« 2: Late Night Telefonat »

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POV: B A S T I
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Ich dachte zuerst jeden Tag Stunden über Stunden zu arbeiten wäre stressig aber jetzt noch das ich kurz vor 23:30 Uhr noch meinen Stream nach einem Nickerchen am PC startete war echt ungewöhnlich für mich.

Ich versuchte die gesamte Situation irgendwie in meinem Kopf nochmal abspielen zu lassen und erinnerte mich dann daran das Stegi mir erklärte das ich mehr Zeit für mich brauche wo ich anschließend in seinen Worten den Weg ins Traumland fand.

On Stream entschuldigte ich mich erstmal dafür das ich an einem Donnerstag erst um diese späte Uhrzeit erst anfing zu streamen, auch während des Streams wo ich weiter in meiner One Block Welt spielte nickte ich häufiger ein und beendete quälend diesen dementsprechend nichtmal 3 Stunden später.

Ich lehnte mich mit einem erschöpften Stöhnen in meinem Stuhl zurück und rieb mir meine nassen und total schmerzenden Augen.

Die Tränenflüssigkeit welche sich durch das ständige Gähnen bemerkbar machte war in dem Moment unangenehm, es tat weh wodurch ich meine Augen zukniff.

Ich stand auf und taumelte ins Bad wo ich mich anschließend im Spiegel betrachtet, vor mir sah ich mich selbst, ich war wie verändert seitdem ich mehr arbeitete als schlief und es gefiel mir nicht wirklich.

Ich war kurz davor nochmal im Stehen taumelnd vorm Waschbecken einzuschlafen bis mein Handy sich bemerkbar machte.

'Eingehender Anruf von Kevin'

Was wollte Kevin denn um diese Uhrzeit von mir, ich lächelte und nahm dann anschließend an.

B: >>Ja, Kevin?<<

K: >>Joooo! Basti! Du ich hab nh Frage<<

B: >>Schieß los, wollte aber bald ins Bett<<

K: >>Also ich hab nh Kooperation in Berlin die nächsten zwei Wochen ab Montag nächste Woche, hättest su vielleicht Lust was zu unternehmen? Du weißt schon, wie Homies!<<

B: >>Uhh muss ich gucken, ich arbeite ja viel.. und sicher das du unser erstes Treffen in der aktuellen Situation haben möchtest?<<

Kevin wusste bereits das ich viel arbeiten würde, aber das Verlangen nach ihm und seinem Beistand war plötzlich so groß?

Es war wie ein Feuer welches sich breitmachen wollte aber nicht konnte, es war in einem Käfig in meinem Herzen eingesperrt.

Kevin war der Schlüssel zum Käfig.

K: >>Ach das packen wir schon! Ich gabel dich auf wenn du frei hast und du zeigst mur wo man geil essen gehen kann? Auf meinen Nacken natürlich mein Schatz!<<

Wir gaben uns oft gegenseitig kitschige Spitznamen, diesesmal musste ich sogar sehr breit grinsen, sein Schatz.

B: >>Wir kriegen das bestimmt hin, meld dich dann nochmal!<<

Wir quatschten noch kurz zuende als dann auch schon das Aufleggeräusch ertönte.

Ohne das ich irgendwas tat umklammerte ich mein Handy und schniefte laut, im nächsten Moment liefen schon dicke Tränen meine Wangen herrunter.

"So wie Homies.. mein Schatz..", wiederholte ich leise und drückte mein Handy an mich, ".. mein Schatz.. ich liebe dich Kevin.."

In diesem Moment merkte ich wie mein Herz schmerzte und realisierte das Kevin es niemals herrausfinden darf was ich für ihn empfand.

Ich wischte meinen Unterarm über mein Gesicht und weigerte mich im Spiegel anzuschauen.

Langsam zogen sich meine Beine wie Kaugummi in mein Schlafzimmer wo ich mich umzog und einfach rückwärts aufs Bett fallen ließ.

Ich war einsam, das nicht gerade erst seit 1-2 Jahren, nein, seit ich mich in Kevin verliebt hatte vor ganzen 5 Jahren.

Kevin ist ein Engel, er war lieb und aufmerksam, seine Liebe war die die ich brauchte, vorallem gerade.

Ich ließ die salzige Flüssigkeit weiterhin meine Wangen verlassen und drückte ein Kissen gegen meinen Oberkörper.
Wie gerne ich Kevin tatsächlich sehen würde aber wiederrum tat aus irgendeinem Grund jeder Gedanke an ihn gerade schmerzhaft weh.

Ich weinte mich in den Schlaf mit dem Gewissen das meine Zukunft traurig, trüb und ohne Kevin sein wird.

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𝐓𝐫𝐨𝐩𝐟𝐞𝐧 [[ 𝐁𝐀𝐒𝐓𝐈𝐏𝐋𝐀𝐓𝐓𝐄 ]]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt