eben nicht aufgetaucht. Charles verschwindet im Badezimmer, während ich mich auf das Bett lege mit dem Handy in der Hand.
‚Zwischen uns ist nichts gelaufen. Ich wollte nicht, dass er noch nach Hause fährt, nachdem er was getrunken hat.'
Diesen Text schicke ich Carlos in der Hoffnung ihn beruhigen zu können. Er ist wie mein großer Bruder, deswegen ist er ein wenig beschützerisch mir gegenüber. Aber ich bin ein Teenager, der morgen volljährig wird. Er hat auch hin und wieder Freundinnen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich auch gestern mit einer Frau getroffen hat.
Nach wenigen Minuten kommt Charles wieder aus dem Badezimmer mit Carlos Shirt an. Da Charles ein paar wenige Zentimeter größer ist wie Carlos, sitzt es an einigen Stellen etwas enger, aber es sieht verdammt gut aus.
Mit meinen Klamotten in der Hand gehe ich ins Bad und dusche mich in Rekordzeit. Mein Make-up halte ich wie immer sehr dezent und mein heutiges Outfit besteht aus einem rosa geblümten lockeren Kleid mit weiten Ärmeln. Dazu ziehe ich weiße Sneaker an. Falls wir später noch an den Strand gehen sollten, kann ich mich immer noch umziehen. Mit noch nassen Haaren trete ich aus dem Badezimmer.
„Wollen wir? Nicht dass Carlos noch schlechte Laune bekommt, weil er hungrig ist", grinse ich. Charles folgt mir nach draußen in den Hotelflur, wo ich an Carlos Zimmertür klopfe. „Carlos, wir sind soweit!"
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Race into my heart - Charles Leclerc FF
FanfictionVeronique Dupont ist eine junge Französin, deren bester Freund und Herzensbruder der bekannte Formel 1 Fahrer Carlos Sainz ist. Sie haben eine enge Freundschaft, verbringen viel Zeit miteinander. Durch Zufall lernt sie Charles Leclerc kennen, der ih...
