Cloé und Adrien

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In den nächsten Tage passierte nichts aufregende, worüber ich sehr dankbar war. Ich saß gerade an meinem Schreibtisch als eine Eilmeldung auf dem Fernsehr erschien und Nadja Chamack verkündete: Supermodel Cloé Bourgeoise und Supermodel Adrien Agreste wurden am Flughafen von London gesichtet, bedeutet dies nicht nur die Rückkehr nach Paris von Monsieur Agreste, sondern auch, dass die beiden ein Paar sind? Zuletzt sichtete man Cloé mit diversen Designern und Adrien zuletzt vor vier Monaten mit einer Unbekannten, deren Gesicht man nie sah. Und jetzt zu dem Wetter, es wird wärmer..." weiter hörte ich allerdings nicht zu, da ich immer noch an das Gesicht dieses Adrien Agrestes denken musste. Ich bin zwar keine Expertin, aber vertraut und liebevoll sahen die beiden miteinander nicht aus. Er sah ziemlich gleichgültig und traurig aus, während sie ihn anhimmelte. Aber beide kamen mir seltsam vertraut vor. Ich arbeitete weiter, aber mit einem komischen Gefühl. 

„Sag mal Alya, kennen wir eine  Cloé oder Agreste? Ich meine, ist er vielleicht mit Gabriel Agreste verwandt?" Alya fiel die Tomate von ihrem Sandwich und sie bekam große Augen. „Okay, ich hatte befürchtet, dass dieser Moment kommen würde, aber Süße, Adrien und auch leider Cloé waren beide mit uns in der Schule und .. ah da kommt Nino." Nino kam und begrüßte mich freundlich indem er sich nach meinem Befinden erkundigte. Ich erwiderte, dass Alya mir gerade erklären wollte, was es mit den beiden auf sich hatte. Nino verschluckte sich an seinem Kaugummi und sah Alya eindringlich an. „Irgendjemand muss es ihr sagen und wir können sie nicht immer schonen, sagte Alya und fuhr fort, dass ich wohl jahrelang in Adrien verliebt gewesen bin und wir ein Paar waren aber nur ein paar Wochen lang, bis er schließlich ins Ausland ging um sich zu finden. Ich runzelte die Stirn. „Das.. das muss mir doch das Herz gebrochen haben?" fragte ich. „Nein, erstaunlicherweise nicht." „Das macht doch keine Sinn." „Wissen wir, aber du meintest: Liebe findet einen Weg."

Alya musste noch zu einem Interview, so dass mir Nino noch ein wenig Gesellschaft leistete als wir in den Park spazieren gingen. Er schien irgendwie nervös also fragte ich ihn ob alles okay sei, während ich mich das selbst auch fragte. Schließlich hatte ich gerade erfahren, dass man mir das Herz gebrochen hatte. „Mir geht's gut Marinette, aber ich.. Ich  weiß nicht, ob es dir gut geht." „Sagte ich doch." „Ja, aber das war echt mies von Adrien. Er verlässt dich, nur um sich dann mit einer anderen zu amüsieren und jetzt auch noch Cloé." „Habe ich da meinen Namen gehört?" Plötzlich stand eine schlanke, blonde Frau vor uns, die aus dem Fernsehen. Ich spürte sofort, dass wir uns wohl nicht besonders mochten. „Was willst du Cloé?", fragte Nino. „Oh von euch? Gar nichts, ihr seid ein niemand und lächerlich. Äußerst lächerlich." Sie setzte sich ihre Sonnenbrille wieder auf und fixierte meinen Blick . Sie kam bösartig rüber und mein Kopf tat sofort weh. Ich fasste mir an den Kopf und sie lachte. „Nino. Mir .. mir gehts nicht so gut. Bitte bring mich nach Hause." 

Kur vor der Bäckerei meiner Eltern kam uns Adrien entgegen. Ich erkannte ihn sofort, denn mein Herz begann wie zuvor bei Cat Noir heftiger zu schlagen. Er sah gut aus, seine Statur erinnerte mich auch an Cat Noir und auch sein grimmiger, besorgter Blick glich dem Cat Noirs. „Kum..Kumpel, Adrien?" Nino konnte es wohl nicht glauben, denn er lies mich los und ich schwankte vor Kopfschmerzen, aber blitzschnell war Adrien an meiner Seite und hielt mich. Sein Gesicht war nur wenige Zentimeter von meinem entfernt und alles an ihm, kam mir bekannt vor. „Geht es, Marinette?" Ich schaute ihn nur an, bekam keinen Ton heraus, ich stotterte nicht mal. 

Miraculous - Ich bin immer bei dir (Marichat, Adrienette, Ladynoir)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt