Olivias POV:
Ein greller Sonnenstrahl der mir direkt ins Gesicht fiel weckte mich, ich wälzte mich kurz im Bett umher und bemerkte dann das ich gar nicht auf Tom lag, ich suchte den Bus mit meinen verschlafenen Augen ab, sah ihn aber nicht.
Ich zwang meine müden Beine dazu aufzustehen, ich seufzte und streckte mich, ich lief zur Couch die am ende des busses lag und sah ihn dort liegen.
Ich setzte mich neben ihn und legte meine Hand auf seinen Rücken.
„Tomi?"
„hmm" er wachte langsam auf.
„hey guten morgen" sprach ich leise zu ihm um die anderen möglichst nicht zu wecken.
Er drehte sich auf den Rücken und starrte in meine Augen
„Guten Morgen" seine Stimme klang viel tiefer und verschlafener als sonst was ich mega attraktiv fand, ich grinste und starrte zurück.
Er streckte seine Arme nach mir aus, ich nahm dies an und legte mich so auf ihn das mein Kopf auf seiner Brust lag, ich hörte seinen Herzschlag und schloss bei diesem beruhigendem Geräusch meine Augen.
„Warum bist du schon wach süße?" sprach er sanft zu mir und küsste dabei meine Stirn.
Obwohl ich eigentlich aufgehört hatte an liebe zu glaube und damit begann zu glauben dass liebe nichts weiter als ein wort ist, das Menschen sagen, um dich glauben zu lassen, dass sie sich kümmern, liebte ich die art wie er mich küsste, ich liebte die art seiner Berührungen und ich liebte die art wie seine Stimme bei jedem wort was er zu mit sprach klang.
Ich drückte mich härter gegen ihn.
„Süße?" er zog mich aus meinen Gedanken.
„Ja?" antwortete ich unbeholfen
„Hast du gut geschlafen?"
„Ja"
„Über was denkst du nach?"
„Ehm, nichts"
„Sicher? Alles in Ordnung?"
Ach ja, und ich liebte die Art wie er sich um mich kümmerte.
„Ja, ja klar." antwortete ich schnell.
„Warst du lang wach, oder warum bist du so müde?" wechselte ich das Thema.
„Ja konnte nicht so gut schlafen" antwortete er
„Oh warum?" ich begann seine haare leicht zu streicheln, er erwiderte ein lächeln und fur fort:
„keine Ahnung, ich hab die ganze Zeit nachgedacht."
„Nachgedacht? Worüber"
„Werd nicht sauer okay?"
„Nein, warum sollte ich?"
„Als.." er Pausierte kurz und ich merkte wie sein Herschlag sich beschleunigte.
„Als du mir einmal eine Hose von mir zurück gegeben hast, war noch dein Handy drinne, und da ehm..ich habs entsperrt als du geschlafen hast und ehm"
Geschockt unterbrach ich ihn
„Du hast bitte was!?"
„Es" er pausierte „es tut mir leid, wirklich"
„Warum hast du das gemacht?" meine stimme wurde lauter und ich nahm meine Finger aus seinen Haaren.
„Ich, ich war nur neugierig. Ich weiss das es falsch war"
„und was hast du gemacht" fragte ich enttäuscht von seiner Handlung
„Ich war nur kurz in deinen Notizen, es tut mir leid. Ich weiss nicht warm ich das gemacht habe."
„Hast du fragen?" sagte ich trocken, setzte mich nun wieder auf und blickte auf ihn hinunter, er setzte sich daraufhin auch auf und hielt konstanten Augen Kontakt
„Ja" antwortete er schließlich
Ich seufzte.
„Ich hab einen Text gefunden. Das war etwas über liebe"
Ich nickte und holte mein Handy, ich begann vorzulesen.
„ich weiss das er mich nicht liebt. Denn wenn du verletzt bist, und jemand liebt dich, Dann sollte dieser jemand dir doch helfen.Oder nicht? Wenn du verletzt bist und jemand liebt dich dann küsst dich dieser jemand zärtlich und streichelt dir mit den Fingern durchs Haar. Oder nicht?" las ich vor
„Ja, ja genau das. Was soll das bedeuten?"
„Naja, genau was da steht eben, jemand der dich liebt würde Diese Dinge für dich tun. Oder nicht?"
„Ja, klar. Aber der erste Satz. Ist noch mehr in deiner Vergangenheit passiert von dem du mir noch nichts erzählt hast?"
„Ja, ja da ist etwas"
„Was ist es? Du weisst du kannst mir vertrauen."
„Ja, offensichtlich" sagte ich ironisch und verdrehte die Augen.
„Bitte, sag es mir" seine Stimme klang verletzt und brach leicht.
„Okay also" Ich pausierte und seufzte kurz, er sah mich mit einem besorgten blick an.
„Bevor ich in die Klapse gesperrt wurde war ich mit einem Jungen zusammen, er hat mich aber betrogen und sobald ich in die Klapse kam verliess er mich für so eine Hure." fur ich frort.
„Das" er pausierte und nahm meine Hände in seine
„Das tut mir so leid"
„Ist schon okay, ich bin drüber hinweg"
„Das ist gut, aber du solltest wissen, das ich das niemals tun würde"
Ich ignorierte seine Anspielungen.
„Sonst noch was?" sagte ich trocken.
„Ja, ich habe nachgedacht"
„Worüber?"
„Über uns..."
Ich merkte wie mein Herz schneller anfing zu pochen.
„Was denkst denn über uns?"
„Weisst du ich denke ich mag dich"
„Nein, tust du nicht" ich seufzte
„Doch, das tue ich wirklich, sehr sogar" er sah mich mit seinen süßen Augen an.
Die mich fast schwach werden ließen.
„Du könntest mich niemals mögen und schon gar nicht sehr"
„Warum? Wie meinst du das?"
„Okay...Ich hau jetzt einfach mal alles raus. Ganz ohne Sinn, ohne Struktur, ohne vorher darüber nachzudenken. Hör einfach zu und sag erst mal nichts, und am Ende sag mir, ob du damit klarkommst.
Ich bin krank. Ich habe Panikattacken bei den unnötigsten Dingen.
Bin überfordert und gestresst von den kleinsten Kleinigkeiten.
In Menschenmengen fühle ich mich unwohl und dabei ist es egal ob es Fremde oder Freunde sind. Ich verletze mich selbst und habe eine Essstörung. Ich habe mir schon zweimal aktiv versucht das Leben zu nehmen."
„Ich weiss, ich weiss das alles. Okay, dass mit der Essstörung und den Versuchen ist mir neu aber das hält mich nicht davon ab dich zu mögen." irgendwie befreite und erleichterte mich seine Antwort.
„Ich vertraue dir" fügte er mit einem kleinen Lächeln hinzu.
„Okay" war meine abermals trockene Antwort, ich konnte ihm nicht sagen dass ich ihm vertraue, ich will mich nicht schwach machen, nicht schon wieder.
„Fühlst du das selbe?"
„Ob ich dir vertraue?"
„Ja" ich seufzte
„Die Sache mit diesem Vertrauen, Weißt du, die Sache ist nicht, dass ich dir nicht vertrauen möchte. Das Problem ist an der Sache, dass ich die Kontrolle abgeben muss. Ich muss dir vertrauen um vertrauen zu können. Ich muss mich darauf verlassen, dass du das nicht missbrauchst. Ich muss dir etwas geben, damit ich wissen kann ob ich dir vertrauen kann. Ich kann dir nur vertrauen und schauen was passiert. Was du damit machst ist deine Entscheidung. Dann liegt es in deiner Hand
Doch wenn du es brichst...dann, dann breche ich mit. Und genau da ist das Problem. Ich muss die Kontrolle abgeben. Und ganz ehrlich, würdest du eine Achterbahn betreten, wenn du die Kontrolle verlieren konntest?"
Er sah mich etwas geschockt an, als ob er nicht erwartet hätte das solche Worte in mir stecken würden.
„Ich verstehe dich okay? Ich verspreche dir hier und jetzt dein Vertrauen niemals zu brechen und missbrauchen"
Ich nickte und umarmte ihn fest, ich schmiegte meinen Kopf an seine Brust.
„Weißt du, Irgendwo in mir steckt noch dieses kleine Mädchen...
Das Mädchen welches Träume hat. Das Mädchen welches Hoffnung hat. Das Mädchen welches immer noch lieben kann. Das Mädchen was immer noch vertraut. Das Mädchen welches nur geliebt werden will. Doch irgendwann..naja. Die Träume wurden zu einem schwarzen Loch. Die Hoffnung wurde zu Hoffnungslosigkeit. Die Liebe wurde Zwangs. Das Vertrauen zu einer unüberwindbaren Mauer. Das Verlangen nach Liebe jedoch umso größer. Umso mehr ich versuche, dieses kleine Kind in mir zu ersticken, desto mehr scheint es gehört werden zu wollen"
„Und warum hörst zu ihm dann nicht zu?"
„Weil ich nicht verletzt werden möchte"
„Du bist diesem kleinen Mädchen liebe schuldig kleines"
„Ja, ich weiß" ich seufzte
„Und warum lässt du mir ihr diese Liebe nicht geben?" Ich grinste ihn kurz an, was er erwiderte.
„liebst du mich?" fragte ich ihn im Gegenzug
„Ich.."
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Verbotene Liebe | Tom Kaulitz
Romance„Ich kann keinen weiteren Tag verbringen, ohne deins zu sein" „Ich auch nicht meine Rose" nach diesen Worten fielen meine Lippen auf seine... „Ich würde mein Leben für sie geben...ich würde ihr mein Herz schenken..." „...in einer Welt in der ich n...